Natürlich. Bed & Brunch. So heißt es im Hotel MorgenZeit in Maria Alm. Und ja, genau so ist es auch. Hier wird bis 13 Uhr gefrühstückt und die Zeit schlichtweg vergessen. Getoppt wird das Ganze nur noch vom herrlichen Bergpanorama des Steinernen Meers, das das Hotel umgibt. Das Hotel MorgenZeit ist ein Familienhotel und das spürt man an jeder Ecke. Hier wird sich geduzt, hier fühlt man sich wohl und hier würde man am liebsten noch länger bleiben, wenn man denn die Zeit dafür hätte…

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Die Geschichte

Die beiden Besitzer des MorgenZeit in Maria Alm, Anna und Bernd, sind bereits seit 2013 im Tourismus tätig. Damals kauften sie sich eine Skihütte in den umliegenden Bergen – die Tischlerhütte auf dem Aberg in Maria Alm, die sie bis heute im Winter in Betrieb haben.

Erst 2018 kam den beiden die Idee, auch noch ein Hotel zu eröffnen. Dieses aber sollte anders sein, als die anderen Hotels in der Region. Ihre Idee? Bed & Brunch. Wieso auch nicht? Am 14. Dezember 2019 öffneten die Türen zum Hotel MorgenZeit in Maria Alm zum ersten Mal – und damit war das wirklich 1. Bed & Brunch Hotel in Österreich geboren.Hotel MorgenZeit in Österreich

Das Konzept

Was aber bedeutet Bed & Brunch? Ganz einfach: Ein Hotel, das einem genug Zeit gibt, um im Urlaub wirklich zu entspannen. Im MorgenZeit muss man sich am Morgen nicht den Wecker stellen, um noch schnell die letzten Reste vom Frühstücksbuffet auf einen Teller zu packen. Nein, hier hat man wirklich Zeit.

Gleichzeitig ist man nicht gezwungen, am Abend wieder rechtzeitig im Hotel zu sein, um die Halbpension wahrzunehmen. Nein, es ist völlig in Ordnung, einfach spontan in der Region in einem der vielen Restaurants essen zu gehen oder sich ganz entspannt im Hotelrestaurant eines der leckeren Gerichte à la Carte auszuwählen.

Wir lieben das Konzept sehr und haben uns jeden Morgen darüber gefreut, doch noch länger im Bett zu liegen, einen Kaffee zu trinken und erst spät zum Frühstück zu kommen – ohne sich dann auch noch beeilen zu müssen. Denn, ganz ehrlich, brauchen wir nicht alle ein bisschen mehr Zeit im Leben? Immer sind wir gehetzt, und das auch im Urlaub. Dann rennen wir zum Frühstück, schlingen schnell ein paar Bissen herunter, nur um rechtzeitig auf dem Berg zur Wanderung zu sein. Wieso? Wieso nicht einfach mal entspannen? Danke an das Hotel MorgenZeit für dieses wunderbare Konzept. Vielleicht gucken sich ja ein paar andere Häuser was ab – vielleicht.Prinzensee in Hochkönig

Die Location

Das Hotel MorgenZeit liegt in der Ortschaft Maria Alm in der Region Hochkönig – und damit vor den Toren von einem der weitläufigsten Skigebiete im Salzburger Land. Wer zum Winterurlaub herkommt, der kann sich auf Langlaufloipen mit einer Länge von 40 Kilometern freuen und damit auf genug Raum für endlos lange Skitouren – die übrigens im Hotel auch geführt gebucht werden können.

Doch auch im Sommer gibt es hier genug zu tun. Mit dem Wanderbus könnt ihr vom Hotel aus sechs Sommerbergbahnen erreichen und so die zahlreichen Wanderwege erkunden. Wir haben das Angebot vollends genutzt und waren fast jeden Tag während unseres Urlaubs unterwegs. Unsere absoluten Highlights in der Region rund um das Hotel MorgenZeit sind die Folgenden:

