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  • Drei Hauptstädte
  • JNB, CPT
  • Visum bei Ankunft
  • Afrikaans, Englisch
  • Ganzjährig
  • € 1,00 = 15.45 ZAR

Südafrika kann man schmecken – aus den großen Blechtöpfen der Muttis in Soweto, wie aus den Flaschen und Fässern der Weinfarmen am Westkap.

Südafrika kann man riechen – von der puren Wildnis im Kruger-Nationalpark bis zu der frischen Meeresbrise, dir dir am Kap der Guten Hoffnung um die Nase weht.

Südafrika kann man hören – in den lebensbejahenden Klängen der Straßenmusiker an jeder zweiten Ecke, ebenso wie an den Rufen der Hyänen, wenn sich der Tag im Game Reserve dem Ende neigt.

Südafrika kann man sehen – und bestaunen: wenn sich die Wolken wie Puderzucker den Tafelberg hinabziehen. In Zeitlupe, damit man auch ja nichts verpasst. Oder wenn das Gras an den Hängen der Drakenberge so saftig-grün reflektiert, dass es fast schon in den Augen wehtut.

Südafrika kann man fühlen: bis in die letzte Ecke und die letzte Pore deiner Gänsehaut. Südafrika ist 100 Prozent Leben. Vom hippen Johannesburgs in die Weltmetropole Kapstadt, von den Big Five in den Wildreservaten zum berüchtigten Gebirgspass Sani Pass, von den Winelands rund um Stellenbosch und Franschhoek zu einigen der beste Surfsspots der Welt.

Ankunft

Flüge:

Die nationale Fluggesellschaft Südafrikas, South African Airways (SAA), bietet täglich Direktflüge von Frankfurt und München nach Johannesburg (JNB), sowie Verbindungen von Zürich und Wien nach Johannesburg. Anschlussflüge mit SAA nach Kapstadt (CPT) gibt es alle 30 Minuten.

Lufthansa (LH) fliegt von Frankfurt nach Johannesburg und Kapstadt. Auch fliegt Austrian Airlines (OS) von Wien nach Johannesburg und Swiss (LX) von Zürich nach Johannesburg und weiter nach Kapstadt. Air Berlin (AB) bietet Verbindungen von Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln und München nach Kapstadt. Und auch Condor (DE) verbindet u.a. Frankfurt mit Kapstadt und Johannesburg.

Zug:

Von den Nachbarländern Simbabwe, Botswana und Mosambik bestehen Verbindungen mit dem Zug nach Südafrika. Informationen gibt es bei South African Railways.

Bus:

Es bestehen Busverbindungen aus den Nachbarländern nach Südafrika, vor allen aus den Hauptstädten. Darunter aus Namibia, Botswana (über Ramathlabama), Simbabwe (über die Beit Bridge), Lesotho und Swasiland.

Fähre:

Kapstadt, Durban, Port Elizabeth und East London verfügen über große Häfen, die von mehreren Schifffahrtsgesellschaften angefahren werden, darunter Kreuzfahrtschiffe.Suedafrika-Backpacking-Kapstadt-Rundflug-Helikopter

Visum

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige:

Deutsche Staatsangehörige benötigen für kurzfristige touristische sowie Besuchs- oder Geschäftsreisen vor der Einreise grundsätzlich kein Visum. Gegen Vorlage eines am Einreisetag noch ausreichend gültigen deutschen Reisepasses und eines gültigen Rückflugscheines, wird ein “Visitor’s visa“ erteilt, das für den Zeitraum der geplanten Reise, jedoch maximal bis zu 90 Tagen gültig ist.

Einreisebestimmungen für österreichische Staatsangehörige:

Für österreichische Staatsangehörige besteht keine Visumpflicht. Bei der Einreise wird ein „Temporary Residence Permit“ für einen 90 tägigen Aufenthalt im Reisepass angebracht.

Einreisebestimmungen für Schweizer Staatsangehörige:

Schweizer Staatsbürger brauchen für touristische und geschäftliche Aufenthalte bis zu drei Monaten kein Visum, jedoch einen Reisepass, der eine Gültigkeit von mindestens 30 Tagen über die Ausreise aus der Republik Südafrika hinaus haben muss.

Über die Einreisebestimmungen für andere Nationalitäten gibt das südafrikanische Konsulat im jeweiligen Heimatland Auskunft.

