Der Travellers Archive Japan Reisebericht mit allen Tipps zu Japan.
  • Tokio
  • NRT, HND, KIX, FUK uvm.
  • Visum bei Ankunft
  • Japanisch
  • Regional variabel
  • € 1,00 = 129 ¥

Japan – das Land der aufgehenden Sonne, das Land der tausend Gesichter, das Land der leckeren Küche, der verborgenen Schätze und der vielen Geheimnisse, die man als nicht-japanisch-sprechender Tourist wohl nie erfahren wird. Japan ist ein Erlebnis, ein Abenteuer und eine Herausforderung zugleich. Wenn an den Zugtafeln nur japanische Schriftzeichen sind, die Gerichte auf der Karte im Restaurant alle gleich aussehen und die Gassen viel zu verwinkelt sind – dann ist man eben da, wo Japan am besten ist: irgendwo im Nirgendwo und doch mitten drin.

Japan schafft es in Städten, in denen Menschen auf engstem Raum leben, durch U-Bahn-Schächte laufen und sich durch Straßen drücken trotzdem entspannt zu sein. Hier kann man herunterfahren, obwohl man in einer Megastadt ist, abschalten, obwohl abertausende Menschen um einen herum stehen. Doch man merkt sie nicht, man hört sie nicht – man sieht sie nur.

Japan fühlt sich an, als wäre es immer einen Schritt voraus – vielleicht auch einen ganzen Marathon. Hier ist alles durchdacht, hier macht alles Sinn und hier macht es Spaß, sich zu verlaufen, seine eigene Scheu vor “Neuem” zu überkommen und einfach einmal etwas zu bestellen, das man noch nie zuvor gehört, gesehen und schon gar nicht gegessen hat. Japan verzaubert, Japan verwundert und Japan beruhigt. Ein Land, das beim ersten Besuch schon wieder Lust auf den nächsten macht.

In unserem Japan Reisebericht findet ihr alle wichtigen Informationen zu Transport, Sicherheit und eine regionale Übersicht zu Sehenswürdigkeiten und Tipps rund um das Thema Reisen in Japan.

 

Ankunft

Eine gute Aussicht auf Tokio gibt's vom Tokyo Metropolitan Government Building.Die Anreise nach Japan ist kein Katzensprung und beträgt im Schnitt 12 Stunden. Von Deutschland aus gibt es Direktflüge, aber auch Verbindungen mit ein bis zwei Zwischenstopps.

Die wohl günstigste Verbindung von Deutschland nach Japan ist von Frankfurt mit China Eastern über Shanghai Pudong nach Tokio Narita. Eine gute Alternative dazu ist der Flug mit Japan Airlines und British Airways über Helsinki bzw. London Heathrow nach Tokio Narita. Ab Düsseldorf fliegt die polnische Airline LOT über Warschau nach Tokio Narita. Außerdem starten ab hier Direktflüge mit der ANA nach Tokio Narita.

Mit Umstieg in den Golfstaaten bieten viele Golf Carrier gute Verbindungen z.B. nach Tokio, darunter Emirates.

Für Reisende aus Österreich gibt es gute und günstige Verbindungen nach Tokio Narita mit Finnair bzw. Japan Airlines ab Wien über Helsinki oder einen Direktflug mit myAustrian nach Tokio Narita.

Schweizer, die gern nach Japan reisen möchten, können am besten mit der polnischen Airline LOT über Warschau nach Tokio Narita fliegen oder mit Air China über Peking nach Tokio Haneda.

Visum

Alle Reisenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die nach Japan einreisen möchten, benötigen einen gültigen Reisepass. Bereits im Flugzeug nach Japan wird ein Formular ausgehändigt, auf dem die wichtigsten Informationen zur Reise nach Japan abgefragt werden. Wer dies entspannt im Flugzeug ausfüllt, hat bei der Einreise weniger Stress.

Staatsangehörige aus Deutschland, Österreich und der Schweiz müssen sich vor der Einreise nach Japan keine Gedanken um ein Visum machen, denn dieses wird direkt am Flughafen mit einer Gültigkeit von 90 Tagen ausgehändigt. Wer länger bleiben möchte oder muss, der kann einen schriftlichen Antrag bei der zuständigen Botschaft stellen.

Über die Einreisebestimmungen für andere Nationalitäten, die wir in unserem Japan Reisebericht nicht genau erläutern, gibt das japanische Konsulat im jeweiligen Heimatland Auskunft.Die Shibuya Kreuzung in Tokio ist eine der spannendsten Kreuzungen der Welt.

Sprache

Die Amtssprache in Japan ist japanisch und dieser wird durchgängig gesprochen. Ohne Japanisch Kenntnisse in Japan? Für viele potentielle Japanreisende ist gerade die Sprachbarriere ein häufiges K.o.-Kriterium für die finale Buchung der Reise. Nichtsdestotrotz lässt es sich auch als  jemand, der wenig bis gar keine Japanischkenntnisse hat sehr gut durch Japan reisen. Bis heute wird kaum Englisch gesprochen und auch die jüngere Bevölkerung ist zumeist zu schüchtern, um mit Touristen auf Englisch zu kommunizieren. Dennoch ist die japanische Bevölkerung sehr hilfsbereit und versteht sich auch, mit Händen und Füßen zu verständigen.

Japan Reisetipp: Ein paar Worte auf japanisch zaubern dem ein oder anderen Japaner ganz sicher ein Lächeln ins Gesicht.

Guten Tag – こんにちは (Konnichi wa)

Guten Morgen – おはようございます (Ohayo gozaimasu)

Bitte – どうぞ (Dōzo)

Danke – ありがとうございます (Arigatō gōzaimasu)

Ja – はい (Hai)

Nein – いいえ (Lie)

Tschüss – さようなら (Sayōnara)

Prost – 乾杯 (kanpai)

Ich verstehe kein japanisch. – 日本語が分かりません (Nihongo ga wakarimasen!)

Beste Reisezeit

Was von Außen gar nicht so riesig wirkt, ist in Wahrheit ein Land mit tausend Facetten, Gesichtern und allen Jahreszeiten zugleich. Die Frage der besten Reisezeit für Japan ist deswegen recht schwer zu beantworten und es geht auch primär darum, was man vor Ort in Japan machen möchte. Japan hat für alle Reisenden was: für Skifahrer, für Wanderer, für Surfer und für jene, die gern die vielseitigen Großstädte in Japan kennenlernen möchten. Von tropischen Breitengraden auf den Okinawa Inseln, die sich im Süden der japanischen Hauptinsel befinden bis hin zu sibirischen Klimazonen auf der Insel Hokkaido im Norden des Landes gibt es in Japan alles und genau deswegen sollte die Reiseplanung an die Aktivitäten vor Ort und vor allem die Reiseroute angepasst werden.

