Sehenswürdigkeiten Hawaii
  • Honolulu
  • HNL
  • Visum vor Abreise
  • Englisch, Hawaiisch
  • Mai - Oktober
  • € 1,00 = $ 1.17

Hulatanz und Baströckchen. Ukulelen und Blumenketten. Malerische Sonnenuntergänge und saftig grüne Bergketten. Hawai’i ist das US-amerikanische Bilderbuchparadies mit all seinen Klischees und Stereotypen. Und doch ist die Inselkette im Pazifischen Ozean weit mehr als nur ein Surferparadies, weit mehr als „nur amerikanisch“ oder „nur eine Insel“. Es ist ein Fleckchen Erde, das sich seine Mystik bewahrt hat: magisch, geheimnisvoll und so einzigartig, dass man wohl mehrere Monate braucht, um den so unterschiedlichen Inseln auch nur annähernd gerecht zu werden.

Ankunft

Da es sich bei Hawai’i um eine Inselkette mitten in den Weiten des Pazifischen Ozeans handelt, sind die Anreisemöglichkeiten recht übersichtlich. Sie begrenzen sich auf die Anreise mit dem Flugzeug oder einem Kreuzfahrtschiff.

Flüge

Der internationale Flughafen Honolulu (HNL) wird von den großen, internationalen Fluggesellschaften angeflogen. Von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus liegt Hawai’i förmlich am anderen Ende der Welt. Demnach liegen die Flugzeiten bei rund 17 bis 22 Stunden. Außerdem gibt es einen Zeitunterschied von -11 Stunden zu Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sollte man auf Hawaii also mit einem Jetlag rechnen? Ja, und der ist definitiv nicht zu verachten.

Für Reisende aus Deutschland gibt es folgende Möglichkeiten für eine günstige und gute Anreise nach Hawai’i: Ab Frankfurt fliegt beispielsweise Swiss International Air Lines über San Francisco nach Honolulu. Alternativ bestehen auch Verbindungen mit Air Canada über Toronto oder Vancouver ab Frankfurt nach Honolulu. Darüber hinaus fliegt die niederländische KLM ab Frankfurt über Amsterdam und Detroit bzw. Los Angeles nach Honolulu.

Für Reisende aus Österreich bietet sich die Verbindung mit British Airways über London und Los Angeles nach Honolulu an. Die Alternative ist auch hier Swiss über Frankfurt und San Francisco nach Honolulu.

Die Anreise nach Hawai’i ab der Schweiz ist wie folgt am praktischsten und günstigsten: Mit British Airways ab Zürich über London und Los Angeles nach Honolulu oder mit Swiss International Air Lines ab Zürich über San Francisco nach Honolulu.

Wer schon in den USA ist, kann auch direkt nach Maui, Kauai oder Hawaii Island fliegen.

Fähre und Kreuzfahrtschiff

Mit dem Schiff nach Hawai’i zu kommen ist nicht so einfach. Es gibt keine direkte Verbindung, da die Entfernung viel zu groß ist. Kreuzfahrtliebhaber können jedoch an einen der Pazifikhäfen reisen und von dort mit einem Kreuzfahrtschiff in Richtung Hawai’i aufbrechen.

Beliebte Häfen für die Anreise nach Hawai’i mit dem Schiff sind Vancouver (Kanada), Seattle (USA), San Francisco (USA), Los Angeles (USA), San Diego (USA), Ensenada (Mexiko), Lima (Peru) oder Valparaiso (Chile). Die Haupthäfen auf Hawai’i sind Honolulu, Lahaina, Hilo und Kawaihae. Beispielsweise bietet die Reederei Carnival Cruse Line Routen ab Vancouver in Kanada auf die einzelnen hawaiischen Inseln innerhalb einer 12-tägigen Kreuzfahrt an. Auch die Reederei Holland America Line hat mehrtägige Kreuzfahrten nach Hawai’i im Angebot: Heimathafen und Abfahrtsort ist dabei Seattle im Bundesstaat Washington.Sehenswürdigkeiten Hawaii: Die Ostküste von Oahu steckt voller Überraschungen

Visum

Hawai’i ist der 50. Bundesstaat der USA und hat damit die gleichen Einreisebestimmungen wie die Vereinigten Staaten von Amerika. Für deutsche und österreichische Reisende, sowie für Reisende aus der Schweiz bedeutet das, dass sie am Visa Waiver Program (VWP) der USA teilnehmen und für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen einreisen dürfen. Dafür ist ein gültiger Reisepass nötig, sowie die elektronische Einreiseerlaubnis, auch ESTA genannt, die im Voraus online beantragt werden muss. Sobald die ESTA Einreiseerlaubnis genehmigt wurde, gilt diese für zwei Jahre.