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Sprache

Englisch ist die primäre Verkehrssprache in Südafrika. Sie wird von der großen Mehrheit der Südafrikaner verstanden und gesprochen. Außerdem gehören Afrikaans und 9 weitere afrikanische Sprachen zu den offiziellen Landessprachen. Dazu gehören IsiNdebele, IsiXhosa, IsiZulu, SePedi, SeSotho, SeTswana, SiSwati, TsiVenda und XiTsonga. In Kapstadt, Johannesburg und in anderen touristischen Zentren kommt man gut mit Englisch zurecht.

Deutsch – Englisch – Afrikaans

Ja – Yes – Ja

Nein – No – Nee

Bitte – Please – Asseblief

Danke – Thank you – Dankie

Entschuldigung – Sorry – Jammer

Schön, gut, hübsch (Essen, Frauen, irgendwas) – Nice, delicious – Lekker

Ich verstehe nicht – I don’t understand – Ek verstaan nie.

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Beste Reisezeit

Südafrika liegt bekanntlich südlich des Äquators. Daher herrscht immer genau die entgegengesetzte Jahreszeit wie in der nördlichen Hemisphäre. Wenn in Europa tiefster Winter herrscht, ist in Südafrika Hochsommer und umgekehrt. Nichtsdestotrotz kann Südafrika aufgrund des angenehmen Klimas das ganze Jahr hindurch bereist werden. Die jeweils beste Reisezeit für Südafrika hängt von den geplanten Aktivitäten ab (Badeurlaub, Aktivurlaub, Safari).

Allgemein sind die Tage meist sonnig mit milden Wintern, obwohl in den Bergen am Kap und um Natal auch Schnee fallen kann. Während im Südwesten Mittelmeerklima herrscht, findet man im Landesinneren meist ein gemäßigtes Klima vor, sowie ein subtropisches Klima im Nordosten.

Die Hochsaison in Südafrika ist in den Monaten Dezember und Januar. Vor allem in der Kapregion (Kapstadt und Western Cape), entlang der Garden Route sowie in den Nationalparks wie dem Kruger-Nationalpark kann es sehr voll werden. Auch steigen in dieser Zeit die Preise. Eine beste Reisezeit für Safari in Südafrika wiederum gibt es nicht.

Auch abseits der Hochsaison bietet Südafrika ein gutes Klima für jegliche Aktivitäten. In Südafrika Backpacking? Absolut kein Problem. Ideal sind die Monate um den afrikanischen Frühling von Ende August bis Mitte November mit vielen Sonnenstunden. Ebenso bietet der südafrikanische Herbst zwischen Ende März und Mai ein sehr angenehmes Klima.

Suedafrika-Backpacking-Muizenberg-Beach-Bunte-Haeuser

Währung

Die Währung in Südafrika ist der Rand. Für einen Euro bekommt man aktuell etwa 10 Rand. Das Preisniveau ist etwas günstiger als in Deutschland.

Kreditkarten:

Nahezu alle internationalen Kreditkarten wie MasterCard, Visa, American Express und Diners Club werden in Südafrika vielerorts akzeptiert, sowohl bei Banken, als auch in Hotels, Einkaufsländen und Restaurants. Lediglich an Tankstellen (aufgrund der Gesetzeslage) und im Landesinneren ist die Bazahlung mit Kreditkarte oft nicht möglich.

Geldautomaten:

Geldautomaten sind in allen größeren Orten und in genügender Anzahl vorhanden. Bargeld im Wert von bis zu 2.000 Rand pro Tag abheben kann mit EC-Karten, die dem Maestro-Verbund angeschlossen sind, meist problemlos am ATM (Geldautomat) abgehoben werden. Ebenso sind bargeldlose Zahlung in großen Städten und anderen touristischen Gebieten möglich.

Bewachte Geldautomaten befinden sich häufig in Einkaufszentren und an Tankstellen.

Geldwechsel:

Euro und US-Dollar können in den meisten Banken (Standard Bank, FNB First National Bank, Nedbank, Absa Bank) und Hotels, sowie am Cape Town International Airport, gegen Vorlage des Reisepasses umgetauscht werden.

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Unterkunft

Was die Übernachtung angeht, bietet Südafrika alle erdenklichen Möglichkeiten: von Hotels aller Preisklassen, über Camps in den Nationalparks, Gästehäuser, Hostels, Bed&Breakfast bis hin zu Pensionen. Vor allem für die Hauptsaison sollte man die Unterkunft rechtzeitig im voraus buchen.