Die beste Reisezeit in Japan je nach Region:

  • Nordinsel Hokkaido: Wer gern Ski fährt, der ist in Hokkaido richtig. Hier sind die Sommer eher kurz und recht mild, die Winter dafür knackig kalt. Reisezeit für Hokkaido: Dezember bis Februar für Winterurlauber, Mai bis September für alle anderen Reisenden.
  • Hauptinseln (Tohoku, Kanto, Chubu, Kinki, Chugoku, Shikoku, Kyushu): Die Hauptinseln bilden zusammen das touristische Ballungszentrum von Japan. Hier liegen die beliebten Großstädte Tokio, Kyoto oder Osaka und die historischen Stätten wie Hiroshima oder Fukushima. Die Sommer sind hier sehr heiß, im Juni und Juli kommt es vermehrt zu Regenfällen. Reisezeit für Japans Hauptinsel: Frühling und Herbst.
  • Okinawa: Auf der tropischen Insel Okinawa kommen nicht nur die Surfer auf ihre Kosten. Hier gibt es saftig grüne Landschaften und ein türkisfarbenes, glasklares Meer. Im Mai und Juni ist auf Okinawa Regenzeit. Reisezeit für Okinawa: Juli und August.
  • Ostjapan und die japanischen Alpen in der Region Chubu: Wer gern den schneebedeckten Mount Fuji sehen möchte, der reist ganz sicher nach Ostjapan und findet sich dann in Orten, wie Kanazawa wieder. Das nördliche Festland von Japan ist im Sommer zwar ein wenig kühler, unterscheidet sich jedoch sonst nicht von den Regionen an der Küste. Beste Reisezeit für die japanischen Alpen: Januar bis März.

Und was ist jetzt die beste Reisezeit für Japan? Für Winterurlauber bieten sich die Monate Januar bis März an, für alle anderen ist der Frühling in Japan wunderschön. Wer surfen möchte, sollte im Juli und August nach Okinawa reisen.Die Kirschblüte in Japan ist zwar wunderschön, macht das Reisen im Land aber teurer und schwieriger.

Währung

In Japan wird in Yen gezahlt.

Geld abheben in Japan

Geld abheben in Japan ist an fast allen Geldautomaten mit einer gängigen Kreditkarte möglich. Europäische EC-Karten werden von den ATMs meist nicht angenommen. Über die Gebühren, die beim Abheben von Yen in Japan fällig werden, sollte man sich vorher beim jeweiligen Geldinstitut erkundigen.

Kreditkarten in Japan

In den meisten Hotels und Shops kann man ohne Probleme mit der Kreditkarte zahlen. Nichtsdestotrotz sollte man für einige Restaurants immer ein wenig Bargeld einstecken haben. Gerade die kleineren Restaurants, in denen es meist nur ein bis zwei Gerichte gibt, nehmen bis heute nur Bargeld an.

Geld tauschen in Japan

Wechselstuben gibt es auch in Japan noch. Jedoch sollte man hier vorwiegend in den größeren Städten Geld tauschen. In den kleinen Örtchen, die touristisch noch nicht so erschlossen sind, sind Wechselstuben bisher nicht wirklich verbreitet.

Unterkunft

Das Four Seasons Hotel in Kyoto ist eine der nobleren Adressen in Kyoto.Dass Japan ein teures Reiseland ist, das ist kein Geheimnis mehr. Umso wichtiger ist es, sich bereits frühzeitig um die Hotelbuchung zu kümmern. Die Japaner haben komplett andere Feiertage, als die Europäer und an denen boomt das Hotelgeschäft ohne Ende. Die wichtigsten Feiertage in Japan, die für die Hotelbuchung relevant sind, sind die folgenden:

  • Kirschblüte Mitte März bis Anfang Mai: Auch wenn die Kirschblüte in Japan ganz sicher eine Sache ist, die man unbedingt einmal gesehen haben sollte, stellt sie für Reisende im Land eine echte Herausforderung dar. Viele Hotels sind zu dieser Zeit bereits ausgebucht oder überteuert, die Parks sind überfüllt und dank der feuchtfröhlichen Kirschblüten-Picknicks riecht es an einigen Stellen nach Sake und Bier. Nichtsdestotrotz sind die rosafarbenen Kirschblüten ein echter Hingucker.
  • Goldene Woche im Mai: Die erste Maiwoche in Japan steckt voller Feiertage und ist deswegen der Alptraum eines jeden Japanreisendens. Hier reihen sich gleich vier Feiertage aneinander: Shōwa no Hi 昭和の日 am 29.04., Kempō Kinen-bi 憲法記念日 am 03.05., Midori no Hi みどりの日 am 04.05. und Kodomo no Hi こどもの日am 05.05. Die meisten Japaner nehmen sich die Tage komplett frei und bereisen ihr eigenes Land. Deswegen sind die Hotels bereits lange im Voraus ausgebucht oder bieten nur noch vereinzelt freie und vor allem absolut überteuerte Zimmerpreise an.
  • Obon Woche im August: Mitte August liegt in der Hauptreisesaison in Japan und ist gleichzeitig die Zeit, in der man sich mal wieder um die Vorfahren kümmert und diese ehrt. Viele Japaner reisen dann durch ihr Land und besuchen Verwandte, die sie schon lange nicht gesehen haben. Gerade zwischen dem 11. und 12. August und dem 15. und 16. August kann es zu einem sehr hohen Vekehrsaufkommen kommen. Zu dieser Zeit sind die Hotels und Zugtickets außerdem extrem überteuert.

Außerhalb dieser drei Zeiträume lassen sich in Japan Hotels und Unterkünfte zu den verschiedensten Preisen finden: von AirBnb über Couchsurfing bis hin zu Gasthäusern, traditionellen Unterbringungen und schicken Hotels oder Kapselhostels lässt sich wirklich alles buchen.

Hier ist eine Übersicht zu den gängigen Unterkünften in Japan und eine Preisvorstellung:

Business Hotels (bijine-su hoteru):

Die fast günstigste Variante für eine Übernachtung in Japan, sind sogenannte Business Hotels. Diese befinden sich meist direkt in der Nähe vom Bahnhof und bieten den Komfort für eine entspannte Nacht in Japan: ein bequemes Bett, ein Schlafanzug, Hygieneprodukte und WLAN. Eine Nacht in einem japanischen Business Hotel gibt es schon ab 40€.

Hotels verschiedenster Preisklassen:

Hotels gibt es in Japan ohne Ende. Dabei variieren diese nicht nur innerhalb ihrer Sterne, sondern auch in Sachen Stil. Zum Einen gibt es Hotels, die voll und ganz westlich eingerichtet sind. Zum Anderen bieten einige Hotels die klassischen Details eines typisch japanischen Hotels: Tatami Matten und Gemeinschaftsbad. Mittlerweile haben sich aber auch die großen Ketten in Japan angesiedelt.

Pensionen (Minshuku):

Pensionen sind in Japan sehr traditionell und gemütlich. Meistens werden Pensionen von Ehepaaren geleitet, die jeden Gast als ihr neues Familienmitglied behandeln. Wer in einer Pension übernachten möchte, der sollte sich an die japanische Etikette halten: die Schuhe werden am Eingang ausgezogen und es wird auf Tatami-Matten und Futonbetten geschlafen. Ursprünglich waren die Minshuku als einfache Unterkünfte in den ländlichen Regionen, auf Bauernhöfen oder in den Bergen gedacht. Mittlerweile gibt es im ganzen Land verteilt schon 20000, da sie unter den Reisenden immer beliebter werden. Nichtsdestotrotz sind diese Unterkünfte einfacher – das Bad wird mit dem Gastgeber und mit anderen Gästen geteilt, die Betten sind simpel und auch sonst gibt es wenig Komfort, dafür aber einen riesigen Einblick in den Alltag einer japanischn Familie. Im Schnitt kostet eine Nacht in einem Minshuku mit Halbpension 6000 bis 9000 Yen, das sind ca. 50 bis 70 Euro. Gebucht werden können Minshuku über die gängigen Buchungsplattformen.