Über die Einreisebestimmungen für andere Nationalitäten gibt das amerikanische Konsulat im jeweiligen Heimatland Auskunft.

Sprache

Die Amtssprache auf Hawai’i ist Englisch. Nichtsdestotrotz sprechen mehr und mehr Hawaiianer wieder die einheimische Sprache hawaiisch (oder auch hawaiianisch), die ein wenig an die Sprache der Maori in Neuseeland und auf den Cookinseln erinnert.

Aloha ist das wohl wichtigste Wort der hawaiischen Sprache. Denn es bedeutet weit mehr als nur „Hallo“ und „Tschüss“. Es ist Teil der Lebensphilosophie der Hawaiianer. Meist wird nicht nur von dem Wort Aloha gesprochen, sondern von einem Aloha-Spirit der sich über den hawaiischen Inselstaat hinaus über Musik und Kultur verbreitet hat. Teile dieses Spirits beinhalten Gesundheit, Toleranz, Harmonie und Respekt.

Übrigens: Mahalo bedeutet „Danke“ und zaubert jedem Hawaiianer ein riesiges Lächeln ins Gesicht.

Beste Reisezeit

Schlechtes Wetter, um die Sehenswürdigkeiten Hawaii kennenzulernen? Das gibt es auf Hawai’i eigentlich nie. Deswegen spricht man bei Hawai’i auch von einem ganzjährigen Reiseparadies. Und das, obwohl es auf den einzelnen Inseln nur so von unterschiedlichen Klimazonen wimmelt. Während es in den Küstenregionen zumeist warm und sonnig ist, kann es auf den Vulkanen frisch werden und in einigen Bereichen, wie der Road to Hana auf Maui, unheimlich feucht.

Grundsätzlich hat Hawai’i zwei Jahreszeiten: den Sommer, der von Mai bis Oktober anhält und den Winter, der von November bis April dauert. Höchsttemperaturen auf Hawaii erreichen 32 Grad im August, also im Sommer, während es im Winter gerade einmal auf 26 Grad abkühlt. Einzig die Regentage werden im Winter mehr und liegen zum Beispiel im Dezember bei zehn im Monat.

Die beste Reisezeit für einen Urlaub auf Hawaii sind die Monate von Mai bis Oktober.

Währung

Auf Hawai’i wird mit US-Dollar bezahlt.

Kreditkarten:

Mit Kreditkarten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Zahlungen auf Hawai’i zumeist kein Problem. Selbst kleine Summen können hier mit der Kreditkarte beglichen werden. Die Gebühren variieren dabei je nach Geldinstitut.

Geldautomaten:

Geldautomaten auf Hawai’i befinden sich meist in den gängigen Supermärkten, an Tankstellen und in den belebten Straßen der Städte.

EC-Karte:

Mit der EC-Karte kann man auf Hawai’i selten bis nie zahlen. Man kann sie also getrost Zuhause lassen.

 

Unterkunft

Hawai’i ist im Vergleich zu anderen beliebten sonnigen Reisedestinationen wie Fidschi oder Indonesien nicht gerade günstig. Es kann schnell passieren, dass Unterkunftspreise pro Nacht bei knapp 300 USD liegen. Das liegt vor allem daran, dass auf einigen Inseln Hawaiis, wie zum Beispiel auf Lana’i, die Anzahl an Hotels sehr gering ist. Oder auch daran, dass einige Hotels wahre Traditionshäuser sind und sie sich diese Tradition dementsprechend etwas kosten lassen.
Um die vielen Sehenswürdigkeiten Hawaii kennenzulernen, ist es jedoch fast unmöglich, nur auf einer Insel zu bleiben, denn jede einzelne Insel ist aus anderen Gründen sehenswert. Häufiges Umziehen ist bei einem Urlaub auf Hawaii also ganz normal. Aber gerade das ist es , was die Inseln Hawaiis zu etwas Einzigartigem machen. 

Nichtsdestotrotz gibt es ein paar Alternativen und Tipps, damit der Urlaub auf Hawai’i nicht zu einem finanziellen Desaster wird.

Die Angebote des Unterkunftvermittlers Airbnb sind auf Hawai’i weit verbreitet. Dabei variieren die Unterkünfte von Zimmern in privaten Familienhäusern über kleine Gasthäuser bis hin zu Luxuszelten im eigenen Garten. Hier liegen die Preise bei rund 80 USD (ca. 65 Euro) pro Nacht. Die Suchmaschine für Ferienhäuser Likibu bietet die gesamte Auswahl verschiedenster Ferienhausvermieter auf einen Blick. 

