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  • Suva
  • NAN, SUV
  • Visum bei Ankunft
  • Mehrere Sprachen
  • April - Oktober
  • € 1,00 = 2.39 FJD

Fidschi, das ist blaues Meer, das sind weiße Strände und das ist das breite Grinsen des Fidschianers, der einen schon am Flughafen mit einem herzlichen Bula! und einer Blumenkette begrüßt. Fidschi, das sind aber auch die vielen Backpacker, die hier nach ihrem Work-and-Travel-Jahr in Australien oder Neuseeland noch einmal Lust auf eine paradiesische Auszeit haben oder aber die Flitterwochen-Urlauber, die sich zwei Wochen lang in einem der vielen Resorts verschanzen und erst nach der letzten Kokosnuss wieder in den Flieger nach Hause steigen. Fidschi ist ein Mischmasch aus Klein-Indien und Südsee-Gefühl, ein Mix aus Großstadtverkehr und verlorenes Inselparadies à la „Cast Away“ und eine gut gelungene Kombination aus spektakulären Wellen und lähmenden Getränken.  Ein kleines Inselparadies, das zwar weit entfernt scheint, aber, sobald man einmal da ist, so nah, wie nie zuvor ist.

Ankunft

Der wichtigste internationale Flughafen der Fidschi-Inseln ist der Flughafen Nadi auf der Insel Viti Levu. Es gibt aber auch vereinzelt Flüge in die Hauptstadt Suva. Am einfachsten erfolgt die Anreise über Australien, Neuseeland, Korea, Los Angeles oder Hawaii. Flüge von Deutschland ab Frankfurt am Main nach Fidschi gibt es zum Beispiel mit China Airlines und Fiji Airways über Shanghai und Sydney nach Suva oder mit Emirates über Dubai und Sydney nach Suva. Alternativ gibt es auch günstige Direktflüge ab Sydney nach Nadi mit Jetstar, Virgin Australia oder Qantas. Von Österreich nach Fidschi fliegt man am besten mit British Airways über London und Singapur und dann mit Fiji Airways weiter nach Nadi. Von der Schweiz nach Fidschi fliegt unter anderem Korean Air von Zürich über Seoul nach Nadi oder Qantas von Zürich über Dubai und Melbourne nach Nadi.Fidschi-Reisetipps-Landschaft

Visum

Für die Einreise nach Fidschi brauchen deutsche, österreichische und schweizer Reisende einen noch sechs Monate gültigen Reisepass. Gegen Vorlage eines gültigen Rückflug- und Weiterflugtickets und ausreichend finanzieller Mittel, erhalten Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bei der Einreise ein Visum mit der Gültigkeit von vier Monaten für touristische Zwecke. Wer das Visum verlängern möchte, der kann dies um weitere zwei Monate problemlos tun. Bei der Ausreise ist eine Gebühr von 30 F$ zu zahlen.

Über die Einreisebestimmungen für andere Nationalitäten gibt das fidschianische Konsulat im jeweiligen Heimatland Auskunft.

Sprache

Fidschi besitzt drei offizielle Amtssprachen: Fijianisch, eine Sprache, die zu den austronesischen malayopolynesischen Sprachen gehört, Englisch und Fidschi-Hindi, das von den Indern auf Fidschi gesprochen wird. Englisch ist auf den Fidschi-Inseln weit verbreitet, da auch die meisten Schulfächer auf Englisch unterrichtet werden und das Unterrichtsmaterial zumeist aus den Commonwealth-Ländern stammt und demzufolge ebenfall auf Englisch ist. In den dörflichen Gegenden, jedoch, wird es etwas schwieriger mit dem Englisch. Etwa 50% der Bevölkerung auf Fidschi sind autochtone Fijianer, die somit Fijianisch sprechen. Die andere Hälfte der Bevölkerung ist indischer Abstammung, die zwar die fijianische Staatsbürgerschaft haben, jedoch nicht dieselben Rechte besitzen, wie die Ureinwohner. Die Dialekte des Fijianisch variieren regional stark.

Hallo – Bula!