Ryokan:

Ein Ryokan ist die gehobene Variante eines Minshuku. Die Unterkunft ist grundsätzlich noch sehr traditionell, doch sehr luxuriös und auf allerhöchstem Standard. In einem Ryokan kann man als Reisender in Japan lernen, wie man früher wirklich traditionell japanisch lebte, schlief und gegessen – und teilweise sogar gebadet hat, da viele Ryokans ihre eigenen heißen Bäder (Onsen) haben. Hier bekommt man einen Einblick in das Japan, das von so vielen Dichtern und Autoren besungen wurde: ein edles Land mit vielen Sitten und Bräuchen, die wirken, als kämen sie aus einer anderen Welt. Mittlerweile gibt es 60.000 Ryokans in Japan, die sich meist inmitten von Natur, Bergen und in unmittelbarer Nähe zu einer heißen Quelle befinden.

So in etwa könnte der Aufenthalt in einem Ryokan aussehen:

  • Bei Ankunft im Ryokan wird man von der Hausherrin (okami) im Kimono begrüßt.
  • Die Schuhe tauscht man dann gegen Hausschuhe.
  • Eine Hausangestellte führt die Gäste dann in ihr Zimmer.
  • Zunächst wird ein Tee serviert, während die festen Essenszeiten und Badezeiten im Onsen für Männer und Frauen erklärt werden.
  • Die Mahlzeiten werden im Zimmer serviert.
  • Nach dem Abendessen (kaiseki ryôri), das ein echtes Festmahl ist, kommt die Angestellte, deckt den Tisch ab und rollt die Futonbetten aus.
  • Alle Gäste bekommen  ein Yukata (Baumwollkimono) zur Verfügung gestellt, der den Gang zum Gemeinschaftsbad erleichtert.
  • Morgens sollte man dann die Futons zur Seite rollen, damit das Frühstück serviert werden kann.

Einchecken sollte man in einem Ryokan vor 16 Uhr, denn ansonsten wird es mit dem Abendessen knapp. Im Schnitt kostet eine Nacht in einem Ryokan ca. 85 Euro (10000 Yen). Buchen kann man die Übernachtung in einem Ryokan ebenfalls über die gängigen Buchungsplattformen.

Hostels:

In den wichtigsten Touristenzentren, wie Tokio, Kyoto, Nara oder Osaka, gibt es eine Menge Hostels, die eben genau so funktionieren, wie auch in anderen Ländern dieser Welt. Hier kann man zwischen Einzel- und Doppelzimmern wählen oder sich für die günstigste Variante im Schlafsaal entscheiden.

Kapselhotels:

Die wohl verrückteste Art und Weise in Japan zu übernachten ist das Kapselhotel. In Hochhäusern wurden diese Hotels meist errichtet, um gegen den Platzmangel Japans anzukommen. Heute ist diese Form der Übernachtung eine gängige. Wichtig: Für Paare ist die Übernachtung in einem Kapselhotel nicht geeignet, da es bereits vor dem Fahrstuhl zur Geschlechtertrennung kommt. Männer und Frauen haben jeweils ihre eigene Etage. Beim Check-in bekommt jeder Gast eine Nummer zugewiesen. Diese gilt für das Schließfach, in dem sich ein Pyjama und Hausschuhe befinden. In die Kapseln selbst sollte man so wenig wie möglich mitnehmen, Taschen und Rucksäcke müssen sowieso in den Schließfächern bleiben. Kapselhotels sind günstig, sauber und effektiv. Das einzige Problem ist, das man die Kapseln nicht voll und ganz abschließen kann und demnach darauf angewiesen ist, dass um einen herum weder Schnarcher noch solche Reisenden sind, die gern Lärm machen. Eine Nacht in einem Kapselhotel in Japan kostet ca. 30 Euro (ca. 4000 Yen).Im Kapselhotel in Japan zu übernachten ist Pflicht!

Love Hotels:

Die Stundenhotels von Japan sind bekannt und eine gute Alternative für alle, die nicht nur Lust auf eine verrückte Übernachtung haben, sondern eben auch diese Seite von Japan gern einmal kennenlernen wollen. Hier kann man zwischen drei Arten des Bleibens wählen:

  • Rest: Wer nur kurz bleiben möchte, der bekommt ein Zimmer in einem Love Hotel für 1 bis 1,5 Stunden. Preis: ca. 3000 Yen (ca. 23 Euro)
  • Stay: Ab 23 bzw. 24 Uhr kann man nur noch über Nacht bleiben. Preis: ca. 9000 Yen (ca. 68 Euro)
  • Service Time: Wer in den besucherschwachen Zeiten (am Vor- und frühen Nachmittag) eine kleine Pause braucht, der kann sich in einem Love Hotel ausruhen. Preis: variiert stark nach Region und Stadt.

AirBnbs:

Auch AirBnbs gibt es bereits in Japan. Hier schwanken die Preise von sehr günstig bis sehr teuer. Nichtsdestotrotz sind sie eine gute Alternative für eben diese Zeiten, in denen Hotels und Hostels sehr schnell ausgebucht sind.

Tipps und Fakten zur Hotelbuchung in Japan:

  • Es ist wichtig bei der Buchung darauf zu achten, dass man in keinem Raucherzimmer landet. Die Japaner rauchen hinter verschlossenen Türen und machen dies auch häufig in Hotelzimmern.
  • Frühstück gibt es in den wenigsten Hotels in Japan und wenn, dann muss man es gesondert hinzubuchen. Häufig ist man dann besser bedient, wenn man sich einfach in einem der kleinen Supermärkte einen Snack zum Frühstück kauft.
  • In fast jedem Hotel in Japan bekommt man einen Schlafanzug auf das Bett gelegt. Dieser wird, wenn er benutzt wird, täglich ausgetauscht.
  • Die Japaner lieben ihre Hygieneprodukte. Ab und an bekommt man in den Hotels kleine Beutel, in denen sich die wichtigsten Dinge befinden: Duschbad, Haarshampoo, ein Kamm, sogar Haargummis und Cremes sind manchmal dabei.

Sicherheit

Sicherheit in Japan ist für Touristen absolut kein Problem.Japan gilt als eines der sichersten Reiseländer der Welt. Hier muss man sich als Tourist selten Gedanken um die eigenen Wertsachen machen und es herrscht ein solches Vertrauen innerhalb der Bevölkerung, das sogar in überfüllten U-Bahnen die eigenen Handtaschen auf der Hutablage landen. Wer dennoch nicht mit Sack und Pack durch die belebten Straßen der Metropolen schlendern will, kann seine Wertgegenstände und Gepäckstücke einfach in einem der vielen Schließfächer packen, die es an fast allen großen Bahnhöfen im gesamten Land gibt.

Es gab vereinzelte Fälle in Japan, in denen Frauen von Männern angefasst wurden. Das passiert, wenn es passiert, in überfüllten Zügen oder am Abend in kleinen Gassen. In U-Bahnen gibt es für solche Fälle bereits Wagons, in denen nur Frauen sitzen dürfen und auch gewisse Gegenden, in denen es vermehrt zu solchen Fällen kam, haben mittlerweile Werbebanner angebracht, um davor zu warnen.

Aktuelle Sicherheitshinweise bietet das Auswärtige Amt. Für Reisende aus Österreich und der Schweiz bietet das BMEIA bzw. das EDA die aktuellsten Informationen.