Eine tolle Alternative ist Campen – besonders für alle, die gern in der Natur sind und sowieso in der Zeit reisen, in der es auf Hawai’i angenehm warm ist. Auf den meisten Zeltplätzen liegen die Preise für einen Stellplatz pro Nacht bei etwa 15 USD (ca. 12 Euro). Wer nicht mit der gesamten Ausrüstung reisen möchte, der kann sich vor Ort im Walmart-Supermarkt ein einfaches Zelt, Isomatten und Schlafsäcke besorgen (und sie sogar online vorbestellen, sodass man alles nur noch vor Ort abholen kann). Das dürfte alles in allem nicht mehr als 70 USD (ca. 57 Euro) für zwei Personen kosten.

Grillplätze gibt es an den meisten Zeltplätzen auch. Wer auch hier sparen möchte, der kann sich zum Beispiel im Camp Olowalu einbuchen. Auf diesem Zeltplatz auf Maui werden ganze Zeltausrüstungen für 25 USD (ca. 20 Euro) pro Nacht vermietet.

Sicherheit

Hawai’i ist eine vergleichsweise sichere Reisedestination. Nichtsdestotrotz sollten keine offensichtlich wichtigen und teuren Wertgegenstände im Auto gelassen werden.

Aktuelle Sicherheitshinweise bietet das Auswärtige Amt. Für Reisende aus Österreich und der Schweiz bietet das BMEIA bzw. das EDA die aktuellsten Informationen zum Thema Sicherheit auf Hawaii.

Transport

Flüge:

Seitdem im Jahre 2009 die letzte Fährverbindung innerhalb von Hawai’i eingestellt wurde, kann nun nur noch mit dem Flugzeug von Insel zu Insel gereist werden. Dabei sind die folgenden Flughäfen mögliche Abflugs- bzw. Ankunftsdestinationen:

  •   Kauai: Lihue (LIH) und Port Allen (PAK)
  •   Maui: Kapalua West-Maui (JHM), Hana (HNM) und Kahului (OGG)
  •   Hawai’i/Big Island: Kona (KOA), Hilo (ITO), Upolu (UPP), Waimea-Kohala (MUE)
  •   Lana’i: Lana’i Airport (LNY)
  •   Moloka’i: Kalanpapa (LUP) und Moloka’i Airport (MKK)

Innerhalb von Hawai’i fliegen Hawaiian Airlines, Mokulele und Makani Kai Air von Insel zu Insel. Ein schneller Preisvergleich wird zeigen, welche Airline für den angegebenen Zeitraum den besten Preis hat. Häufig lassen sich so übrigens schon viele Sehenswürdigkeiten Hawaii aus der Luft erkennen.

Wichtig: Für Inlandsflüge sind bei den meisten Tarifen keine Gepäckstücke inkludiert. Am besten ist es dann also nur mit Handgepäck zu fliegen. Zu beachten ist auch, welche Maschine für den jeweiligen Flug eingesetzt wird. Bei Mokulele zum Beispiel handelt es sich zumeist um kleine Cessna-Maschinen, in denen jegliche Gepäckstücke am Flughafen vor Ort gegen eine Gebühr von knapp 30 Euro pro Gepäckstück eingecheckt werden müssen. Die Flugpreise für Flüge von Insel zu Insel sind zumeist recht günstig. Wer also frühzeitig bucht, der kann schon ab 50 USD (41 Euro) fliegen. Und den Rundflug über Hawaii gibt’s quasi inklusive. 

Inselhopping Hawaii mit dem Flugzeug: Flugzeiten ab Honolulu (Oahu):

  •   Nach Kauai (Lihue): 30 Minuten
  •   Nach Maui (Kahului): 30 Minuten
  •   Nach Maui (Kapalua): 30 Minuten
  •   Nach Molokai (Molokai): 20 Minuten
  •   Nach Lana’i (Lanai): 25 Minuten
  •   Nach Hawai’i Island (Hilo): 40 Minuten
  •   Nach Hawai’i Island (Kona): 35 Minuten

Bus:

Öffentliche Busse verkehren auf allen Inseln von Hawai’i – bis auf Lana’i und Moloka’i. Auf Oahu verbindet „TheBus“ die wichtigsten Punkte, auf Maui der „Maui Bus“, auf Kauai der „Kauai Bus“ und auf Hawai’i Island der „Hele-On Bus“. Obwohl Oahu das wohl ausgeklügeltste Bussystem hat, kann man nicht sagen, dass Busse empfehlenswerte Reisemittel auf Hawai’i sind, da sie meist eher selten fahren und nur ausgewählte Strecken bedienen. Im Schnitt kostet eine Fahrt mit dem Bus nur 2-2,50 USD (ca. 1,60 – 2 Euro) für Erwachsene und 1,25 USD (ca. 1 Euro) für Kinder.