Bitte – Yalo vinaka/kere-kere

Danke – Vinaka

Ja – io

Nein – sega (gesprochen: senga)

Tschüss – Moce (gesprochen: moh-tee)

Wie teuer ist eine Kokosnuss? – Vidah oqo niu? (gesprochen: Wiedah ongo nju?)Fidschi-Reisetipps-Einkauf

Beste Reisezeit

Die besten Reisemonate für eine Reise auf die Fidschi-Inseln und für den bestmöglichen Genuss aller Fidschi Reisetipps sind die Monate April bis Oktober. Gerade im Südsommer, von April bis November, ist es auf den Fidschi-Inseln sehr schwül. Dazu fallen zu dieser Zeit die meisten Niederschläge und es kommt zu tropischen Wirbelstürmen. Ganzjährig profitieren die Fidschi-Inseln von Temperaturen zwischen 23 und 27 Grad. Achtung: Gerade in den Monaten von Dezember bis Januar und Juni bis September erhöhen sich die Preise aufgrund von den Ferien in Neuseeland und Australien um 10 bis 20%.

Währung

Fidschi Reisetipps zum Thema Währung: Auf den Fidschi Inseln zahlt mit in Fidschi-Dollar (FJD).

Kreditkarten:

Kreditkarten können gut als Mittel zum Geldabheben genutzt werden. Auch zum Bezahlen in den größeren Hotels sind Kreditkarten mittlerweile voll und ganz akzeptiert.

Geldautomaten/ATM:

Geldautomaten sind auf den Fidschi-Inseln nicht wirklich verbreitet. Zumeist verfügen die großen Hotels über einen ATM, alternativ gibt es auch in Nadi Stadt ein paar Geldautomaten. Aufgrund der geringen Anzahl von ATMs, kann es ab und zu dazukommen, dass die Maschinen leer sind.

EC-Karte:

Zum Bezahlen können EC-Karten auf Fidschi nicht genutzt werden. Von daher: Lieber auf die EC-Karte beim Urlaub auf den Fidschi-Inseln verzichten.

Geldwechsel:

Wechselstuben gibt es auf den größeren der Fidschi-Inseln. Allerdings ist es ratsam, ein wenig Geld schon in bar dabei zu haben. Generell werden auch NZ-Dollar und Australische Dollar gern gesehen.

Unterkunft

Die meisten Hotels auf den Fidschi-Inseln sind Highclass-Resorts, die ihre Preise haben. Mittlerweile gibt es jedoch einfache Backpacker-Unterkünfte – vor allem jedoch auf der größten Insel des Fidschi-Archipels, Viti Levu. Unterkünfte sollten meist bereits vor der Reise gebucht werden, da Reiseveranstalter schnell das ganze Kontingent einnehmen. Die Backpacker-Hotels auf Viti Levu sind einfach, aber sauber und gut ausgestattet.

Sicherheit

Noch mehr Fidschi Reisetipps zum Thema Sicherheit: Die Fidschi-Inseln sind ein sicheres Reiseland. Große Gefahren warten hier kaum auf Reisende. Dennoch sollte gerade in den größeren Städten, wie Nadi und Suva, darauf geachtet werden, dass Wertgegenstände nicht allein gelassen werden, da es in der letzten Zeit vermehrt zu Diebstählen gekommen ist. Die allgemeine Notrufnummer ist 911.Fidschi-Reisetipps-Schotterpiste

Als Reisender sollte man außerdem Respekt für die auf Fidschi geltenden Gepflogenheiten haben: Wer sich außerhalb seines Resorts befindet, der sollte auf angemessene Kleidung achten. Freizügigkeit ist auf den Fidschi-Inseln nicht gern gesehen. Wer außerdem auf eigene Faust ein fidschianisches Dorf besuchten möchte, der sollte sich vorher mit Kava eindecken und die Wurzel dann beim Betreten des Dorfs direkt an den Dorf-Häuptling übergeben und freundlich danach fragen, ob man das Dorf besuchen kann. Häufig wird man dann direkt eingeladen. Doch auch hier sind einige Dinge zu beachten: Eine Kopfbedeckung ist tabu, auch sollte der Kopf von anderen nicht berührt werden. Wer außerdem zu nah an Personen vorbeigeht, der sollte sich entschuldigen (“tulou”). Generell gilt: Wer den Anweisungen der Dorfbewohner folgt, der macht keine Fehler. Wer dazu noch ein wenig Mehl oder Zucker, sowie Souvenirs aus Deutschland mitbringt, der hat ab jetzt ganz sicher Freunde auf Fidschi.

Aktuelle Sicherheitshinweise bietet das Auswärtige Amt. Für Reisende aus Österreich und der Schweiz bietet das BMEIA bzw. das EDA die aktuellsten Informationen.

