Berlin Sehenswürdigkeiten
Inhaltsverzeichnis

Hach Berlin, du bist schon watt geil. Seit 5 Jahren leben wir mittlerweile gemeinsam in Berlin, Anne wiederum ist in der deutschen Hauptstadt groß geworden. Es wird als endlich mal Zeit, dass wir euch unsere liebsten Berlin Sehenswürdigkeiten verraten.

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Dabei geht es uns natürlich genau so, wie jeden anderen auch: selten erkunden wir unsere eigene Stadt so, wie wir es auf Reisen mit anderen Städten tun. Doch, wenn wir ehrlich sind, müssen wir die Stadt gar nicht erkunden, um euch die schönsten Berlin Sehenswürdigkeiten zu verraten, denn mittlerweile können wir sie euch im Schlaf herunterbeten.

Top Berlin Sehenswürdigkeiten

Wir haben lange überlegt, wie wir diesen Guide am besten strukturieren, damit ihr euch gut zurechtfindet und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir euch anhand der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ein bisschen durch die Hauptstadt führen. Das heißt, jeder einzelne Punkt kann mit dem folgenden Punkt verbunden werden. Schlau, oder?

Weiter unten findet ihr dann noch ungewöhnlichere Berlin Sehenswürdigkeiten, die besten Orte, um etwas über die Teilung Berlins zu lernen und Touren, die euch bequem und authentisch an die Hotspots der Hauptstadt bringen.

Um euch aber direkt am Anfang einen guten Überblick zu bieten, kommen hier die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, unterteilt in City West und City Ost.

City Ost:

  • Fernsehturm mit Alexanderplatz, Weltzeituhr, Rotes Rathaus, Nikolaiviertel
  • Berliner Dom mit Museumsinsel
  • Hackesche Höfe
  • Gendarmenmarkt
  • Brandenburger Tor

City West:

  • Berliner Reichstag
  • Jüdisches Mahnmal
  • Potsdamer Platz
  • Schloss Bellevue
  • Siegessäule
  • Kurfürstendamm mit Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
  • Schloss Charlottenburg

Hier findet ihr alle Berlin Sehenswürdigkeiten im Überblick:

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Lohnt sich die Berlin Welcome Card?

Das mit den Eintritten auf einem Städtetrip ist immer so eine Sache. Auch für Berlin gibt es eine Karte, mit der ihr stressfrei und ohne ständigem Bezahlen durch die Stadt kommt: die Berlin Welcome Card. Diese gibt es in ganz unterschiedlichen Varianten und zu verschiedenen Preisen. Kurzum: Wer auf dem Städtetrip nach Berlin viel sehen und besuchen möchte, der sollte sich dringend die Berlin Welcome Card kaufen, denn sie bietet neben Eintritten und Rabatten auch die unbegrenzte Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

Verschiedene Arten der Berlin Welcome Card:

Berliner Fernsehturm

Der Fernsehturm, den wir Berliner übrigens “langen Lulatsch” nennen, gehört zu den wichtigsten Berlin Sehenswürdigkeiten. Das liegt zum einen an seiner Größe, denn mit seinen 368 Metern Höhe ist er bis heute das höchste Gebäude der ganzen Stadt. Zum anderen vor allem aber daran, dass er sich so ziemlich im Zentrum der City-Ost und damit unmittelbar neben dem berühmten Alexanderplatz befindet.Berliner Fernsehturm

Was macht den Fernsehturm besonders?

Ganz klar: die Aussicht. Ob an einem richtig sonnigen Tag oder in einer sternklaren Nacht, von der Aussichtskuppel des Fernsehturms aus habt ihr den besten Blick über Berlin. Wenn ihr Glück habt, erhascht ihr sogar einen Platz im Restaurant des Fernsehturms, das sich übrigens dreht und euch somit ganz automatisch den kompletten Rundumblick bietet.

Tickets für den Fernsehturm

Früher musste man stundenlang anstehen, um an Tickets für den Berliner Fernsehturm zu kommen. Heute kann man sich einfach online eine passende Besuchszeit auswählen, das Ticket im Voraus kaufen und ganz entspannt in den Fahrstuhl steigen.