Zug:

Zugfahren auf Hawai’i ist mittlerweile leider nicht mehr als eine Sehenswürdigkeit. Zwar verkehrt ein Zug zwischen Ewa Mill und Kahe Point auf Oahu, jedoch hat dieser lediglich nur touristische Zwecke. Auf der Zugfahrt wird ein Einblick in die Geschichte der Zuckerplantagen gegeben. Die Fahrt dauert 90 Minuten, findet immer samstags und sonntags statt und kostet 15 USD (12 Euro) pro Person. Mehr Informationen findet man auf der Website des Hawaiian Railway.

Taxi und Co.:

Taxifahren ist auf allen Inseln von Hawai’i möglich, wenn auch nicht günstig. Gerade auf Maui, Hawai’i Island und Oahu bietet sich von daher Fahrten über die Car-Sharing-Plattform Uber an.

Mietwagen und Co.:

Ein Mietwagen auf Hawai’i ist mit Abstand die einfachste Variante, um schnell von A nach B zu kommen und die meisten Sehenswürdigkeiten Hawaii entdecken zu können. An allen Flughäfen der hawaiischen Inseln befinden sich die großen Anbieter der Branche wie Alamo, Avis oder Hertz. Es verkehren kostenlose Shuttles der Mietwagenanbeiter vom Flughafenterminal direkt zu den Autovermietungen, die sich meist etwas weiter entfernt an der Zufahrtsstraße zum Flughafen befinden und oft schlecht zu Fuß zu erreichen sind.

Die Straßen sind auf den Inseln von Hawai’i sehr gut ausgebaut. Dabei darf man als Reisender nicht vergessen, sich anzuschnallen, denn das ist auf Hawai’i absolute Pflicht. Auch ist die Höchstgeschwindigkeit auf den Straßen mit 45 Meilen/h (ca. 72 km/h) bis 55 Meilen/h (ca. 88 km/h) auf Landstraßen und 35 Meilen/h (ca. 56 km/h) sehr angenehm.

Für alle, die gern mit dem Campervan reisen: Wohnmobile sind auf Hawai’i bisher leider noch nicht angekommen. Zwar gibt es einige Campingplätze, jedoch keine Wohnwagenvermietungen. Die Alternative für alle, die das Abenteuer suchen, ist das Mieten eines Land Rovers mit Zelt auf dem Dach.

Roller und Fahrrad:

In einigen Städten auf Hawai’i, wie zum Beispiel in Honolulu auf Oahu oder in Kona auf Hawai’i Island können Mopeds und Fahrräder auf Stunden- oder Tagesbasis gemietet werden. Preise variieren dabei je nach Saison und Insel. Mit dem Roller lassen sich, z.B. von ab Honolulu aus, die nahegelegenen Sehenswürdigkeiten Hawaii, wie zum Beispiel die Ananasplantagen, besuchen. Einige der großen Anbieter sind zum Beispiel: „Hawaiian Style Rentals and Sales“ und „Scooter Rentals“ in Honolulu, „Big Island Harley Rentals“ in Kona oder „Hawaiian Cruises“ in Kihei.

Boot und Fähre:

Zwischen Moloka’i, Maui und Lana’i gibt es mehrmals täglich kleine Fähren, die die Inseln miteinander verbinden. Große Autofähren gibt es auf Hawai’i jedoch nicht mehr. Die einst vorhandene „Superferry“ musste den Betrieb aufgrund von verursachten Umweltschäden einstellen.

Religion

Der Großteil der Hawaiianer folgt der christlichen Religion.

Gesundheit

Hawai’i stellt als Reisedestination keine besonderen gesundheitlichen Herausforderungen dar. Sollte es dennoch zu Problemen kommen, ist die ärztliche Versorgung vor Ort mit jener in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu vergleichen. Sie ist jedoch teurer, weshalb eine Auslandskrankenversicherung für Reisen nach Hawai’i unbedingt notwendig ist.

Aus Hawai’i herrscht ein mildes tropisches Klima mit vermehrten Niederschlägen zum Jahresende. Deshalb sollte gerade am Anfang der Reise darauf geachtet werden, dass der Körper akklimatisiert wird. Viel Flüssigkeit und Vitamine sind daher wichtig.