Transport

Flüge:

Auf Viti Levu gibt es zwei lokale Flughäfen – Nadi und Nausori (Suva). Von hier gehen auch die Flieger nach z.B. Vanua Levu, Kadavu, auf die Lau Inseln etc.. Die Fähren gehen von Suva oder Nadi in die verschiedenen Himmelsrichtungen. Wer schnell von A nach B reisen will, der kann außerdem mit Fiji Airways von Viti Levu zu vielen der anderen Inseln fliegen.

Bus:

Fidschi ist für Individualreisen ideal. Es besitzt ein gut ausgebautes Bus-Netzwerk, das auf den großen Inseln, wie zum Beispiel Viti Levu, die großen Städte miteinander verbindet. Die meisten der Busse sind aufgrund des Klimas fensterlos und sorgen so für die echt-fidschianische Erfahrung. Die Busse haben keine festen Fahrtzeiten. Ein Handzeichen am Straßenrand reicht, um den Bus anzuhalten und einzusteigen.Fidschi-Reisetipps-Bus

Taxi:

Taxis gibt es auf Fidschi wie Sand am Meer. Wichtig hier ist nur, das ordentlich verhandelt wird. Am besten vorher im Hotel fragen, wie viel eine bestimmt Fahrt am besten kosten soll, damit eine ungefähre Richtung schon vorhanden ist. Auch sollte die Summe passend sein, da Taxifahrer häufig, zufälligerweise nicht wechseln können. Für größere Ausflüge kann man direkt mit dem Taxifahrer einen Preis ausmachen und ihn an den einzelnen Stopps warten lassen, anstatt jeweils ein neues Taxi anzuhalten.

Mietwagen:

Einen Mietwagen kann man sich auf Fidschi direkt am Flughafen Nadi bei der Ankunft mieten. Auf den Fidschi-Inseln gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 80km/h, in den Dörfern eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.Fidschi-Reisetipps-Strasse-SuvaSchiff und Fähre:

Die meisten Resorts auf den Fidschi-Inseln bieten Transfers zu ihren Resorts an. Das gilt zumeist für Resorts auf den Mamanuca und Yasawa Inseln. Richtige Fähren mit Fahrzeugtransport fahren nur nach Ovalau, Vanua Levu, Taveuni, Kadavu – allerdings sehr unregelmäßig. Daher heißt es: Zeit mitbringen und die Sonne genießen.

Religion

Die dominierende Religion auf den Fidschi-Inseln sind die evangelischen Christen (55,4%). Diese teilen sich in Methodisten (34,6%), Anhängern der Assembly of God (5,7%), Sieben-Tags-Adventisten (3,9%) und Anglikaner (0,8%) auf. Die zweitgrößte Religion ist der Hinduismus: 27,9% der Fidschianer sind Hindus. Außerdem: 6,3% der Bevölkerung sind Muslime, 0,3% sind Sikhs, 10,4 % der Bevölkerung gehören kleineren, evangelischen Kirchen an. Aufgrund der christlichen Missionierung gehören weniger als 0,3 % der fidschianischen Bevölkerung der traditionellen melanesischen und polynesischen Religionen an. Kleine Anmerkung: Auch Kannibalen gibt es schon lange nicht mehr auf den Fidschi-Inseln.

Gesundheit

Für die Einreise nach Fidschi sind keine besonderen Impfungen notwendig. Es werden die Standardimpfungen empfohlen, sowie Hepatitis B, Typhus und Tollwut bei Langzeitaufenthalten. Die medizinische Versorgung auf Fidschi ist gewährleistet.

In den Western, Central und Northern Divisions sind seit 2013 gehäuft Dengue-Fieber-Erkrankungen notiert worden, sowie seit 2014 das Chikungunya-Fieber. Beide Fieber-Erkrankungen werden durch einen Stich eines infizierten Moskitos übertragen. Schutz bieten vor diesen Krankheiten nur Anti-Moskito-Sprays, die DEET enthalten, sowie lange Kleidung in der Dämmerung.

Durchfallerkrankungen sind auf den Fidschi-Inseln keine Seltenheit, aber nicht dramatisch. Auf das Trinkwasser sollte gänzlich verzichtet werden und auch beim Essen empfiehlt es sich, auf gekochte, gebratene und gedämpfte Gerichte zurückzugreifen.

Für aktuelle Gesundheitshinweise und spezielle Informationen zu Impfungen und medikamentösen Vorbereitungen, empfiehlt sich die Seite des Robert-Koch-Instituts.

Essen & Trinken

Die fidschianische Küche ist ein Mix aus indischer Schärfe und Südsee-Traum. Zum Teil riecht es in den Straßen nach Curries und Samosa, zum Teil nach leckeren Kokosnuss-Saucen und gebratenem Fisch.