Wildes Campen ist in Südafrika nicht erwünscht und stellt auch keine sichere Übernachtungsmöglichkeit dar. Es gibt jedoch fast 800 Campingplätze und Caravan Parks. Die perfekte Möglichkeit also, um das Abenteuer Südafrika Backpacking anzugehen.

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Sicherheit

Die Kriminalität ist bei weitem nicht so dramatisch, wie einem in den Medien immer glauben gemacht wird. Die Sicherheitslage in Südafrika hat sich in den letzten Jahren stätig verbessert. Die Kriminalitätsrate ist deutlich gesunken, selbst in Johannesburg, der einstigen “Capital of Crime”. Vor allem im Zug der Fußballweltmeisterschaft 2014 wurde zunehmend in Sicherheitsvorkehrungen investiert, vor allem in Videoüberwachung und vermehrte Personenkontrollen.

Auch fast 20 Jahre nach dem Ende der Apartheid bleibt das Land aber gespalten. Zu den Hauptproblemen gehört vor allem das enorme Wohlstandsgefälle. Dennoch konzentriert sich die schwere Kriminalität auf die Townships und Cape Flats. Als Tourist sollte man sich hingegen vor Kleinkriminalität wie Taschendiebstählen und Autoeinbrüchen schützen. Dazu kommen weitere allgemeine Vorsichtsmaßnahmen, an die sich jeder Reisende halten sollte. So sollten die Innenstädte von Kapstadt, Johannesburg und Durban nach Einbruch der Dunkelheit sowie und an Sonntagen gemieden werden. Von Fahrten per Anhalter wird dringend abgeraten. Auch sollte man Taxis am besten nur bei autorisierten, bekannten Taxiunternehmen bestellen. Hotels helfen meist gerne bei der Reservierung. Townships wie Soweto sollten nur in organisierter Form und ortskundiger Führung besucht werden.

Besonders aufmerksam sollte man sein, wenn man mit dem Mietwagen unterwegs ist. Eine beliebte Taktik von Kriminellen sind in Südafrika die sogenannten “Smash-and-grab“-Überfälle, also Blitzeinbrüche. Daher sollten im Auto und Mietwagen die Fenster immer geschlossen gehalten und die Türen von innen verriegelt sein (Zentralverriegelung). Auch sollten Handtaschen, Kameras und andere Wertgegenstände nie sichtbar im Auto liegen. Sie gehören in den Kofferraum. Auch wenn verdächtige Personen am Straßenrand signalisieren, dass man eine Panne habe, könnte es sich um eine Falle handeln.

Es empfiehlt sich außerdem der Erwerb einer südafrikanischen SIM-Karte mit Prepaid-Funktion. Am besten speichert man sich die wichtigen südafrikanischen Notrufnummern ins Handy. Die landesweite Polizeirufnummer lautet: Tel. 10111, die von Krankenwagen: Tel. 10177.

Aktuelle Sicherheitshinweise bietet das Auswärtige Amt. Für Reisende aus Österreich und der Schweiz bietet das BMEIA bzw. das EDA die aktuellsten Informationen.

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Transport

Die Auswahl an öffentlichen Verkehrsmitteln ist in Südafrika eher bescheiden. Selbst in dicht besiedelten Großstädten wie Kapstadt und Johannesburg gibt es oft nur Busverbindungen auf den Hauptrouten. Stattdessen fahren Millionen von Menschen lieber mit dem eigenen Auto oder aber in oft überfüllten Kleinbussen.

Für Touristen gilt: Nur in den Großstädten, auf den Nationalstraßen und entlang der Hauptrouten der Touristen wie entlang der Garden Route kann mich sich mit einem Auto oder Mietwagen gut fortbewegen.

Flug:

Inlandsflüge, innerhalb von Südafrika stellen eine gute Möglichkeit dar, von A nach B zu kommen. Fast jede größere Stadt verfügt über einen Flughafen. Neben South African Airways gibt es einige regionale Airlines und Billigflieger, z.B. Mango Airlines oder Kulula, die den südafrikanischen Inlandsflugverkehr abdecken.