Für aktuelle Gesundheitshinweise und spezielle Informationen zu Impfungen und medikamentösen Vorbereitungen, empfiehlt sich die Seite des Robert-Koch-Instituts.

Essen & Trinken

Die Küche auf Hawaii ist ein bunter Mix aus jenen Nationalitäten und Kulturen. Eben jene, die es im Laufe der Zeit und dank des Angebots an vielerlei Jobs auf die paradiesische Inselkette geschafft haben. Ob indonesisch, japanisch, philippinisch oder koreanisch – auf Hawai’i gibt es fast alle asiatischen Küchen. Aber, wie soll es auch anders sein, natürlich hat es auch die klassische amerikanische Fast-Food-Küche mit all ihren Ketten nach Hawai’i geschafft. Nicht selten findet man heute eine Filiale von Starbucks direkt neben Mc Donald’s, Taco Bell und Pizza Hut.

Luau: Die traditionell hawaiische Küche

Neben all den Fast-Food-Läden gibt es glücklicherweise noch immer Restaurants, die die hawaiianische Küche beherrschen. Das traditionelle Festessen der Hawaiianer wird Luau genannt und ist selbst eine Sehenswürdigkeit für sich – nur eben auf der Zunge. Die Speise wird in einem Erdofen zubereitet. Genauer gesagt, wird eine Grube gegraben, in die heiße Lavasteine gelegt werden. Diese garen das Fleisch, zumeist Schweinefleisch, über vier bis acht Stunden und geben ihm dadurch einen ganz besonderen Geschmack. Genannt wird das Schweinefleisch dann „Kalua Schwein“. Ein Luau findet heute hauptsächlich in Hotels statt oder aber in eigens für Touristen gebauten „traditionellen Dörfern“.

Fisch, Fisch, Fisch

Wie in vielen anderen Inselstaaten der Welt, wird auch auf Hawai’i viel Fisch gegessen. Ganz besonders beliebt sind auf Hawai’i folgende Fischarten, die übrigens zumeist andere Namen, als die gewohnten, besitzen:

  •      Ahi: Gelbflossen-Thunfisch
  •      Onage: Red Snapper
  •      Opakapaka: Pink Snapper
  •      Akule: Makrele
  •      Mahi Mahi: Goldmakrele
  •      Ono: Petersfisch bzw. fangfrischer Fisch
  •      Hapuupuu: Zackenbarsch
  •      Aku: Bonito-Thunfisch
  •      Kumu: Meerbarbe
  •      Tombo: Weißer Thunfisch
  •      Au: Marlin/Schwertfisch

Poke: Das wohl berühmteste Gericht aus der hawaiischen Küche ist Poke. Dabei handelt es sich um rohen Fisch, der mit Salz und Algen, sowie individuell ausgesuchten Zutaten gemixt und in einer Schale mit Reis serviert wird.

Fischburger: Abgesehen davon, dass die Burgerkultur ganz sicher nicht traditionell hawaiisch ist, gibt es im Inselparadies Variationen von dem sonst so schweren Fleischklops. So bieten viele Restaurants  Fischburger an, für die frisch gefangener Fisch gegrillt oder frittiert wird. Eine leckere und vor allem gesunde Alternative zum altbekannten Beefburger.

Taro: Lilafarbene Urknolle

Schon vor etlichen Jahren wurde die Wurzel Taro auf Hawai’i angebaut, gekocht, gestampft und gegessen. Noch heute gibt es kleine Bistros und Kioske, die hausgemachtes Poi anbieten. Dahinter verbirgt sich ein Brei aus der Tarowurzel. Taro gehört zur Familie der Aronstabgewächse und ist eine stärkehaltige Knolle.

Vorspeisen ohne Ende: Pupu

Die Hawaiianer lieben Vorspeisen so sehr, dass sie ihnen einen gesonderten Namen gegeben haben: Pupu. Dahinter verbergen sich kleine Snacks, die entweder vor dem Essen oder einfach zum Bier oder Drink gegessen werden.

Für den großen Hunger: Plate Lunch und Loco Moco

Einige Gerichte auf Hawai’i erinnern an eine Zeit, in der es auf den Inseln viele hart arbeitende Männer gab. Um ihren großen Hunger zu stillen, gibt es weitere traditionelle Gerichte wie zum Beispiel Plate Lunch oder auch Loco Moco.