Lovo: Traditionelle Zubereitung auf den Fidschi-Inseln

Traditionell wird auf den Fidschi-Inseln im Boden, im Erdofen gekocht. Das heißt, es wird eine Sandmulde geschaffen, in der ein Feuer entfacht wird. Das geht am besten mit ein paar Steinen und Holz. Sobald die Steine richtig weiß sind, wird das Holz entfernt. Die Speisen werden, eingewickelt in Bananenblätter, dann stundenlang über dem leichten Feuer gegart. Alternativ kann das Wurzelgemüse und das Fleisch auch direkt auf die Steine. Dann wird es lediglich zur Isolation mit Bananenblättern abgedeckt. Diese Zubereitungsart nennt man “lovo” – Eine Art und Weise zu kochen, die heute nur noch bei bestimmten Anlässen, wie Hochzeiten, durchgeführt wird.Fidschi-Reisetipps-Frau-mit-MelonenFisch

Fisch ist aus der fidschianischen Küche nicht wegzudenken. Ob gegart, gebraten, gegrillt oder roh, egal, wie der Fisch auf Fidschi zubereitet wird, es ist immer ein Gaumenschmaus.

Typische Fischgerichte:

  • Ika Vakalolo: Fisch in Kokosnusscreme mit grünem Blattgemüse gekocht
  • Kokoda: roher, marinierter Fisch oder Schalentiere
  • Kuita Vakalolo: Tintenfisch in Kokosnusscreme mit Zwiebel und Tomaten gekocht
  • Lairo Vakasoso: Krabbenfleisch mit Zwiebel und Gewürzen in Kokosnusscreme gekocht und in der Kokosschale serviert

Fleisch

Fleisch findet man in der fidschianischen Küche nur selten und häufig ausschließlich zu besonderen Anlässen. Dafür gibt es auf Fidschi zahlreiche indische Restaurants, in denen man die typisch indischen Curries mit Lamm, Hähnchen oder Rind findet.

Vegetarische Gerichte

Die Hauptbeilagen auf den Fidschi-Inseln sind Kassavas und Taro. Die Kassava ist auf Deutsch Maniok, eine Wurzelknolle, die vom Geschmack her der Kartoffel ähnelt. Auch Taro ist ein Wurzelgemüse, das lecker und leicht ist. Etwas frischer schmeckt Duruka – ein spargelähnliches Gemüse, das es hauptsächlich zwischen April und Mai gibt. Eine tolle vegetarische Alternative zu den vielen Fischgerichten auf den Fidschi-Inseln ist Vudi Vakasoso: Reife Kochbananen in dicker Kokosnusscreme, serviert mit geraspeltem Kokosfleisch.Fidschi-Reisetipps-FrauKava & Yaqona

Kava und Yaqona sind das gleiche Getränk. Es handelt sich nur einmal um den allgemeinen Namen, Kava, und den für Fidschi speziellen Namen, Yaqona. Kava wird aus den Wurzeln der Pfefferpflanze gewonnen und nicht einfach einmal schnell heruntergespült, sondern in ausgiebigen Zeremonien zelebriert. Geschmacklich ist Kava gewöhnungsbedürftig, denn es erinnert eher an den Geschmack von Erde und Sand, gemischt mit Wasser.

Die typische Kava-Zeremonie: Isevusevu

Traditionell wird Kava in der großen Runde getrunken. Das Pulver wird auf ein Baumwolltuch gegeben, das über die Kava-Schale, eine Holzschale namens Tanoa, gespannt wird. Die Schale ist mit Wasser gefüllt und so wird das Pulver im Tuch ausgewrungen in kleine Holzschalen gegossen. Der Zeremonieleiter führt die gesamte Zeremonie an. Er gibt auch an, wann die erste Schale, die Bilo, verteilt werden darf.  Alle, die an einer Kava-Zeremonie teilnehmen, müssen sich in den Schneidersitz setzen, dürfen mit ihren Füßen nicht auf die Holzschalen zeigen und sollten nicht aufstehen, bevor der Zeremonieleiter nicht sein Ok gibt. Auch sollte während der ganzen Zeremonie nicht geredet werden. Wer an der Reihe ist und trinken muss, der klatscht einmal in die Hände, ruft ein lautes “Bula!” durch den Raum, das genau übersetzt das Leben bedeutet, aber auch Hallo heißt, trinkt und klatscht danach noch einmal drei Mal. Die Schale wird dann mit beiden Händen zurückgereicht. Danach ist der Zeremoniemeister an der Reihe. Kava hat eine leicht lähmende und entspannende Wirkung. Die Zunge wird häufig leicht taub und Spannungsgefühle lösen sich. Kein Wunder, dass Kava früher gerade dann getrunken wurde, als wichtige Entscheidungen anstanden. Am Ende einer Zeremonie darf man sich entspannen. Die Männer sollten die Beine überkreuzt lassen, während die Frauen ihre Beine zur Seite drehen.