Überlandbusse:

Fernstreckenbusse sind meist günstiger und schneller als die Züge in Südafrika. Zwischen vielen Städten pendeln die überregional verkehrenden Linienbusse verschiedener Busunternehmen. Dabei kann die Qualität der Busse stark schwanken. Auch gibt es Überlandverbindungen in einige Nachbarländer, oft in modernen und klimatisierten Reisebussen. Nähere Informationen findet man bei Greyhound (www.greyhound.co.za), Translux (Internet: www.translux.co.za) und Intercape (www.intercape.co.za).

Minibus:

Die Minibusse sind das Hauptverkehrsmittel in den Städten Südafrikas. Meist handelt es sich dabei um einen Kleinbus von Toyota, der eine festgelegten Strecke bedient. Da es jedoch kein Haltestellen gibt, gibt man dem Fahrer ein Zeichen zum Anhalten. Ist noch Platz im Bus, darf man mitfahren. Der Fahrpreis beläuft sich meist auf wenige Rand. Als Tourist wird die Benutzung der Minibusse nach Eintritt der Dunkelheit allerdings nicht empfohlen.

Zug:

Eine weitere Alternative ist Zugfahren in Südafrika, sowohl in der Kapprovinz, als auch zwischen den Großstädten. Die Eisenbahn hat in Südafrika eine lange Tradition, der Grundstein dafür wurde bereits Mitte des 19. Jahrhundert gelegt. Da die Strecken in Südafrika meist sehr lang sind, verfügen die Fernverkehrszüge oft über ein Restaurant. Die wichtigsten Zugverbindungen bestehen zwischen Kapstadt und Johannesburg, Johannesburg und Durban, sowie zwischen Johannesburg und Port Elizabeth/East London. Auch die Strecke Kapstadt nach Durban wird einmal pro Woche bedient. Die Bezeichnung Expresszug ist aber übertrieben, da die Züge im Allgemeinen sehr langsam sind. Kein Wunder, dass es sich bei den meisten Fahrten um Nachtfahrten handelt.

Neben den Zugverbindungen zwischen den Großstädten gibt es Luxuszüge wie den Blue Train (www.bluetrain.co.za). Dieser fährt von Pretoria nach Kapstadt und nach Durban, sowie von Pretoria in den Kruger-Nationalpark. Des Weiteren gibt es den Luxuszug Rovos Rail (www.rovos.co.za). Er verkehrt u.a. zwischen Pretoria und Kapstadt, zwischen Pretoria und den Victoria-Wasserfällen in Simbabwe, sowie zwischen Pretoria und Duncan.

Lokale Züge:

In den meisten Großstädten wie Kapstadt, Durban, Johannesburg, Pretoria und Port Elizabeth verkehren Vorortzüge von Metrorail und Spoornet, die besonders bei Pendlern beliebt sind. Daher verkehren sie tagsüber regelmäßig, am Abend und am Wochenende jedoch nur selten. Fahrkarten und Fahrpläne erhält man an Bahnhöfen und einzelnen Stationen. Touristen sollten diese jedoch aus Gründen der Sicherheit lieber meiden.

Taxi:

Neben den günstigen Gemeinschaftstaxis und -bussen gibt es in den größeren Städten diverse Taxiunternehmen mit meist gut gepflegten Fahrzeugen. Pro Kilometer zahlt man ca. 10 Rand.

Mietwagen und Wohnwagen:

Autofahren in Südafrika ist absolut kein Problem. Im Gegenteil, am unabhängigsten ist man natürlich als Selbstfahrer und Benzin ist in Südafrika dazu noch sehr günstig. Einen Mietwagen kann man unter Vorlage eines internationalen Führerscheins bei diversen Autovermietungen ausleihen, z.B. bei Avis, Hertz oder Auto Europe. Mietwagen sind in Südafrika allerdings relativ teuer. Auch ist es zu empfehlen, genau auf die Mietbedingungen sowie den oftmals eingeschränkten Versicherungsschutz zu achten. Oftmals sind geringfügige Unfallschäden wie Steinschläge oder Reifenschäden im Mietvertrag ausgeschlossen. Für Versicherungsschutz nach Europäischem Recht ist es daher ratsam, den Mietwagen schon vor Anreise in Europa zu buchen.

In Südafrika herrscht Linksverkehr, daher besitzen alle Mietwagen Rechtssteuerung. Jedoch verfügen die meisten über eine Automatikschaltung, so dass man sich recht schnell daran gewöhnen sollte.