Ersteres ist ein Teller voll Reis, Makaronisalat und Fleisch oder Fisch. Dabei variiert man je nach Restaurant zwischen Kalua-Schweinefleisch, japanischem Katsu-Huhn, Teriyaki-Rindfleisch, koreanischem Barbecue oder aber Mahi Mahi Fisch. Plate Lunch gibt es zumeist in wirklich einheimischen Restaurants oder aber in den lokalen Ketten, wie zum Beispiel bei Rainbow Diner auf Oahu.

Loco Moco wiederum ist eine weitere Option für alle, die ganz besonders viel Hunger haben. Dabei handelt es sich um ein Hamburger-Pattie, der mit Ei auf Reis und mit Sauce serviert wird.

Alkohol auf Hawaii

„Es gibt kein Bier auf Hawaii?“ – stimmt nicht ganz. Abgesehen davon, dass der Mai Tai, ein Cocktail aus Rum, Orangenlikör, Amaretto und Limettensaft, aus Hawai’i stammt, haben sich mittlerweile eine Handvoll Brauereien im Paradies angesiedelt. Sei es die Kona Brewing Company auf Hawai’i Island oder die Maui Brewing Co. auf Maui – das Bier ist vollmundig, die Auswahl vielfältig und auch das Flaschendesign kann sich sehen lassen.

Auf einen Blick

Hawai’i ist ein wahres Inselparadies. Es liegt mitten im Pazifik und besteht aus acht Inseln: Hawai’i bzw. Big Island, Maui, Kaho’olawe, Lana’i, Moloka’i, O’ahu, Kaua’i und Ni’ihau. Dabei zählen gerade die Inseln Kaho’olawe und Ni’ihau zu jenen Inseln, die eher selten bereist werden. Ersteres ist die kleinste Insel des Inselstaats und vollständig unbesiedelt. Kaho’olawe liegt nah an Maui, während Ni’ihau von den Einheimischen so sehr beschützt wird, das eine Reise dorthin von den Inselbewohnern nur sehr ungern gesehen wird. Aber keine Sorge, Sehenswürdigkeiten in Hawaii gibt es auf jeder einzelnen Insel en masse. 

Grundsätzlich ist der Inselstaat Hawai’i ein einmaliger Mix aus atemberaubenden Vulkanlandschaften, weitläufigen Meeren, riesigen Traumwellen und einer wunderbaren Kultur, die unbedingt entdeckt werden sollte. Dabei hat jede einzelne Insel einen ganz besonderen Charme.Sehenswürdigkeiten Hawaii: Pearl Harbour auf O'ahu sollte definitiv besucht werden

Sehenswürdigkeiten Hawaii: O’ahu – Surferträume und Großstadtflair

O’ahu ist nicht nur die Insel, auf der sich die Hauptstadt Hawaiis, Honolulu, befindet, sondern für die meisten Reisenden auch der Startpunkt in das Inselabenteuer. Hier landet der Großteil der internationalen Fluggesellschaften und von hier aus stellt sich das Bereisen der Nachbarinseln auch am einfachsten dar.

O’ahu ist ein Potpourri aller hawaiischen Kulturen, die hier durch die Zuwanderer ihr Zuhause gefunden haben. Der Süden der Insel ist touristisch erschlossen und bietet mit Waikiki eines der Traumziele für Hawaiibesucher. Während die Westküste der Insel relativ unspektakulär ist, raubt einem die Nordküste den Atem. Hier brechen sie, die Traumwellen, die nicht nur den Surfbegründer Duke Kahanamoku einst in das Meer lockten. Die Küstenstraße führt entlang der vielen Surfspots und bietet die perfekte Grundlage für einen Mini-Roadtrip, um die Sehenswürdigkeiten Hawaii auf O’ahu kennenzulernen.

Die Ostküste von Oahu ist feuchter und erinnert stark an die Kulisse des Hollywoodklassikers Jurassic Park. Hier treffen saftig grüne Felsen auf das seichte Meer, das zum Baden einlädt. Für Freunde von Roadtrips hält die Südküste von Oahu einmalige Serpentinen und Ausblicke bereit. Historisch wird es im Zentrum von Oahu, denn hier befindet sich der Pearl Harbour, der US-Militärstützpunkt, der durch den Angriff der Kaiserlich Japanischen Marineluftstreitkräfte auf die vor Anker liegende Pazifikflotte der USA am 7. Dezember 1941 tragisch in die Geschichtsbücher einging.