  • Mit der Natrunbahn hoch auf den Prinzenberg und von dort die kleine Wanderung zum Prinzensee machen. Hier erwartet euch ein traumhafter See mit herrlichem Blick auf das Steinerne Meer. Wir sind von hier aus noch zu der hübschen Jufenalm gewandert und von dort über die Waldrutschen zurück nach Maria Alm gelaufen.
  • Mit der Karbachbahn hoch zur Karbachalm und von dort durch den Wald zum Schneegipfel wandern. Die Wanderung führt euch zuerst durch den Wald, vorbei an ein paar lustigen Spielplätzen, vorbei an einem (unspektakulären) Stausee und dann hoch zum Gipfelkreuz. Wer noch ein bisschen Power hat, der kann von einem Gipfelkreuz zum nächsten wandern – allein für das Panorama lohnt es sich enorm!
  • Joggen am Ritzensee in Saalfelden. Hier erwartet euch eine kleine, aber recht anspruchsvolle Laufrunde, die ihr am besten zeitlich so legt, dass ihr die herrliche Abendstimmung mitbekommt.
  • Sommerrodelbahn in Saalfelden. Auf gar keinen Fall verpassen! Eine Fahrt ist in der Hochkönig Card inklusive – yeah! Hier geht es zunächst mit dem Sessellift nach oben und dann über 61 Kurven mit der Sommerrodelbahn nach unten.

Das Flair

Das Hotel MorgenZeit fühlt sich an wie eine kleine Oase, in der der Puls automatisch herunterfährt. Das geht schon in der hübschen Lobby los, in der ein kleiner Kamin für Entspannung sorgt, zieht sich weiter bis in die Zimmer, die mit ihrem natürlichen Interieur einfach perfekt in die Region passen und wird spätestens beim GenussZeit-Brunch auf das nächste Level gebracht. Die beiden Gründer, Anna und Bernd, schreiben auf ihrer Website, dass sie den Gästen in ihrem Hotel Zeit schenken möchten und wir finden, dass sie das ziemlich gut hinbekommen.

Die Ankunft

Schon mit dem ersten Schritt in das Hotel MorgenZeit haben wir uns willkommen gefühlt. Der Empfang an der Rezeption war herzlich und vollgepackt mit Informationen zum Hotel und der Region. Und um das alles zu verdauen, ging es erst einmal mit einem Glas Sekt auf die herrliche Terrasse. So macht das Ankommen im Hotel definitiv Spaß!

Übrigens: Die Parkplätze sind im Hotel MorgenZeit kostenlos, was die Anreise mit dem Auto um einiges angenehmer macht.Zimmer im Hotel Morgenzeit

Das Zimmer

Im Hotel MorgenZeit in Maria Alm gibt es keine Zimmer, sondern Suiten. 29 Junior-Suiten und Superior-Zimmer verteilen sich auf das gesamte Hotelgebäude und sind dabei wunderschön natürlich eingerichtet – passend zu der Umgebung vor allem auch vorwiegend in Holz gehalten. Man hat in den Suiten eine Menge Platz, um sich auch in kurzer Zeit wie Zuhause zu fühlen.

Dazu gehört auch der Kaffee am Morgen, den man hier wahlweise im Bett oder direkt auf dem großen Balkon mit Blick auf den natürlichen Bergsee genießen kann.Genusszeit Brunch im Hotel Morgenzeit

Die Kulinarik

Wer im Hotel MorgenZeit endlich mal wieder richtig lange ausschlafen möchte, der kann das ohne Probleme tun. Denn hier kann man von 7 bis 13 Uhr brunchen und sogar ganz ungeniert auch zweimal zum leckeren Brunchbuffet schlendern.

Jeden Morgen verwandelt sich der zentrale Bereich des Hotelrestaurants neben der Rezeption zum Traumfrühstück. Dann landen nicht nur regionale Produkte auf dem Buffet des „GenussZeit-Brunch“, sondern auch liebevoll hausgemachte Kuchen, Strudel, Müsliriegel und andere Überraschungen. Jeden Morgen gibt es kleine neue Leckereien und damit eine immer wieder neue Abwechslung, die man in 6 Stunden Frühstück nach und nach probieren kann. Dazu gibt es Smoothies, Säfte und gesunde Shots, die auf den aktiven Wandertag in den Bergen vorbereiten.