Je nach Jahreszeit ist eine Klimaanlage vor Vorteil und je nach geplanter Fahrstrecke (Steilpässe etc.) auch ein 4×4 Geländewagen (4WD) mit Camping-Ausstattung, Dachzelt, Kühlschrank und/oder Expeditions-Ausrüstung.

Grenzüberschreitungen nach Lesotho und Swaziland sind mit dem Mietwagen generell gestattet, sollten allerdings bei der Mietwagenübernahme in Form eines „Overbord Pass“ angemeldet werden. Oft sind nicht alle Fahrzeugklassen für Grenzüberschreitungen nach Botswana und Namibia zugelassen.

Des Weiteren sollte man gewisse Sicherheitsvorkehrungen treffen (siehe Sicherheit).

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Religion

So multikulturell die südafrikanische Gesellschaft ist, so vielfältig sind auch die religiösen Konfessionen. Rund 80 Prozent der Bevölkerung Südafrikas sind christlichen Glaubens. Neben zahlreichen Kirchengemeinden und Sekten haben die Afrikaans-sprachigen reformierten Kirchen die meisten Mitglieder, gefolgt von der röm.-kath. Kirche, den Methodisten, Anglikanern und Lutheranern. Daneben gibt es rund 4.000 „Schwarze Unabhängige Kirchen“. Ebenso in der Minderheit sind Muslime, Hindus und Juden.

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Gesundheit

Die medizinische Versorgung ist in Südafrika ausgesprochen gut. Falls möglich, ist es ratsam private Krankenhäuser und Ärzte aufzusuchen, da hier generell der Standard besonders hoch ist. Auch sind staatliche Krankenhäuser meist völlig überlaufen. Behandlungen müssen vor Ort bezahlt werden und können bei manchen bei einer Reisekrankenversicherung im Nachhinein eingereicht werden.

Das Trinken von Leitungswasser in Südafrika ist nur in den größeren Städten unbedenklich.

Südafrika ist das Land mit der höchsten Aidsdichte der Welt und mittlerweile haben mehr als 10 % der Gesamtbevölkerung diese Immunschwächekrankheit und in KwaZulu Natal soll die mögliche Infektionsrate sogar bei etwa 40 % liegen. Der HIV-Virus wird hauptsächlich beim Geschlechtsverkehr mit infizierten Sexualpartnern übertragen. Kondome erhält man in Südafrika in Apotheken, Drogerien und Supermärkten.

Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS. Auch als Tourist sollte man sich vor einer möglichen Infektion schützen.

Für aktuelle Gesundheitshinweise und spezielle Informationen zu Impfungen und medikamentösen Vorbereitungen, empfiehlt sich die Seite des Robert-Koch-Instituts.

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Essen & Trinken

Die südafrikanische Küche ist so vielfältig wie das Land, die Kultur und die Menschen Südafrikas. Dabei gelten nur wenige Gerichte als typisch südafrikanisch. Viel Einfluss auf die heutige Küche Südafrikas hatte die Kolonialzeit . Die verschiedenen Nationen brachten ihre traditionellen Speisen in ihre neue Heimat mit und verpassten ihr im Laufe der Jahre eine südafrikanische Note. Mit anderen Zutaten und Gewürzen wurden sie teils zu ganz neuen Gerichten.

Kein Wunder, dass eine Reise durch die verschiedenen Provinzen Südafrikas auch eine Reise quer durch die Kulinarik ist. In KwaZulu-Natal zum Beispiel, steht die Küche unter einem indischen Einfluss. Am Westkap wiederum finden sich vor allen Dingen indonesische wie malaiische Einflüsse. Und Gauteng ist die holländische Küche weit verbreitet. Und den Hugenotten verdankt Südafrika nicht nur die Winzerei, sondern auch den Einfluss der französischen Küche. So wurden verschiedenste Einflüsse auf wundervolle Weise zu einer einzigartigen Küche vermischt.

Das wohl traditionellste südafrikanische Gericht ist die „Boerekos” („Bauernkost”), die oft zum Frühstück gegessen wird. Dabei handelt es sich um eine deftige Mahlzeit von burischen Einwanderern, die aus Steak, Würstchen, Eiern und gebratenem Speck zubereitet wird.

Mindestens ebenso deftig ist Braaivleis, ein Barbecue aus Rind, Lamm und Schwein, diversem Gemüse und Salat.