Hier Tickets für den Berliner Fernsehturm kaufen

Rund um den Alexanderplatz

Wer sich für einen Berlin-Trip den Besuch des Berliner Fernsehturms vornimmt, befindet sich in unmittelbarer Nähe zu etlichen weiteren Berlin Sehenswürdigkeiten. Direkt gegenüber des Fernsehturms liegt nämlich der Alexanderplatz mit seiner u(h)rigen Weltzeituhr. Von dort aus könnt ihr zum Roten Rathaus schlendern, in dem Bürgermeister Michael Müller seine Stunden absitzt (sorry…), und kurz vor der Spree links in das historische Nikolaiviertel spazieren. Hier erlebt ihr Berlin wirklich so, wie es vor etlichen Jahren war: Kopfsteinpflaster, historische Gebäude und urige Berliner Küche, die hier so gut wie sonst wo schmeckt. Unser Tipp: Eine Kohlroulade bei ‚Mutter Hoppe’ geht immer.

Berliner Dom & Museumsinsel

Im Sommer gehört das Spreeufer am Fuße des Berliner Doms zu einem unserer Lieblingsplätze Berlins. Von hier aus kann man nicht nur die vorbeiziehenden Touristenboote besonders gut beobachten, sondern auch die massive Architektur des Berliner Doms bestaunen. Der Dom wurde 1750 eröffnet, hat eine Höhe von 98 Metern und ist eine evangelische Kirche. Besuchen kann man das Gebäude mit seiner hübschen Barockarchitektur täglich, die Aussichtsplattform mit ihrem 360° Panoramablick erreicht ihr nach 270 Domstufen – der Besuch der Kuppel kostet nicht extra, sondern ist im Ticket für den Berliner Dom mit inbegriffen.

Hier Tickets für den Berliner Dom kaufen

Berliner Museumsinsel

Der Berliner Dom selbst liegt im Lustgarten und damit direkt gegenüber vom komplett neu erbauten Berliner Schloss. Kleiner Insider: Kein Berliner versteht, warum die Hauptstadt überhaupt ein Schloss braucht, aber nun steht es da in seiner ganzen Pracht. Wenn ihr am Dom seid, solltet ihr definitiv einen Abstecher in den Lustgarten machen, der einst als Küchengarten von Kurfürst Johann Georg erbaut wurde. Ebenfalls im Lustgarten befindet sich das prachtvolle Pergamonmuseum, das für seine riesigen Ausgrabungsexponate bekannt ist (Annes absolutes Lieblingsmuseum). Stichwort Museum: Im Lustgarten befindet ihr euch schon mitten auf der Museumsinsel, die in Deutschland absolut einmalig ist. Nehmt euch hier die Zeit und schlendert ein wenig herum. Besonders schön sind die Kolonnaden, das Spreeufer und natürlich das Bode Museum, das sich direkt hinter dem Pergamonmuseum befindet.

Tipp: Am Wochenende findet auf der Museumsinsel immer ein Antikmarkt statt. Lohnt sich!

Tickets für die Museen auf der Berliner Museumsinsel:
Pergamonmuseum
Bode Museum
Berlin Card für flexiblen Eintritt in den wichtigsten Berliner Museen und SehenswürdigkeitenBerühmtes Fotomotiv: Die Hackeschen Höfe

Hackesche Höfe

Wusstet ihr, dass das gesamte Gebiet rund um den Hackeschen Markt im Berliner Bezirk Mitte herum einmal Spandauer Vorstadt hieß? Keine Sorge, das wissen die wenigsten. Hinter dem Namen verbergen sich jedoch viele Erklärungen darüber, warum gerade Berlin Mitte heute noch so unglaublich viele Hinterhöfe hat. Damals musste man nämlich in kürzester Zeit enorm viel Wohnraum für Arbeiter schaffen, die nach Berlin pilgerten. Und genau aus diesem Grund entstanden so hübsche Hinterhöfe, wie die Hackeschen Höfe, die ganz sicher zu den berühmtesten Höfen Deutschlands gehören und sogar als größtes Hofsystem Deutschlands gelten.