Transport

Transport in Japan ist vielseitig.Inlandsflüge in Japan

Inlandsflüge in Japan waren lange Zeit sehr teuer und wurden kaum genutzt – weder von den Einheimischen, noch von Touristen. Mittlerweile gibt es jedoch zwei Airlines, die den Markt etwas geändert haben und nun auch Flugpreise anbieten, die human sind: Peach Aviation und Jetstar Japan. Beide Airlines sind klassische Low-Cost-Airlines, die teilweise einstellige Eurobeträge für ihre Verbindungen nehmen. Weitere Airlines, die innerhalb von Japan Flüge anbieten sind die Billigflugtochter von All Nippon Airways (ANA) Vanilla Air, Spring Airlines Japan, Solasee Air, sowie die einzelnen Produkte von Japan Airlines JAL-Express, Japan Trans OCean Air, J-Air, Japan Air Commuter, Ryuku Air Commuter und Hokkaido Air System.

Auch wenn die Fluggesellschaften mit günstigen Preisen werben, sollten Reisende in Japan nicht vergessen, dass sich die meisten Flughäfen sehr weit außerhalb von der Stadt befinden. Empfehlenswert sind Flüge innerhalb von Japan eigentlich nur für Reisen von Kyushu nach Hokkaido oder nach Okinawa.

Busfahren in Japan

Mit dem Bus durch Japan zu fahren ist mit Abstand die günstigste Variante, allerdings auch die zeitaufwendigste. Die meisten Städte in Japan sind gut innerhalb des Busnetzes miteinander verbunden. Das größte Problem der Busreisen in Japan ist, dass die meisten Informationen nur auf Japanisch zu finden sind, die Ticketmaschinen selten eine Möglichkeit haben, auf Englisch umgestellt zu werden und die Busfahrer auch zumeist nur fließend Japanisch sprechen. Wer dennoch das Abenteuer Busfahren in Japan wagen möchte, der kann es am Ticketschalter, die es meist an den Busbahnhöfen der größeren, japanischen Städte gibt, versuchen. Wichtig ist auch, dass in den meisten Bussen eine Sitzplatzreservierung notwendig ist. Zögert also nicht zu lang mit der Buchung des Bustickets.Busfahren in Japan ist sicherlich nicht einfach, aber günstig.

Für Langstrecken mit dem Bus in Japan empfehlen sich folgende Produkte:

  • Japan Bus-Pass: Mit dem Japan Bus-Pass kann zwei bis Monate lang drei bis fünf Tage mit dem Bus reisen. Der Pass kostet ca. 100 Euro für fünf Tage und darf nur von Touristen im Land genutzt werden. Die Voraussetzung hierfür ist ein Temporary Visitor Visa Stempel im Reisepass.
  • Kyushu Bus Pass – Sun Q Pass: Wer besonders Interesse an Japans Südinsel hat, der sollte sich den Kyushu Bus Pass kaufen, der alternativ auch Sun Q Pass genannt wird. Für ca. 100 Euro kann mit dem Pass drei bis vier Tage gereist werden.

Auch innerhalb von japanischen Städten fahren Busse, die ganz sicher für jeden Reisenden eine echte Herausforderung darstellen. Meist ist es nicht wirklich offensichtlich, wie das Busfahren in Japan funktioniert, wo man ein Ticket kauft oder wie man wirklich weiß wo man aussteigen muss. Es gibt jedoch ein paar Erklärungen, die das Busfahren in Japan vielleicht ein bisschen erleichtern: Eingestiegen wird beim Busfahrer, wo dann auch ein Ticket gezogen wird, auf dem ersichtlich ist, wo der Reisende eingestiegen ist. Vorne im Bus wird auf einer Tafel die jeweilige Nummer des Tickets angezeigt und bereits der Preis der Fahrt, der sich je nach Länge der Strecke erhöht. Beim Aussteigen wird dann der Gesamtpreis beim Fahrer gezahlt.

Öffentliche Verkehrsmittel in Japan: S-Bahn und U-Bahn

Fast alle japanischen Städte verfügen über ein sehr gut ausgebautes Netz von öffentlichen Verkehrsmitteln. Gerade die U- und S-Bahnen sind schnell, zuverlässig und auch als Tourist ohne Japanischkenntnisse schnell zu durchschauen. Tokio, Osaka, Kyoto, Nagoya, Yokohama und Sapporo haben ein U-Bahnnetz, Tokio hat sogar noch ein S-Bahnnetz, das die weiter entfernt liegenden Städte und Regionen mit der japanischen Hauptstadt verbindet und JR-Line heißt. In den U-Bahnen sind alle Stationen mit Ziffern und alle Linien mit Buchstaben versehen, was das Von-A-nach-B-Kommen also sehr einfach macht. In Japan gibt es zwei große Unternehmen, die sich die einzelnen Linien aufgeteilt haben: Die Tokyo Metro Co. Ltd. betreibt das Eidan-System mit acht Linien, während das Toei-System über vier Linien verfügt.

Tickets für die Bahnen gibt es an den einzelnen Ticketmaschinen, die sich an jedem Bahnhof befinden. Hier kann gewählt werden zwischen Tickets für die jeweilige Fahrt, Tageskarten oder aber IC-Karten, die mit einem gewissen Guthaben aufgeladen werden und dann für jede Fahrt genutzt werden können. Letzteres wird unterteilt in Pasmo- und Suica-Karten, die wiederum von unterschiedlichen Unternehmen sind, aber das gleiche Produkt anbieten. Der ganz klare Vorteil von IC-Karten ist die Zeit, die man nicht mehr aufwenden muss, um vor jeder Fahrt ein Ticket zu kaufen. Hier muss lediglich das Guthaben auf der Karte beobachtet werden. Beide Karten können innerhalb von Tokio genutzt werden, wobei die Suica-Karte auch noch die Niigata und Sendai, sowie die umliegende Region um Tokio beinhaltet. Inhaber von Pasmo-Karten können sich auch darüber freuen, dass sie mit ihrer Karte zehn weitere Regionen in Japan bereisen können. Außerdem können Pasmo-Karten direkt am Flughafen gekauft werden und erleichtern somit die Anreise in das Hotel. Beide Karten kosten einmalig 500 Yen, bieten aber bis zu 10% Rabatt auf den normalen Preis für eine einfache Fahrt.

Wichtig ist jedoch, die Stoßzeiten am Morgen zwischen 8 und 9 Uhr zu vermeiden.Mit der U-Bahn durch Tokio zu fahren ist einfach und komfortabel.

Zugfahren in Japan

Zugfahren in Japan gehört mittlerweile zum festen Bestandteil einer Reise nach Japan. Die Züge hier sind nicht nur unheimlich modern, sondern auch verdammt schnell. Der wohl berühmteste Zug in Japan ist der Shinkansen, der schnellste Zug der Welt. Dieser sieht nicht nur schnittig aus, sondern bietet auch eine Menge Komfort. Mit dem Shinkansen ist man beispielsweise in knapp fünf Stunden von Tokio bis nach Fukuoka, was 1100 Kilometer voneinander entfernt ist.