Abends gibt es dazu im Restaurant auch leckere, hausgemachte Speisen vom à la Carte Menü. Auch hier spielt Regionalität eine große Rolle: Das Fleisch kommt von Bio-Bauern in Maria Alm, der Käse von den Käse Rebellen und die Kräuter aus dem hoteleigenen Kräutergarten. Auf der Karte finden sich dazu aber nicht nur typisch österreichische Gerichte, sondern aus saisonale Spezialitäten. Wir waren zur Spargel-Saison vor Ort und könnten den Spargel aus dem MorgenZeit mehr als empfehlen!

Abends, wenn dann die Lichterkette auf der Terrasse eingeschaltet wird und sich leicht an der Wasseroberfläche des Sees spiegelt, die Berge im letzten Sonnenlicht glühen, dann kann man es sich hier, im Hotel MorgenZeit mit einem Schilerol richtig gut gehen lassen. So, da sind wir uns ziemlich sicher, fühlt sich ein Urlaub an.Natursee im Hotel Morgenzeit

Wellness & Aktivitäten

Wellness

Eins vorweg: Das Hotel MorgenZeit ist kein Wellness-Hotel. Und doch bietet es euch einen großen Bereich zum Entspannen. So könnt ihr nach einer langen Wanderung im Spa-Bereich in der Panorama- oder Kräutersauna entspannen oder die Infrarotliegen nutzen. Das Beste im gesamten Spe-Bereich? Definitiv der große Natur-Pool im Außenbereich, der wunderschön angelegt und herrlich erfrischend ist.

Hochkönig Card

Eines unserer liebsten Features im Hotel MorgenZeit war definitiv die Hochkönig Card, die wir direkt bei der Anreise bekommen haben. Damit könnt ihr vor Ort den Wanderbus nutzen und die Gondeln, die euch auf die Berge und vor allem an den Start zahlreicher Wanderwege bringen. Die Hochkönig Card ist bei der Buchung vom Hotel MorgenZeit inklusive und bietet euch vor Ort unglaublich viele Vorteile – nicht nur Outdoor, sondern auch Indoor. Bei schlechtem Wetter könnt ihr zum Beispiel in die Schwimmbäder der Region oder ins Museum. Bei gutem Wetter aber solltet ihr euch definitiv die Sommerrodelbahn in Saalfelden herunterstürzen, denn die kann was mit ihren 61 Kurven.

Fahrräder

Im Hotel MorgenZeit stehen stets zehn E-Bikes zur Verfügung, die man sich als Gast gegen eine Gebühr leihen kann. Wer die Fahrräder selbst dabei hat, kann sie im Fahrradkeller unterstellen oder sogar am Fahrrad-Waschplatz auf Vordermann bringen.Natursee Hotel Morgenzeit

Der letzte Eindruck

Ein letztes Mal bis 13 Uhr frühstücken, ein letzter Blick auf den Natursee und ein letztes Mal das Bergpanorama hinter dem Hotel genießen und dann heißt es: Abfahrt! Nach vier Tagen im Hotel MorgenZeit ist uns die Abreise wirklich schwergefallen, denn wir haben uns im Hotel rundum wohlgefühlt. Allein die Location, das Familiäre und die vielen kleinen Details, machen das Hotel wirklich zu einer ganz besonderen Adresse in Maria Alm.

Gönnt euch diese kleine Auszeit unbedingt auch einmal – ihr habt sie euch verdient!

Infos & Buchung: Hotel MorgenZeit in Maria Alm

Wo buchen?
Das Hotel MorgenZeit könnt ihr ganz einfach über die hoteleigene Website oder über Booking buchen.
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Adresse:
Urchen 38
5761 Maria Alm
Österreich
Website

Fragen & Anregungen

Habt ihr noch Fragen zum Hotel MorgenZeit oder sogar Tipps für die Region Hochkönig? Dann hinterlasst uns gern einen Kommentar! Ihr könnt unseren kompletten Aufenthalt im Hotel MorgenZeit noch einmal über Instagram “nachreisen”. Dort findet ihr auch viele Tipps für Ausflüge in der Region.

Erster Eindruck
9/10
Konzept
10/10
Ort
10/10
Ankunft
10/10
Zimmer
9/10
Kulinarik
9/10
Besonderes
9/10
Letzter Eindruck
10/10

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Der Aufenthalt wurde unterstützt vom Hotel MorgenZeit. Mehr zu unseren Standards der Transparenz und journalistischen Unabhängigkeit gibt es hier.

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