Unser Tipp: Nehmt euch für die Hackeschen Höfe ein bisschen Zeit, lasst Hof für Hof auf euch wirken und vergesst nicht am Ende noch einen Abstecher in den Rosenhof zu machen, der zwar einer der neuesten aber gleichzeitig auch einer der schönsten Höfe in den Hackeschen Höfen ist.

Noch ein Tipp: Ganz in der Nähe von den Hackeschen Höfe findet ihr noch weitere Höfe, die ihr besuchen könnt. So zum Beispiel die Heckmann-Höfe oder die Kunsthöfe in der Oranienburger Straße.

Wollt ihr mehr über die Hinterhöfe in Berlin erfahren? Dann bucht euch doch eine Tour. Auf einem 2-stündigen Spaziergang lernt ihr viel über die Geschichte Berlins und taucht in Hinterhofgeheimnisse ab.

Hier buchen

Unser Vorschlag für einen Spaziergang vom Fernsehturm bis zu den Hackeschen Höfen:

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Brandenburger Tor

Kaum ein anderes Gebäude Berlins wurde so häufig fotografiert, wie das Brandenburger Tor. Wer kennt die Bilder nicht, auf denen Menschen kurz nach dem Fall der Mauer durch das Brandenburger Tor liefen – mit absolut neuer Freiheit. Ein Tag, den ganz viele Berliner sicherlich nicht vergessen werden. Genau deswegen gehört das Brandenburger Tor mit seiner Quadriga-Statue auch zu jedem Berlin-Besuch dazu. Das frühklassizistische Triumpftor befindet sich auf dem Pariser Platz und ist 26 Meter hoch. Unmittelbar gegenüber steht das bekannte Hotel Adlon in seiner ganzen Pracht.Das Brandenburger Tor ist sicher eine der berühmtesten Berlin SehenswürdigkeitenReichstagsgebäude

Reichstag

Am besten erreicht man ihn eben durch das Brandenburger Tor zu Fuß über die Straße Unter den Linden, die zu den ikonischsten Straßen der Hauptstadt gehört und vom Berliner Dom bis zum Brandenburger Tor führt. Von hier aus kommend schlendert ihr durch das Brandenburger Tor hindurch und könnt direkt auf der rechten Seite die nächste Sehenswürdigkeit entdecken: den Berliner Reichstag. Wer in den Geschichtsbüchern blättert, wird noch einige Fotos eines komplett eingehüllten Berliner Reichstags sehen. Stimmt. Denn im Jahre 1995 hat der Künstler Christo das komplette Gebäude eingehüllt. War damals ein riesiges Ereignis!

Heute kann man den Reichstag besuchen – um genau zu sein jedoch nicht das Gebäude an sich, denn dort finden fast täglich wichtige Plenarsitzungen statt, sondern die Reichstagskuppel.

Achtung: Tickets für den Reichstag gibt es nicht mehr vor Ort, sondern nur über eine vorherige Online-Reservierung.

Hier Tickets für den Berliner Reichstag kaufenHolocaust-Mahnmal Berlin

Holocaust-Mahnmal

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas gehört zu den jüngsten Berlin Sehenswürdigkeiten, denn es wurde gerade einmal im Mai 2005 eröffnet. Es erinnert an die rund sechs Millionen ermordeten Juden und kann täglich besichtigt werden. Das Holocaust-Mahnmal besteht aus 2711 Betonstelen in unterschiedlichen Größen und kann von allen Seiten durchlaufen werden.

Tipp: Unterhalb des Mahnmals befindet sich der “Ort der Information” – eine Ausstellung, die die Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden dokumentiert. Plant dafür definitiv ein wenig Zeit ein, es lohnt sich!

Siegessäule

Hach, wir müssen ja bei der Siegessäule immer an die Love Parade denken. Die Zeiten sind jedoch leider vorbei. Dennoch bleibt die Siegessäule eines der ikonischsten Berlin Sehenswürdigkeiten. Sie befindet sich auf dem Großen Stern, ist 67 Meter hoch und hat eine goldene Statue der Viktoria an der Spitze, die unter Berlinern auch als Goldelse bekannt ist. Sie wurde zwischen 1864 und 1873 von Heinrich Strack zur Erinnerung an die Einigungskriege auf dem Königsplatz erbaut und erst zwischen 1938 und 1939 an den jetzigen Platz versetzt.