Alkohol

Alkohol ist auf Fidschi nicht weit verbreitet. Nur Restaurants und Lokale mit mit Genehmigung dürfen Alkohol ausschenken. Die lokalen Biere heißen Carlton und Fiji Bitter. Außerdem gibt es den lokalen Bounty Fiji Golden Rum und Whisky (Old Club Whisky).

Auf einen Blick

Die isolierte Inselgruppe der Fidschi-Inseln heißt offiziell eigentlich Republik Fidschi und befindet sich im Südpazifik, zwischen Australiens Osten und Neuseelands Norden. Das Archipel besteht aus 332 Inseln, von denen 100 bewohnt sind. Die beiden größten Inseln von Fidschi sind Viti Levu und Vanua Levu. Sie sind vulkanischen Ursprungs, während die kleineren Inseln drumherum aus Korallenriffen entstanden. Außerdem gehört die Insel Rotuma zu Fidschi, obwohl sie außerhalb des Fidschi-Archipels liegt.

Fidschi Reisetipps: Viti Levu

Für viele Reisende ist Nadi nicht nur das Tor zu den Fidschi-Inseln, sondern auch der Startpunkt einer Rundreise über eine der Fidschi Inseln, nämlich Viti Levu. Die größte Insel des Archipels lockt mit den beiden Großstädten Nadi und Suva, der fidschianischen Hauptstadt. Sie lockt aber auch mit verlassenen Dörfern, unberührter Natur, die man zum Beispiel auf dem Biausevu Trek erleben kann und vor allem mit so unterschiedlichen Menschen, die alle eine neue Geschichte zu erzählen haben. Fidschi-Reisetipps-Junge-Hund

Fidschi Reisetipps: Inselhopping

Fidschi scheint das Paradies zum Inselhopping zu sein. Doch leider machen die hohen Preise den meisten Reisenden einen Strich durch die Rechnung. Es gibt einige Unternehmen, wie Awesome Adventures oder Feejee Experience, die schon geführte Inselhopping-Pakete anbieten. Hier landet das meiste Geld allerdings selten bei den Resorts, die mit dem Unternehmen kooperieren. Eine Alternative wäre, sich nur auf ein bis zwei Inseln zu versteifen oder vieles individuell und auf eigene Faust zu machen. Achtung: Viele der Inseln tragen direkt den Namen der Resorts bzw. des einen Resorts, das sich auf der Insel befindet.

Ein kleiner Insel-Guide für die Fidschi-Inseln:

  • Vanua Levu: Die zweitgrößte Insel der Fidschi-Inseln, nördlich von Viti Levu
  • Mamanuca Inseln: Nah an dem Denarau Hafen, bekannt für Wassersport und eine Menge Unterhaltung, ein kleines Backpacker-Paradies
  • Taveuni: Trägt den Spitznamen “Garteninsel”
  • Yasawa Insel: Eine Inselgruppe, die es einfach macht, eine fidschianische Familie zu finden, da die meisten Resorts hier in den Händen von Fidschianern sind. Herzlich und offen – und allein perfekt zum Inselhopping.
  • Kadavu Insel:
  • South Sea Island: Gut zum Schnorcheln und Tauchen
  • Waya Lailai: Dank Dschungeln und Berg, gut für alle Aktivurlauber mit Drang zum Klettern
  • Korovou: Verlassenes Schnorchel-Kokosnuss-Paradies
  • Coral View: Schnorchelparadies
  • Manta Ray: Wunderschönes Korallenriff
  • Beachcomber: Die Partyinsel der Fidschi-Inseln