Sehenswürdigkeiten Hawaii: Big Island bzw. Hawai’i Island – Vulkanarchipel und Insel der Extreme

Hawai’i Island ist nicht nur die jüngste Insel der hawaiischen Inseln, sondern auch die größte. Kein Wunder, dass sie deshalb auch Big Island genannt wird. Da der gesamte Inselstaat den gleichen Namen wie diese Insel trägt, wird Hawaii Island selten noch so genannt.Sehenswürdigkeiten Hawaii: Der Vulkan Nationalpark ist absolut einmaligBig Island ist die berüchtigte Vulkaninsel des Inselstaats. Schon kurz nach der Landung auf dem Flughafen Kona findet man sich als Besucher auf einer Straße wieder, die rechts und links von jüngst erkalteter Lava umgeben ist. Sage und schreibe fünf Vulkane gibt es auf Big Island, davon ist der Mauna Loa der aktivste Vulkan der Welt und der Kilauea der einzige Vulkan weltweit, in den man (fast) mit dem Auto fahren kann. Besuchen kann man den Kilauea im Vulkan Nationalpark.

Doch das ist nicht alles, was Big Island zu bieten hat, denn die Insel strotzt nur so vor möglichen Ausflügen und Sehenswürdigkeiten Hawaii, wie dem höchsten Berg der Welt. Der Mauna Kea ist 4.205 Meter hoch und der wohl beste Ort, um den atemberaubenden Sonnenuntergang über Big Island mit eigenen Augen mitzuerleben. Mittlerweile führt eine Schotterpiste bis hinauf zum Gipfel. Hierfür wird jedoch ein Auto mit Allradantrieb benötigt. Wer das nicht hat, der kann stattdessen bis zum Besucherzentrum fahren. Eines ist sicher: der Ausblick ist mindestens genauso schön.

Auch die Küste von Hawai’i Island ist einfach traumhaft: Breite Lavastrände, knallgrüne Palmen, türkisfarbenes Meer und Delfine, die aufgeregt an der Wasseroberfläche planschen. Ab und zu lassen sich früh am Morgen auch Schildkröten blicken. Auch ein Besuch auf einer der vielen Kaffeeplantagen oder in der Kona Brewing Company ist zu empfehlen. Langweilig wird es auf Big Island also ganz sicher nicht.

Sehenswürdigkeiten Hawaii: Maui – Schicke Schönheit

Maui gilt als die teuerste hawaiianische Insel. Jene Insel, die mit ihren teuren Luxushotels und anderer Extravaganz gerne die US-Prominenz anzieht. Die Insel darauf zu reduzieren ist allerdings nicht richtig. Denn hier gibt es gleich mehrere Naturhighlights und Sehenswürdigkeiten Hawaii, die Maui zu einem einzigartigen Paradies machen.

Eines der Highlights tummelt sich direkt vor der Küste der Insel. Denn zwischen Januar und März ziehen bis zu 10.000 Buckelwale aus dem kalten Alaska an die Küste von Maui. In dieser Zeit lassen sich die Riesen mit bloßem Auge beim Springen und Herumtollen vom Strand aus beobachten – nicht selten in Begleitung ihrer Jungen. Wer die Meeressäuger gerne näher beobachten möchte, der kann sich bei einem der zahlreichen Anbieter einen Whale-Watching-Cruise buchen. Dieser wird meist auch mit einer kleinen Auszeit beim Schnorcheln verbunden.

Doch nicht nur die Wasserwelt Mauis ist beeindruckend. Ebenso wie auf Big Island, gibt es auch auf Maui einen Vulkan: der Haleakala. Wer ganz nach oben möchte, der sollte am besten früh aufstehen. Denn die Aussicht vom Gipfel des Haleakala ist zum Sonnenaufgang besonders schön. Dann, wenn die Sonne am Horizont aufgeht, die letzten Wolkenschleier vertreibt und sich dem Betrachter mit einem Mal ein einmaliger Ausblick auf nahezu ganz Maui bietet.
Wem das nicht abenteuerlich genug ist, der sollte sich einen Tag lang auf die Road to Hana wagen – jene berühmte Straße die nicht nur mit etliche Kurven ausgestattet ist, sondern dabei auch noch mitten durch den dichten und urigen Regenwald in die Stadt Hana führt.Sehenswürdigkeiten Hawaii: Die Walsaison auf Maui geht von Januar bis März

Sehenswürdigkeiten Hawaii: Kauai – Bei den Dinosaurieren zu Hause

Das grüne Inselparadies Kauai sieht nicht nur aus wie Jurassic Park, nein, es war auch tatsächlich der Drehort des Klassikers aus der Traumwelten-Schmiede des großen Regie-Altmeisters Steven Spielberg. Entlang der berühmten Napali Coast wechseln sich enge Täler, traumhafte Buchen und riesige Felsen ab und beeindrucken sicherlich jeden Besucher – egal ob Groß oder Klein. Wer noch ein bisschen mehr Zeit mitbringt, kann sich vom Waimea Canyon verzaubern lassen.