Am einfachsten und günstigsten funktioniert das Zugfahren in Japan mit dem Japan Rail Pass, denn einzelne Tickets für Züge in Japan sind normalerweise sehr teuer. Den Japan Rail Pass gibt es für einzelne Zeiträume zu unterschiedlichen Preisen. Hier ist eine kleine Übersicht über die Dauer und Preise der drei Formen:

  •       7 Tage: 29,110 Yen (ca. 221,33 €)
  •       14 Tage: 46,390 Yen (ca. 352,71 €)
  •       21 Tage: 59,350 Yen (ca. 451,24 €)

Kaufen kann man den Japan Rail Pass bereits bei vielen Reiseagenturen in Deutschland, wie zum Beispiel JTB Corp., Nippon Travel Agency, Kintetsu International, Tobu Top Tours, Japan Airlines, All Nippon Airways, Jalpak, sowie deren Filialen. Diese stellen dann eine Art Voucher aus, den man dann in Japan am Bahnhof gegen den Japan Rail Pass tauschen kann. Übrigens: Nur Ausländer bzw. Touristen dürfen mit dem Japan Rail Pass durch Japan reisen. Wichtig: Der Japan Rail Pass kann nicht in Japan gekauft werden, sondern muss im jeweiligen Heimatland erworben werden. Ab dem Zeitpunkt des Kaufens hat man dann drei Monate Zeit, um den Japan Rail Pass in Japan gegen den richtigen Pass zu tauschen.

Genaue Informationen zu den Verkaufsstellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz findet man auf Japan Rail Pass.

Wichtig: Der Japan Rail Pass gilt nicht in den Nozomi- und Mizuho-Zügen auf den Shinkansen-Routen nach Tokaido, Sanyo und Kyushu. Abgesehen davon, kann der Japan Rail Pass überall verwendet werden.

Taxifahren in Japan

Mit dem Taxi in Japan zu fahren macht wirklich nur dann Sinn, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel nicht mehr fahren. Für die U- und S-Bahnen bedeutet das ab ca. Mitternacht, denn dann stellen sie ihren Service bis in die frühen Morgenstunden ein.

Die meisten Taxistände befinden sich am Hauptausgang eines großen Bahnhofs. Grundsätzlich kann man aber auch mit einem schnellen Handzeichen fast überall in Japan ein Taxi anhalten. Der Unterschied zu den Taxis in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist, dass man hier an einem roten Schild in einer Ecke der Windschutzscheibe  erkennt, dass ein Taxi noch frei ist. Ein grüne Schild wiederum sagt, dass das Taxi bereits besetzt ist. Nachts ist es auf der anderen Seite ähnlich zu Europa: leuchtet das Schild auf dem Taxi, dann ist dieses noch zu haben. Wichtig ist auch, dass man in Japan weder die Türen eines Taxis selbst öffnet oder schließt, da dies der Fahrer automatisch macht und, dass am Ende kein Trinkgeld gezahlt wird. Eingestiegen wird in Japan immer in der hinteren linken Tür, hinter dem Fahrer.Mit dem Taxi in Tokio zu fahren erfordert keine Japanisch Kenntnisse.

Das Taxifahren in Japan ist grundsätzlich eine sichere Sache. Die Preise für die Fahrten werden über ein Taxometer bestimmt und auch sonst haben japanische Taxifahrer kein Interesse daran, Touristen über den Tisch zu ziehen. Der Einfachheit halber sollte man eventuell die Adresse des Ziels auf dem Handy geöffnet oder auf einem Stück Papier notiert haben, denn Englisch wird in japanischen Taxis selten gesprochen.

Ob ein Taxi auch wirklich lizenziert ist, kann man ganz einfach an den grünen Nummernschildern. Die Preise der Taxis unterscheiden sich je nach Region, Stadt und Größe des Fahrzeugs ein wenig.

Ein paar Preisbeispiele für Taxifahren in Japan sind die folgenden:

  • Fahrpreise für eine Fahrt im Vier-Personen-Taxi starten bei ca. 600 bis 700 Yen (4,20 – 5,20 €) für die ersten zwei Kilometer und erhöhen sich dann um ca. 80 bis 90 Yen (0,60 – 0,70 €) pro 300 bis 400 Meter.
  • In Japan laufen die Taxometer auch bei Stau und roten Ampeln weiter.
  • Wer am Abend mit dem Taxi fahren möchte, muss mit höheren Preisen rechnen. 20% Zuschlag fallen für Fahrten zwischen 22 und 5 Uhr morgens an.
  • Auch mit Mautgebühren auf Autobahnen muss gerechnet werden.

Mit dem Mietwagen durch Japan

Einen Mietwagen in Japan mieten ist eigentlich ganz einfach. Für die meisten europäischen Reisen in Japan reicht für das Mieten eines Autos lediglich der internationale Führerschein, ein gültiger Reisepass und der normale gültige Führerschein aus dem Heimatland aus. Für die folgenden Länder jedoch ist eine Übersetzung des Führerscheins nötig:

  • Deutschland
  • Schweiz
  • Frankreich
  • Belgien
  • Monaco
  • Slowenien

Übersetzungen des Führerscheins für einen Mietwagen in Japan kann man nur in zertifizierten Büros machen. Am besten bietet sich dafür die Japan Automobil Federation (JAF) an >>>> http://www.jaf.or.jp/e/translation/switch.htm

Da die Übersetzung im Schnitt zwei Tage bis zwei Wochen in Anspruch nimmt, sollte man die bereits lange vor der Reise in Angriff nehmen. Schneller geht es fast, wenn man direkt in das näheste JAF-Büro in Japan geht und die Dokumente selbst vorbeibringt. Die folgenden Dinge sollte man einhalten, um die Übersetzung des europäischen Führerscheins in Japan möglichst schnell über die Bühne zu bringen:

  • Die Unterlagen können per Post (Achtung: ebenfalls nur innerhalb von Japan) an das JAF geschickt oder aber direkt im Büro vor Ort abgegeben werden.
  • Das Bewerbungsformular sollte vollständig ausgefüllt werden.
  • Der Führerschein wird bei der Bewerbung für die Übersetzung vor Ort für ein paar Tage vom Büro eingezogen. Wer die Unterlagen per Mail schickt, muss eine Farbkopie des Führerscheins beilegen.
  • Für Postsendungen: Dem Brief sollten 500 Yen für die Rücksendung der Übersetzung an eine Adresse in Japan beigelegt werden.

Kosten für die Übersetzung eines Führerscheins in Japan: 3000 Yen (ca. 23 €)

Wer länger als ein Jahr in Japan sein möchte, der muss seinen Führerschein komplett umschreiben lassen. Dieser Prozess ist komplexer und ähnelt der Führerscheinprüfung in Deutschland, Österreich und der Schweiz – mit schriftlichen und praktischen Tests.

Die Höchstgeschwindigkeit auf japanischen Straßen ist 60 km/h, auf den mautpflichtigen Highways 80 km/h. Die Verkehrszeichen sind meist ausschließlich auf Japanisch.

Übrigens: Wer eine Reise auf eine der Inseln auf der Präfektur Okinawa plant, der brauch sich um die Übersetzung des Führerscheins auf Japanisch keine Sorgen zu machen. Die Inseljapaner sehen das ein wenig gelassener. Hier genügt ein gültiger Führerschein des jeweiligen Heimatlandes.

Roller mieten in Japan

Wer auf den japanischen Inseln lieber mit dem Roller unterwegs sein möchte, der kann sich ganz einfach einen kleinen Motorroller mieten. Diese kann man in Japan mit einem normalen Führerschein der Klasse B fahren. Wichtig: Der Roller sollte nicht größer als 50cc sein. Die Geschwindigkeit für ein solches Klein-Motorrad liegt bei 30 km/h.