Die Siegessäule könnt ihr natürlich auch besuchen und das solltet ihr auch, denn von oben habt ihr einen wunderbaren Blick über den Tiergarten, zum Brandenburger Tor und natürlich noch viel weiter in Richtung Fernsehturm und sogar bis zum Teufelsberg im Grunewald.

Hier Tickets für die Berliner Siegessäule kaufenGendarmenmarkt zählt zu den Berlin Sehenswürdigkeiten

Weitere Sehenswürdigkeiten in Berlin

Gendarmenmarkt

Der Gendarmenmarkt gilt bis heute als schönster Platz Berlins – und das zurecht. Hier findet man nicht nur das Schauspielhaus, das heute als Konzerthaus Berlin genutzt wird, sondern vor allem zwei riesige Prachtbauwerke: den Deutschen und den Französischen Dom.

Potsdamer Platz

Zugegeben, der Potsdamer Platz gehört eigentlich nicht mehr wirklich zu den schönen Sehenswürdigkeiten in Berlin. Mittlerweile ist sowohl das einst wahnsinnig gehypte Sony-Center und auch die Potsdamer Platz Arkaden Orte absoluter Stille: die meisten Läden wurden geschlossen, Restaurants sind für die meisten Besucher zu teuer und auch sonst gibt es hier nicht viel zu tun. Wer sich jedoch für modernste Architektur interessiert, der sollte mal am Potsdamer Platz vorbeischauen, sich das Sony-Center mit seinem futuristischen Dach anschauen und bei schönem Wetter mit dem schnellsten Aufzug Europas zum Panoramapunkt in der 24. und 25. Etage des Kollhoff-Towers fahren.

Hier Tickets für den Panoramapunkt im Kollhoff-Tower kaufen

Wer übrigens genau hinschaut, wird am Potsdamer Platz noch zwei wirklich historische Denkmäler entdecken: Zum einen befindet sich schräg vor dem Restaurant Vapiano, am Zugang zum S-Bahnhof Potsdamer Platz ein Stückchen der Berliner Mauer. Zum anderen findet man in Richtung U-Bahnhof Potsdamer Platz noch eine wirklich historische Uhr, die es so nur noch hier gibt.

Tipp: Vom Potsdamer Platz aus kann man wunderbar die Philarmonie mit ihrer wirren Architektur besuchen oder einen Abstecher durch den Tiergarten machen, der sich unweit von ihm befindet.Mitten im Tiergarten befindet sich das Café am Neuen See

Tiergarten

A propos Tiergarten: Die grüne Lunge Berlins ist riesig und bietet ordentlich Luft und Raum zum Atmen und Runterkommen. Für uns gehört der Tiergarten zu den Berlin Sehenswürdigkeiten, weil man hier wunderbar radeln und entspannen kann, sich am “Café am Neuen See” ein Boot ausleihen kann und sogar die Tiere des Berliner Zoos bestaunen kann.

Schloss Bellevue

Viele Berlin-Besucher verpassen das Schloss Bellevue auf dem Berlin-Trip. Na gut, vielleicht gehört es auch nicht zu den wichtigsten Berlin Sehenswürdigkeiten, dennoch kann es vor allem dann besucht werden, wenn man sowieso gerade am Reichstag oder der Siegessäule ist, denn es befindet sich in unmittelbarer Nähe.

Was ist das Schloss Bellevue eigentlich? Heute ist es der Sitz des Bundespräsidenten, momentan also das Zuhause von Frank-Walter Steinmeier. Tipp: Weht die Deutsche Flagge über dem Schloss, ist Steinmeier gerade im Haus.

Das Schloss Bellevue ist nicht nur architektonisch ein echtes Traumschloss, sondern besitzt auch einen Garten (oder viel mehr talentierte Gärtner), der jeden Blumenfreund absolut vor Neid erblassen lässt.