Besonders lange dauert die Zubereitung von Potjiekos („Topfessen“). Diese Fleisch- und Gemüseeintopf wird stundenlang in einem gusseisernen Rundtopf über offenem Feuer gegart. Schneller zubereitet ist hingegen “Pap met Wors”, ein Maisbrei mit “Boerewors” (Bratwurst aus wahlweise Rind oder Schaf).

Ein weiteres Muss in Kapstadt in die Cape Malay Küche. Kap-malayische Gerichte sind zum Beispiel “Bobotie”, ein Hackfleisch-Rosinen-Auflauf mit Zimt und Lorbeerblättern oder “Roties”, das sind mit Gemüse oder Fleisch gefüllte Weizenfladen.

Durban wiederum hat es seinen vielen indischen Zuwanderern zu verdanken, dass die Stadt hervorragende indische Restaurants zu bieten hat. Doch auch in anderen Landesteilen ist die indische Küche beliebt. Und eines darf natürlich besonders in der Kapregion nicht fehlen: Fischgerichte und Fisch-Grills wie der „Snoek-Braai”.

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Auf einen Blick

Kapstadt

Cape Town gilt als die Mutterstadt von Südafrika und ist die unangefochtene Perle des Landes. Flankiert vom Tafelberg, dem legendären Devil’s Peak und dem Signal Hill, bettet sich Kapstadt idyllisch an die oft raue Atlantikküste.
Zahlreiche Immigranten aus Frankreich, Holland, Indonesien, England und Deutschland haben die Stadt zu dem gemacht, was sie heute ist: ein einzigartiger Melting Pot der Kulturen. Doch auch das Umland am Western Cape hat vieles zu bieten: von der einzigartigen Flora des Table Mountain National Park, über die Bilderbuchküsten von Camps Bay, Clifton, Llandudno, Bantry Bay, Hout Bay und Blouberg bis hin zur atemberaubenden Stille und Schönheit der Winelands. Auch der Kap der Guten Hoffnung mit dem Cape Point, die Pinguine von Simons Town und die bunten Strandhäuser von Muizenberg sind einen Besuch wert. Für viele Südafrika Backpacking Abenteurer stellt Kapstadt der Beginn der Reise dar.

Johannesburg

Johannesburg, auch Jo’burg oder Jozi genannt, ist das pulsierende Herz von Südafrika. Keine Stadt des Landes ändert sich so rasant wie diese. Keine Stadt ist so geschäftig. Keine Stadt hat eine so aufstrebenden, jungen Bevölkerung. Keine Stadt ist hipsterfreundlicher. Von Melville bis Maboneng – heute reiht sich in Jo’burg ein Szeneviertel an das andere – die erfolgreichsten Stadterneuerungsprojekte der Welt. Mit alternative Boutiquen, marktartigen Kunstateliers und schicken Cafés.
Johannesburg ist aber auch ein Schmelztiegel, in dem Arm und Reich dicht beieinander wohnt. Teure Wohnviertel grenzen an Township-Siedlungen wie Soweto, dem angeblich größten Township der Welt. Aber genau das macht Jozi zu dem, was es ist: eine nie aufgebende, sich immer weiter entwickelnde Weltmetropole.

Garden Route

Wer Road Trips mag und durch Südafrika backpacking möchte, der ist auf der Garden Route bestens aufgehoben. Dort führt die Nationalstraße N2 durch die Region an der Südküste: von Mossel Bay in der Provinz Westkap bis fast nach Port Elizabeth im Ostkap. Sie ist eine der touristischen Höhepunkte des Landes mit Hauptattraktionen wie dem Garden-Route-Nationalpark und der Lagunenlandschaft von Knysna. Surfer zieht es vor allem nach Jeffrey’s Bay.

Stellenbosch & Franschhoek

Stellenbosch ist das unangefochtene Zentrum der Weinproduktion in Südafrika. Neben zahlreichen Weingütern, zeichnet es sich vor allem durch eine malerische Innenstadt mit einem Dorfmuseum und der Holländisch-Reformierten Kirche aus. In Franschhoek, ebenfalls ein Weinanbaugebiet, wohnten einst aus Frankreich eingewanderte Hugenotten, die ihre Weinbaukunst mit nach Südafrika brachten.