Boot und Fähre in Japan

Fähren in Japan sind eine super Möglichkeit, um kurze Tagesausflüge auf die kleineren Inseln zu machen, die sich vor den großen Hauptinseln, Honshu, Hokkaido, Kyushu und Shikoku, befinden. Aber auch für lange Strecken sind sie eine tolle Alternativen zu den Verbindungen mit Bussen oder Zügen. Es gibt sogar eine Fähre, die Japan und Südkorea verbindet. Für 100 € kann man hiermit von Fukuoka nach Busan reisen und ist somit innerhalb von drei Stunden in einem anderen Land. Die meisten Fähren verfügen sogar über öffentlicher Bäder und vielerlei Restaurants.

Die Preise für Fähren in Japan sind sehr human. So kostet beispielsweise die Fähre von Fukuoka auf die kleine vorgelagerte Insel Nokonoshima nur 300 Yen (ca. 2,30 €) und die Fähre von Hiroshima nach Miyajima nur 500 Yen (ca. 3,80 €).

Ebenfalls gibt es auf den Langstreckenfähren in Japan verschiedene Klassen:

  • Zweite Klasse ohne Bett: die günstigste Alternative, geschlafen wird in einer großen Halle auf traditionellen Tatamimatten
  • Zweite Klasse mit Bett: kostet etwa 20 bis 40% mehr, geschlafen wird in einem Schlafsaal mit vier bis 12 Betten
  • Erste Klasse: meist doppelt so teuer wie die günstige zweite Klasse ohne Bett, geschlafen wird in einem Zimmer mit zwei bis vier Betten
  • Spezialklasse: meist 2,5 Mal so teuer wie die günstigste Klasse, geschlafen wird in Doppelzimmern

Beliebte Langstrecken mit der Fähre sind die Folgenden:

  • Osaka nach Okinawa: ca. 43 Stunden, ab 19.000 Yen (ca. 143 €)
  • Tokio nach Tokushima auf Shikoku: 18 Stunden, ab 12.000 Yen (ca. 90 €)
  • Otaru auf Hokkaido nach Maizuru: 21 Stunden, ab 9.500 Yen (ca. 72 €)

Wer sein Auto mit auf die Fähre nehmen möchte, sollte sich vorher nach den Preisen erkundigen. Normalerweise geht es nach der Länge des Autos.

Überblick aller Langstreckenrouten mit der Fähre gibt’s auf Japan Guide

Wohnwagen mieten in Japan

Zugegeben, mit dem Wohnwagen oder Campervan durch Japan zu reisen ist nicht allzu sehr verbreitet. Dennoch gibt es mittlerweile einige Anbieter, die in Japan Wohnwagen an Reisende vermietet. Wichtig ist hier auch, dass der Führerschein von Reisenden aus Deutschland und der Schweiz übersetzt werden muss, österreichische Touristen können mit dem internationalen Führerschein durch das Land reisen.

Ein Wohnwagenvermieter in Japan ist zum Beispiel Japan Campers mit Sitz in Tokio Narita.

Stell- und Schlafplätze gibt es für einen Wohnwagen in Japan an fast allen großen Autobahnen. Diese sind meist mit einer Toilette und einem kleinen Laden ausgestattet. Diese nennen sich “michi no eki”. Dazu kommen ca. 3000 Campingplätze, die es mittlerweile in ganz Japan gibt. Die Japaner lieben die Natur und so kommen gerade in den großen Sommerferien (vom 20. Juli bis 15. August) etliche Schulkinder aus den Großstädten an die ruhigen Seen und in die entspannten Wälder ihres Heimatlandes. Das japanische Fremdenverkehrsamt bietet eine umfangreiche Auflistung aller Campingplätze im Land und zeigt im Detail, welcher Platz für Wohnwagen oder doch nur für Reisende mit Zelt geeignet ist. Im Schnitt kostet eine Übernachtung im Zelt auf dem Campingplatz in Japan ca. 400 Yen (4 Euro), ein Stellplatz für einen Wohnwagen liegt bei 3000 Yen (ca. 23 Euro) für fünf Personen.

Die gute Nachricht: Fast überall, es sei denn es ist explizit ausgeschrieben, kann man in Japan kostenlos parken und sogar für eine Nacht schlafen. Dazu gehören sogar die Parkplätze von Supermärkten.

Privater Fahrer in Japan

Japan mit einem privaten Fahrer zu erkunden ist sicher machbar. Jedoch gehen dadurch einige spannende Erfahrungen flöten, wie zum Beispiel das Fahren mit dem Schnellzug Shinkansen und das Herumirren zwischen U-Bahn- und S-Bahnsteig. Auch ist dies eine sehr kostspielige Reiseart in einem sowieso schon sehr teuren Reiseland.

Die gängigen Anbieter für Touren mit einem Fahrer in Japan sind:

  • Dimsum Reisen
  • Zen Reisen
  • SKR Reisen

Religion

Die Religion in Japan ist allgegenwärtig und am besten in den Tempeln zu sehen.Religion spielt im Leben der Japaner eine große Rolle. Die beiden vorherrschenden Religionen im Land sind der Shintoismus und der Buddhismus. Beide koexistieren, ohne sich gegenseitig im Weg oder respektlos gegenüber zu stehen.

Die Grundprinzipien im Shintoismus liegen im Glauben an die einheimischen Götter, die jegliche Gestalt annehmen können – Mensch, Tier oder Naturerscheinung. Der Buddhismus ist vor etlichen Jahren durch Händler aus China und Korea nach Japan gekommen und hat seine Ursprünge in Indien.

Neben den beiden vorherrschenden Religionen, gibt es auch kleine Minderheiten, die dem Christentum, Islam oder Judentum angehören.

Gesundheit

Die Japaner sind mit Abstand die reinsten Menschen dieser Welt. Es wird durchgängig auf die Hygiene geachtet, vor dem Essen erhält man ein feuchtes Tuch, das die Hände desinfiziert, neben dem Teller befindet sich meist ein Lappen, mit dem man selbst noch einmal den Tisch säubern kann und an Orten, an denen sich viele Menschen einfinden, greifen die Japaner häufig zu einem Mundschutz. Als Reisender in Japan braucht man sich also was die Gesundheit betrifft keine Sorgen zu machen.

Für aktuelle Gesundheitshinweise und spezielle Informationen zu Impfungen und medikamentösen Vorbereitungen, empfiehlt sich die Seite des Robert-Koch-Instituts.

Essen & Trinken

Die japanische Küche gilt als vielfältig, fettarm und gesund. Doch sie gilt vor allem bei einer Reise nach Japan als echte Herausforderung. Häufig sind die Karten der Restaurants nur auf japanisch, selbst die Namen der einzelnen Läden lassen sich kaum erkennen und wie soll man sehen, ob sich hinter dem Vorhang tatsächlich ein Restaurant befindet, wenn die Fenster getönt sind? Schwierig. Nichtsdestotrotz ist das Essen in Japan eine echte Wohltat für Körper und Seele – sofern man die ersten Schwierigkeiten gebacken hat.Essen in Japan ist vielfältig und lecker, doch häufig geht man in den Speisekarten der Restaurants an seine Grenzen.