Kurfürstendamm mit Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Als Berliner finden wir, dass der Kurfürstendamm in den letzten Jahren an Glanz und Gloria verloren hat. Dennoch ist er sicherlich für Berlin-Besucher sehenswert. Einst galt der unter Berlinern genannte Ku’Damm als Pracht-Shoppingstraße. Heute sind davon nur noch H&M, C&A und sonstige Kleidungsketten übrig geblieben. Sehenswert auf dem Ku’Damm ist jedoch ganz sicher die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche mit dem vom Krieg zerstörten Kirchturm. Direkt gegenüber davon befindet sich das neu eröffnete Bikini Berlin, in dem sich hippe und junge Boutiquen angesiedelt haben. Für Filmfans: Direkt neben dem Bikini-Berlin ist das berühmte Kino Zoopalast, in dem so einige Premieren stattgefunden haben.

Unser Tipp: Für dekadente Nachmittage und ein Stückchen Berliner High Society solltet ihr der Feinschmecker-Etage im KaDeWe mal einen Besuch abstatten. Kann man sich zwar nicht täglich leisten, ist aber gerade jetzt nach der Renovierung definitiv ein netter Nachmittagszeitvertreib.Schloss Charlottenburg in Berlin

Schloss Charlottenburg

Ein Stückchen weiter draußen und damit abseits der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Berlin liegt das Schloss Charlottenburg. Das Schloss selbst ist eine ehemalige Sommerresidenz der Hohenzollern. Heute wohnt hier niemand mehr. Dennoch kann man es besuchen, denn mittlerweile kann man das Schloss Charlottenburg besuchen. Außerdem befindet sich in den Räumlichkeiten ein hübsches Museum mit vielen Relikten aus der damaligen Zeit. Und: Allein die Schlossanlage inklusive Park und Garten ist ein toller Ort für einen sonnigen Tag in der Hauptstadt.

Hier Tickets für das Schloss Charlottenburg kaufenFlughafen Tempelhof

Flughafen Tempelhof und Tempelhofer Feld

Fun Fact: Einer unserer ersten Flüge startete tatsächlich noch vom Flughafen Tempelhof aus – doch das ist mittlerweile ganz schön lange her. Heute kann man die riesigen Gebäude des Flughafen Tempelhofs nicht nur von außen bestaunen, sondern im Zuge einer richtigen Führung mehr über die Geschichte und die Architektur erfahren. Für uns zählt der Flughafen Tempelhof zu einem der überwältigendsten Gebäude in ganz Berlin – er ist einfach riesig!

➜ Alle Infos zu Führungen findet ihr auf der offiziellen Website vom Flughafen Tempelhof

Nach einer Volksabstimmung im Jahre 2008 wird das ehemalige Rollfeld des Flughafens Tempelhof als öffentliche Grünfläche genutzt und das ist auch gut so. Heute kann man hier richtig gut spazieren gehen, skaten, radfahren und sogar die verrücktesten Windsportarten ausprobieren.Berliner Olympiastadion

Olympiastadion

Wer kein Fußballfan ist, wird sich vielleicht erstmal nicht für das Olympiastadion interessieren. Doch so ganz stimmt das auch nicht. Denn das Stadion selbst hat eine so rasante Geschichte hinter sich, die gar nicht mal so viel mit Fußball, sondern viel mehr mit der düsteren Zeit der Nationalsozialisten in Deutschland zu tun hat. Wir empfehlen euch definitiv eine Tour durch das Olympiastadion, das euch nicht nur in die Spielerkabinen der Hertha führt, sondern auch so manches Geheimnis offenlegt.

Hier Tickets für die Führung im Olympiastadion buchenBlick auf den Teufelsberg vom Drachenberg aus

Drachenberg und Teufelsberg

Manchmal, da ist eine Stadt von oben am allerschönsten. In Berlin geht das besonders gut von den Hügeln im Bezirk Grunewald. Dort findet ihr zum einen den Teufelsberg mit der ehemaligen Abhörstation der US-amerikanischen Alliierten. Zum anderen befindet sich hier auch der weniger bekannte Drachenberg, der perfekt für einen Sundowner und eine Runde Drachensteigen ist und vor allem den perfekten Blick auf den Teufelsberg bietet.

Kann man den Teufelsberg in Berlin besuchen?