Fidschi Reisetipps: Surfen

Die Fidschi-Inseln sind ein Surfmekka. Jährlich treffen sich in den Riesen der Südsee die besten der Besten beim Rip Curl Pro auf der Insel Namotu. Durch die Strömung aus dem Tasmanischen Meer, sind die Wellen das ganze Jahr über für Surfer geeignet – hauptsächlich allerdings für Fortgeschrittene, da die meisten Spots Reef-Breaks sind und damit gefährlich für alle, die sich nicht auskennen. Für Anfänger bietet sich die Regenzeit zwischen Dezember und Februar an, wenn die Wellen etwas kleiner werden oder Natadola Beach, unweit von Nadi entfernt, wo auch Surfunterricht angeboten wird. Die Pros sollten von März bis November nach Fidschi. Die Regierung hat die Wellen auf Fidschi mittlerweile für alle zugänglich gemacht. Während früher nur die Gäste der großen Resorts die Wellen “nutzen” durften, können jetzt alle Besucher auf Fidschi jegliche Wellen surfen. Das wahre Surfer-Paradies findet man in den Wellen der Mamanuca-Inseln, zu denen Namotu und Tavarua gehören. Die besten Surfspots der Inselgruppe sind Swimming Pools, Cloudbreak, Restaurants und G-Land, die sich alle unweit von Namotu Island Beach Resort befinden. Außerdem gut sind die Spots von Viti Levu: Sigatoka Beach, Sigatoka Rivermouth oder Hideaways, sowie die Frigates Passage der Beqa Insel.

Fidschi Reisetipps: Tauchen & Schnorcheln

Ganz Fidschi ist ein wahres Unterwasserparadies. Das Wasser ist klar, die Strände sind weiß und alles wirkt so paradiesisch, als sei es unwirklich. Dazu kommen die Weichkorallen, die so bunt ist, dass sie wie ein Unterwasser-Stillleben wirken. Deswegen gibt es auf Fidschi fast an jeder Ecke einen Tauch- oder Schnorchelspot. Das Zentrum für alle Tauchfans ist die Beqa Insel, die dank des regierungsgeleiteten “Shark Marine Reserves” eine riesige Anzahl von Haien hat. Kein Wunder, dass gerade hier die berühmten Shark Dives an jeder Ecke angeboten werden. Die Beqa Insel wird von knapp 200 Kilometern Korallenriff umrundet.  Doch auch für Schnorchler hat Fidschi einiges zu bieten: Die Yasawa- und Mamanuca-Inselketten sind schon beim ersten Sprung in das Wasser eine Art Real-Life-Aquarium, die übrigens auch für Tauche wahre Highlights sind. Die beste Tauchqualität haben allerdings die Riffe um Taveuni. Die meisten ihrer Tauchplätze befinden sich am “Rainbow Reef” – ein knapp 30 Kilometer langes Riff, das in der Somosomo Straßen zwischen Taveuni und Vanu Levu liegt. Tipp: Auch Tauch-Anfänger, die einmal den Schnorchel beiseite legen wollen, kommen auf Fidschi auf ihre Kosten. Viele Resorts bieten Anfänger-Tauchgänge an, bei denen die Grundlagen erklärt werden und auf bis zu 15 Metern abgetaucht wird. Genug, um sich in das Tauchen zu verlieben.

Reisekosten

Die Fidschi-Inseln sind kein typisches Backpacker-Land, was sicherlich an den Fidschi Reisetipps zu spürenist. Die Preise hier übersteigen jene in den beliebten Destinationen, wie Thailand oder Indonesien stark. Häufig liegt das daran, dass es wenig Budget-Unterkünfte gibt und die einzelnen Inseln nur die Möglichkeit der Übernachtung in teuren Resorts bieten. Auch die geführten Touren mit Awesome Adventures oder der Feejee Experience sind stark überteuert. Ein Budget-Reisender sollte mit 25 bis 35 € pro Tag rechnen, ein Individualreisender mit 45 bis 60 €.

Internet

SIM-Karte und mobiles Internet in Fidschi:

Internet ist auf den Fidschi-Inseln kein Problem. Die vielen Resorts sind zumeist mit WLAN ausgestattet. Wer während des Urlaubs auf Fidschi doch online sein möchte, der sollte auf das Angebot von Vodafone Fidschi zurückgreifen. Direkt am Flughafen Nadi befindet sich der Vodafone-Shop, in dem SIM-Karten gekauft werden können. Ein Tagespass bei Vodafone Fidschi beinhaltet 450MB an Daten und kostet 1,99$. Das größte Paket ist der Monthly Plus Plan, der eine Gültigkeit von 30 Tagen hat und über 15 GB verfügt.

Literatur

Die aktuellsten Reiseführer für Fidschi und passende Fidschi Reisetipps sind der deutschsprachige Dumont Reiseführer “Südsee” (2015) und der englischsprachige Lonely Planet Reiseführer “Fiji”.  

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