Tipps zum Essen gehen in Japan:

  • Die Restaurants sind in Japan meist klein, deswegen gehört es fast schon dazu, lange zu warten bis man endlich einen Platz bekommt – und das tun die Japaner mit absoluter Geduld. Oftmals sind selbst 1,5 Stunden Warten in der Mittagspause kein Problem.
  • Viele Restaurants befinden sich in Japan direkt in Bahnhofsnähe. Was in Deutschland fast schon verpönt ist, ist hier wirklich gut. Also: Keine Sorge, wenn man mal am Bahnhof essen geht, denn auch hier wird es schmecken, sauber und ein absolutes Erlebnis sein.
  • Das Essen wird in Japan häufig als Plastikmodell im Schaufenster nachgestellt. Aufatmen: Denn ja, genau so wird es auch aussehen, wenn es dann am Tisch landet.
  • Manchmal, jedoch gerade in Ramen-Restaurants, zahlt man in Japan direkt an einem Automaten. Dieser ist eigentlich recht einfach zu verstehen: Das jeweilige Essen auswählen, Geld einwerfen und den Bon am Tresen abgeben. Fertig.

Wo geht man in Japan essen?

In Japan gibt es wirklich alles – von teuren Sternerestaurants, über kleine Stuben, die sich in Gassen oder U-Bahnhöfen verstecken bis hin zu den großen Ketten und ganz kleinen Ständen. Bei der Wahl des richtigen Restaurants sollte man sich auf sein Bauchgefühl verlassen und als Faustregel gilt: wenn sich vor dem Restaurant bereits eine Schlange gebildet hat, dann kann das Essen nur schmecken.Die Küche in Japan ist gesund und frisch.

Die japanische Küche: Suppen, wie Ramen, Soba und Udon

Alles was in Japan in einer Schüssel landet, ist frisch, lecker und meist auf der Basis von Nudeln. Die meisten japanischen Suppen bestehen aus den unterschiedlichsten Nudelarten und werden getoppt mit einer leckeren Brühe und ein paar extra Zutaten. Neben der typischen leichten Miso Suppe, die meist als Vorspeise serviert wird, gibt es in der japanischen Küche auch andere Nudelsuppen, die man unbedingt probieren sollte. Zu unterscheiden gibt es hier vorrangig Ramen, Soba und Udon.

Was sind Ramen Noodles?

Wenn es in Japan bitterkalt wird, dann ist eine Portion Ramen genau das Richtige. Die Nudeln erinnern hier ein wenig an Spaghetti, zumindest von der Form her, sind aber nicht immer auf Weizenbasis. Getoppt werden die Nudeln mit einer kräftigen Brühe, Fleisch oder Fisch. Manchmal gibt es auch ein gekochtes Ei obendrauf.

Was sind Soba Noodles?

Soba ist die gesündeste Variante unter den Nudeln. Die Buchweizennudeln werden immer dort gegessen, wo es normalerweise keinen Reis gibt, wie zum Beispiel in den Bergen. Die Nudeln werden in einer Brühe gekocht und dann zu einer Suppe weiterverarbeitet oder aber als Beilage gegessen.

Was ist Udon Suppe?

Die dicken Brüder der Ramen sind die Udon. Sie sind die dicksten Nudeln der japanischen Kücher, aber auch die traditionellsten. Zumeist werden auch sie in einer Brühe gekocht und als Suppe mit Fleisch, Fisch und Gemüse gegessen.

Die japanische Küche: Nichts geht ohne Sushi

Ach ja, wer kennt es nicht: Sushi. Die kleinen Reisröllchen kommen aus Japan und werden hier in sämtlichen Formen und Farben hergestellt. Mal mit Fisch, mal mit Gemüse, mal ganz ausgefallen. Die Sushi-Restaurants entscheiden sich kaum zu jenen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Neben den gängigen Sushi-Circles, gibt es in Japan Sushi-Trains. Hier werden die Gerichte auf einem Monitor bestellt und über ein Förderband direkt an den jeweiligen Platz gefahren. Achtung: Sushi in Japan kann sehr teuer sein, wenn es sich um ein gehobenes Restaurant handelt, in dem Fisch der allerbesten Klasse verkauft wird. Ein Blick auf die Karte kann vor dem Bestellen nicht schaden.Sushi in Tokio gibt es besonders günstig in den Restaurants mit Sushitrain.

Fleisch in der japanischen Küche: Shabu Shabu, Wagyu, Kobe

Wer von zu Hause die leichte, japanische Küche kennt und Japan immer mit Sushi und Miso Suppe in Verbindung bringt, der wird die fleischlastige Seite in Japan gar nicht wirklich auf dem Zettel haben. Doch die Japaner lieben ihr Fleisch und legen großen Wert darauf, die allerbeste Qualität auf den Tisch zu packen. Vom berühmten Wagyu Beef über Kobe Rind bis hin zum Ishigaki Beef – fast jede Region besitzt in Japan ihr eigenes, hochkarätiges Stück Fleisch. Neben dem bereits exportierten Teppanyaki-Grill, in dem ein Koch das Fleisch vor dem Gast grillt, sind Shabu-Shabu Grillrestaurants in Japan zumeist beliebter. Dabei sitzt man gemeinsam vor einem Grill und darf sein Fleisch selbst zubereiten. Sehr lecker und am besten mit einem frisch gezapften Asahi Bier zu genießen.Wird in Japan Fleisch gegessen? Natürlich!

Die japanische Küche: Okonomiyaki

Oko-was? Hinter dem unaussprechlichen Wort verbirgt sich die gehobene Form des Rühreis. Hierfür werden sämtliche Zutaten gemischt und vom Koch auf einer heißen Eisenplatte gebraten.

Süße Desserts in Japan: Mochi

Die kleinen Reiskuchen werden in sämtlichen Formen, Farben und Geschmäckern angeboten. Besonders werden sie zum Neujahrsfest gegessen.Die süßen japanischen Fischwaffeln Taiyaki sind ganz unterschiedlich gefüllt.

Typische Getränke in Japan Sake, Matcha, Tee

Neben einer Menge Tee, den es in Japan sogar schon fertig gebrüht und ungesüßt im Supermarkt gibt, trinken die Japaner auch eine Sache sehr gern: Sake. Der Reiswein kommt ebenfalls in sämtlichen Ausführungen und ist zudem von Region zu Region unterschiedlich. Mal wird er warm, mal kalt getrunken.

Kleines Glossar der japanischen Küche:

  • Kaiseki: viele Kleinigkeiten, wunderbar hergerichtet
  • Sukiyaki: dünne Rindfleischscheiben werden zusammen mit Gemüse im Eisentopf mit Sojasauce und Reiswein gekocht und mit einem Ei verquirlt
  • Tempura: Fleisch, Gemüse und Fisch frittiert
  • Tonkatsu: Paniertes Schweinefleisch, erinnert an die japanische Form des Schnitzels
  • Shochu: Schnaps aus Reis und Süßkartoffeln
  • Bento: Die Brotdose der Japaner, gefüllt mit Leckereien, die sich gut unterwegs essen lassen
  • Yakitori: Hühnerspieße mit Gemüse
  • Nabe: Heiße Eintöpfe, die man selbst am Tisch zubereitet
  • Omurice: Omelette mit Reis, Huhn, Ketchup, Karotten und Erbsen

Auf einen Blick

Günstig nach Japan reisen ist fast unmöglich. Japan in eine Liste von Sehenswürdigkeiten zu stecken ist eine wahre Herausforderung. Das Land strotzt nur so von Dingen, die gesehen, gegessen und ausprobiert werden müssen. Seien es die blinkenden Lichter von Tokio, die zahlreichen Tempel von Kyoto, die vielen historischen Stätten oder sei es das tropische Paradies von Okinawa – in Japan gibt es eine Menge zu sehen und zu erleben und jeder Tag wird hier ein ganz besonderer sein.