Kruger-Nationalpark & Tierreservate

Eines darf auf keiner Reise nach Südafrika fehlen: eine Safari. Weltberühmt ist dafür der Kruger-Nationalpark, der ungefähr so groß ist wie Belgien. Das Habitat stellt die Heimat für eine Vielzahl von wilden Tierarten dar: von Elefanten, Löwen und Leoparden, über Büffel, Nilpferde und Giraffen bis hin zu Zebras, Gnus und zahlreichen anderen Tierarten. Diese besichtigt man frühmorgens und am späten Nachmittag auf sogenannten Game Drives und logiert in oft luxuriösen Camps.

Alternativ zum riesigen Kruger National Park gibt es an der Westgrenze einige private Tierparks, die die Flora und Fauna des Lowveld schützen. Dazu gehört das Klaserie Nature Reserve, das Timbavati Private Nature & Game Reserve, das Sabi Sand Game Reserve und das Umbata Nature Reserve.

Durban

Durban ist das Surfermekka in Südafrika und vor allen Dingen berühmt für die Strandpromenade “Golden Mile” und den Hafen. Seiner bunten Mischung aus Zuwanderern verdankt die Stadt sein ebenso buntes Erscheinungsbild und seine multikulturelle Atmosphäre mit zahlreichen Tempeln wie dem Temple of Understanding, aber auch Moscheen wie der Jumah Mosque.

Pretoria

Pretoria ist die Hauptstadt der Republik Südafrika und vor allem bekannt für seine Parks und Gartenanlagen voller Aloen, Akazien und Feigenbäumen.

Drakensberge

Die bis zu 3.482 Meter hohen Drakensberge sind die größte Gebirgskette des Landes – perfekt geeignet zum Wandern, Bergsteigen und Reiten.

Midlands

Zwischen der Küste KwaZulu-Natals und dem Drakensberg-Gebirge liegen die Midlands, die berühmt sind für ihre bewaldeten Hügel, viel Ackerland und saftig-grüne Ebenen mit urigen Dörfern und Gasthöfen.

Port Elizabeth

Direkt an der Garden Route gelegen, rühmt sich Port Elizabeth damit, Südafrikas Stadt mit den meisten Sonnentagen zu sein. An Freizeitangebot mangelt es hier auf jeden Fall nicht. Dafür bietet Port Elizabeth außergewöhnlich schöne Strände. Insbesondere Summerstrand und Humewood sind beliebt.

East London

An der Ostküste, der Romantic Coast, liegt East London, das besonders beliebt ist für seine Strände wie Eastern Beach, Orient Beach und Nahoon Beach.

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Reisekosten

Reisende mit dem Ziel Südafrika Backpacking und Budget-Reisende sollten mit einem durchschnittlichen Budget von 25 bis 35 Euro pro Tag rechnen. Der durchschnittliche Individualreisende kommt auf 45 bis 60 Euro pro Tag.

Internet

Obwohl Südafrika in Sachen Internet lange hinterher hing, bieten die meisten Hotels, Hostels und Flughäfen mittlerweile WLAN an – in den Großstädten auch viele Cafés. In kleineren Städten und Dörfern findet man oft ein Internet-Café oder ein Cyber Shop.

SIM-Karte und mobiles Internet in Südafrika:
Gleich mehrere Mobilfunkanbieter bieten in Südafrika eine Prepaid-Karte an, wie z.B. Vodacom, Cell-C, MTN oder Telkom. Die SIM-Karte kann nach dem Kauf mit Datenvolumen (Data) und/oder Gesprächsguthaben (Airtime) aufgeladen werden. Für beides gibt es unterschiedlich große Pakete; 1 GB Daten kostet etwa 150 Rand, also etwa 10 Euro.

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Literatur

Ein umfassendes Standardwerk stellt der Lonely Planet Reiseführer Südafrika, Lesotho & Swasiland dar. Wie der Titel schon sagt, bietet dieser Reiseführer auch eine gelungene Einführung zum Thema Swasiland und Lesotho, die sich für einen kleinen Abstecher anbieten. Alternativ empfiehlt sich der Südafrika Tourguide aus dem Reise Know-How Verlag sowie der Stefan Loose Reiseführer Südafrika – Lesotho und Swasiland mit Reiseatlas. Darüber hinaus bietet Der lange Weg zur Freiheit, die Autobiografie von Nelson Mendela, ein Einblick in die Seele des Landes.

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