Sehenswürdigkeiten Hawaii: Lanai – Luxus trifft auf Verlassenheit

Obwohl Lana’i die Insel ist, die im Vergleich zu den anderen hawaiischen Inseln am zentralsten liegt, ist sie auch diejenige, die zumeist nur von Tagesbesuchern bereist wird. Bei einem Tagesausflug von Maui nach Lanai hat man ausreichend Zeit, um die Strände und die berühmte Hulopoe Bucht zu besuchen. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es auf Lana’i kaum und wenn, dann handelt es sich meist um sehr hochpreisige Luxushotels.Sehenswürdigkeiten Hawaii: Die Sonnenuntergänge auf Hawaii sind einmalig

Sehenswürdigkeiten Hawaii: Moloka’i – Im Ursprung des Paradieses

Wer nach dem ursprünglichen Hawaii sucht, der wird auf Molokai ganz sicher fündig. Dieses kleine Inseljuwel gilt als die authentischste und hawaiischste Insel des gesamten Inselstaats. Viel los ist hier nicht und das ist auch gut so. Zu empfehlen sind  ein Besuch des Kalaupapa Nationalpark und des Halawa Tals.

Reisekosten

Eines vorweg: Hawai’i ist sicherlich kein günstiges Reiseziel. Wer sich für einen Urlaub auf Hawaii entscheidet, der sollte seine Zeit vor Ort daher genauestens planen. Wichtig ist es auch, die Hauptreisezeit der US-Amerikaner zu meiden, so zum Beispiel der Januar, wenn es in den meisten US-Bundesstaaten schnell in die Minusgrade geht. In dieser Zeit sind viele Aktivitäten oft teuerer und vor allem auch die Hotelpreise noch einmal höher, als normal.

Je nach Übernachtungs- und Mietwagenklasse ist für eine Woche Urlaub auf Hawaii mit Mietwagen, Hotels, Verpflegung und Ausflügen mit mindestens rund 1.200 USD (ca. 975 Euro) zu rechnen.

Internet

Die meisten Restaurants und Cafés auf Hawai’i bieten kostenloses WLAN für ihre Gäste an. Auch der Empfang ist auf allen Inseln gut. Wer einen Aufenthalt auf den Bergen des Inselstaates plant, der kann von geringem bis hin zu keinem Empfang ausgehen.

SIM-Karte und mobiles Internet auf Hawaii

Es gibt zahlreiche lokale Anbieter von Sim-Karten in Hawaii, die zumeist nach dem Prepaid-Prinzip verkauft werden. Zu empfehlen ist das Internetangebot des US-amerikanischen Telekommunikationsanbieters AT&T. Die Sim-Karten kann man zum Beispiel einfach und unkompliziert in einer der Walmart-Filialen kaufen. Für Reisende, die etwa zwei bis drei Wochen Urlaub auf Hawai’i machen, empfiehlt sich das Angebot für 40 USD (ca. 32 Euro), bei dem 6GB Daten inklusive sind. AT&T hat mit Abstand das beste Netz auf allen Hawaii-Inseln.

Literatur

Für die Reise nach Hawai’i empfiehlt sich der Iwanowski Reiseführer Hawaii. Dieser steckt nicht nur voller Informationen zu allen hawaiischen Inseln, sondern bietet auch jede Menge Routenvorschläge für Individualreisende und Selbstfahrer.

Als gute Vorbereitung gibt es auch online einige gute Quellen zur Vorbereitung auf eine Hawaii-Reise: 

  • Anemina Travels: Viele Informationen zu den einzelnen Inseln und Preisauflistungen
  • Go Hawaii: Die offizielle Seite des deutschen Tourismusamtes von Hawaii

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  1. Hallo,
    Hawaii ist noch ein großer Traum von mir, irgendwann muss ich dort noch hin. Da ist dein Guide perfekt für die Planung! Vielen Dank für die Mühe.
    VG T.H. Photography

  2. Hey, mein Lieber 😉

    Leider habe ich es noch nicht geschafft nach Hawaii zu reisen, aber die Bilder, Texte und Tipps sind sehr vielversprechend. Ein guter Freund von mir war vor ein paar Monaten dort und hat nur geschwärmt. Persönlich interessiere ich mich für die Landschaften dort 😉 Toller Post!

    Liebe Grüße,

    Joshua.

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