Grundsätzlich lässt sich Japan in acht Regionen einteilen, die wiederum aus mehreren Präfekturen bestehen und jeweils zahlreiche Sehenswürdigkeiten beherbergen. Eine Übersicht über die Regionen und ihre Haupt-Touristenattraktionen folgt:

Hokkaido: Die nördlichste Präfektur von Japan

  • Präfekturen: Hokkaido
  • Sehenswürdigkeiten: Viele kleine Inseln, die einen ganz anderen Eindruck von Japan vermitteln

Tohoku: Im Nordosten von Japan gelegen

  • Präfekturen: Akita, Aomori, Fukushima, Iwate, Miyagi, Yamagata
  • Sehenswürdigkeiten: Die Geschichte von Fukushima ist hier der wohl größte Anhaltspunkt für Touristen, die hierher reisen

Kanto: Die östliche Region Japans

  • Präfekturen: Chiba, Gunma, Ibaraki, Kanagawa, Saitama, Tochigi, Tokio
  • Sehenswürdigkeiten: Lust auf blinkende Lichter, viele Menschen und dennoch eine Ruhe, die es so wohl in kaum einer anderen Großstadt gibt? Dann ist Tokio ganz sicher das Richtige.

Eine gute Aussicht auf Tokio gibt's vom Tokyo Metropolitan Government Building.

Die verrückte Seite von Japan findet man auf jedenfall im Viertel Akihabara.Chubu: Zentrales Japan

  • Präfekturen: Aichi, Fukui, Gifu, Ishikawa, Niigata, Nagano, Shizuoka, Toyama, Yamanashi
  • Sehenswürdigkeiten: Chubu ist das Zuhause des berühmten Fujis. Wer ihn aus der Nähe sehen möchte, in den Seen um ihn herum kayaken will oder einfach nur ein wenig in der Natur sein möchte, der sollte ganz sicher nach Chubu reisen.

Kinki: Der westliche Teil von Japan

  • Präfekturen: Shiga, Mie, Kyoto, Nara, Osaka, Wakayama, Hyogo
  • Sehenswürdigkeiten: Die historischen Stätten von Kyoto, die Metropole Osaka, die Rehe von Nara und Kanazawa mit unendlichem Blick auf den Mount Fuji

Die Tempel in Kyoto sind absolut einmalig.

Chugoku: Das westliche und südliche Ende von Japan

  • Präfekturen: Hiroshima, Okayama, Shimane, Tottori, Yamaguchi
  • Sehenswürdigkeiten: Die historische Stätte Hiroshima ist ganz klar der Favorit für die meisten Touristen, die nach Chugoku reisen, aber auch der Wassertempel Miyajima und die Stadt Fukuyama sind sehenswert.

Shikoku: Der Südosten von Japan

  • Präfekturen: Ehime, Kagawa, Kochi, Tokushima
  • Sehenswürdigkeiten: Die kleinste und am wenigsten bereiste japanische Insel ist wunderbar zum Beispiel innerhalb von einer einstündigen Fährfahrt von Hiroshima entfernt. Hier gibt es unberührte Natur, weitläufige Radwege und sprudelnde, natürliche Pools.

Kyushu-Okinawa: Südlich, südlicher, am südlichsten

  • Präfekturen: Fukuoka, Kagoshima, Kumamoto, Miyazaki, Nagasaki, Oita, Saga, Okinawa
  • Sehenswürdigkeiten: Japan kann auch tropisch und das vor allem auf den Inseln der Präfektur Okinawa. Doch auch Kyushu lockt mit einer Menge Dinge, die entdeckt werden wollen, wie zum Beispiel aktive Vulkane, Strände und Thermalquellen.

Unser liebsten Orte in Japan, die man unbedingt sehen muss:

Tokio Tipps:

Die Stadt hat sich tief in unser Herz gebohrt. So groß und doch so klein, so voll und doch so leer, so laut und doch so ruhig. Empfohlene Reisezeit: 7 Tage

Kyoto Tipps:

Mit einem Fahrrad ging es für uns von Tempel zu Tempel in Kyoto – einer schöner, als der andere. Empfohlene Reisezeit: 4 Tage

Nagano Tipps:

Im Jahre 1998 war Nagano die Destination der olympischen Winterspiele und heute? Ist die Stadt immernoch sehr beliebt unter den Winterurlaubern. Wir waren hier, um die Kirschblüte am Matsumoto Tempel zu begutachten. Empfohlene Reisezeit: 3 Tage

Tipps Yaeyama Inseln:

Die Yaeyama Inseln gehören zur Präfektur Okinawa und setzen sich aus mehreren kleinen Eiländern zusammen. Wir sind von Insel zu Insel gehüpft, waren kayaken und haben absolut einmalige Ikonen Japans kennengelernt. Japanisch kochen kann man hier bei einer charmanten älteren Dame lernen. Übrigens: Auf Okinawa leben die ältesten Menschen der Welt. Empfohlene Reisezeit: 5-7 TageDie Kirschblüte in Japan ist eine ganz besondere Zeit.

Reisekosten

Besondes im Vergleich zu China oder Taiwan ist Japan kein günstiges Reiseland. Nichtsdestotrotz kann man als Reisender in Japan genauso auf die Ausgaben achten, wie in anderen Ländern dieser Welt. Wer in Hostels schläft, in kleinen Ramen-Restaurants essen geht oder auch mal einen Snack vom Kiosk isst, der wird seine Ausgaben sicherlich überschaubar halten. Was jedoch in Japan besonders teuer ist, ist der Transport.

Für eine Woche in Japan sollte man mit ca. 1000€ Ausgaben (ohne Flug) rechnen.

Internet

In dem Land, in dem wohl jeder Mensch mehr als nur ein Smartphone hat, darf natürlich Internet nicht fehlen. Außerdem sind die Übersetzungsapps und Google Maps gute Helfer bei Reisenden in Japan.

Kostenloses WLAN in Japan

WLAN ist in vielen Restaurants, Cafés und Einkaufszentren in Japan zu finden. Auch die Bahnhöfe und Züge sind zumeist mit Routern ausgestattet, die den Touristen die Wartezeit etwas versüßen. Zudem findet man auch städtische WLAN-Netzwerke verteilt auf die Großstädte von Japan. Auch wenn es viele kostenlose WLAN-Angebote in Japan gibt, sind die meisten von ihnen recht langsam.

Sim-Karte und mobiles Internet in Japan

Für die meisten Reisenden in Japan ist die eigene Sim-Karte fast schon Teil des Pflichtprogramms. Auch in Japan kann man sich als Tourist mit gültigem Visum im Reisepass ganz einfach eine Sim-Karte kaufen. Wer am Flughafen Haneda landet, der kann direkt in den Laden marschieren, in dem es alles, von Hygieneprodukten über Getränken bis hin zu Sim-Karten gibt, und sich ein passendes Produkt aussuchen. Wir haben uns für die bmobile Sim entschieden. Für ca. 26,40 € (3480 Yen) bekommt man hier 5GB Datenvolumen mit einer Laufzeit von 21 Tagen.Unser Japan Reisebericht gibt euch nötige Tipps rund im das Reisen in Japan.

Literatur

Wer zum ersten Mal in Japan ist, der sollte einen Blick in den Lonely Planet Japan werfen. Allerdings sind auch die folgenden Reiseführer für die einzelnen Regionen bzw. Städte absolut empfehlenswert, wie zum Beispiel der Monocle Guide Tokyo.

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