Ja, kann man. Allerdings gibt es mittlerweile seit ein paar Jahren eine Eintrittsgebühr für den Besuch. Diese liegt bei 5 Euro.

Hier könnt ihr euch die Tickets schon vorab kaufen

Sehenswürdigkeiten mit Mauergeschichte

Die Mauer und die damit verbundene Teilung Berlins in Ost und West prägt bis heute das Stadtbild. Gleichzeitig kam es im Zuge der „Berliner Frage“ ebenfalls zur Teilung Berlins in vier Besatzungszonen. Damals nahmen die russischen Alliierten den kompletten Ostteil der Stadt ein und die französischen, britischen und amerikanischen Allierten teilten sich den Westen Berlins. Bei solch wichtigen historischen Events ist es klar, dass es heute eine Menge Bildungsorte und sogenannte „Orte des Geschehens“ in der ganzen Stadt gibt.East Side Gallery in Berlin

Das sind unsere liebsten Orte, um ein Stückchen Berliner Geschichte einzuatmen:

Direkt in unserem Kiez befindet sich die berühmte East Side Gallery. Dahinter verbirgt sich der längste erhaltene Mauerstreifen Berlins, der heute vor allem für seine vielen Grafittis berühmt ist. Nehmt euch die Zeit und schlendert entweder vom Ostbahnhof aus in Richtung Oberbaumbrücke an der East Side Gallery entlang oder andersrum. Im Sommer könnt ihr hier übrigens auch wunderbar am Spreeufer relaxen – und darüber nachdenken, wie es wohl damals war, als man das Ufer der Spree vom Osten Berlins aus nur erahnen konnte.

Checkpoint Charlie

Wer mehr über die Besatzungszonen Berlins wissen möchte, sollte definitiv für das Standard-Touristenfoto zum Checkpoint Charlie fahren. Der ehemalige Grenzübergang führte von der damaligen sowjetischen Zone, also Ostberlin, in die amerikanische Zone nach Westberlin. Bis heute thront hier ein Foto eines amerikanischen Grenzbeamten, man findet typische Sandsäcke und die amerikanische Flagge.

Tipp: Hier befindet sich ebenfalls das “Mauermuseum – Museum Haus am Checkpoint Charlie”, in dem ihr eine Menge zum Thema Berliner Mauer erfahrt. Lohnt sich auf jeden Fall!

Tickets für das Mauermuseum am Checkpoint Charlie

Gedenkstätte Berliner Mauer

So ziemlich genau an der Grenze zwischen den Bezirken Mitte und Wedding liegt die Gedenkstätte Berliner Mauer. Hier findet ihr nicht nur ein 70 Meter langes Original-Teilstück der Berliner Mauer, sondern vor allem auch ein Museum, das so gut wie kaum ein anderes durch die Mauergeschichte Berlins führt: das Dokumentationszentrum.

Mauerpark

Wie der Name schon sagt, verbirgt sich hinter dem Mauerpark ein Park, der genau im ehemaligen Grenzgebiet zwischen den damaligen Bezirken Prenzlauer Berg und Wedding befindet. Heute findet man hier vor allem einen riesigen Flohmarkt am Wochenende, das berühmte Freiluft-Karaoke und natürlich noch Reste der Mauer – sonst würde der Name ja auch keinen Sinn mehr ergeben.

Übrigens: Vom Mauerpark aus könnt ihr zur Bösebrücke laufen, die sich an der Bornholmer Straße befindet und ebenfalls als ein wichtiges Mauerdenkmal in Berlin ist. Die Bösebrücke ist vor allem bekannt, da der hier ansässige Grenzposten der erste seiner Art war, der sich in der Nacht des Mauerfalls öffnete. Auf der Bösebrücke findet ihr dazu ein paar Fotos und Erklärungen. Unterhalb der Bösebrücke befindet sich außerdem ein Teil des Berliner Mauerwegs, der entlang des ehemaligen Mauerstreifens führt.

Touren für Sehenswürdigkeiten in Berlin

Berlin ist riesig und kann für Erstbesucher vielleicht etwas überfordernd wirken. Deswegen ist es keine schlechte Idee, sich am Anfang einer geführten Tour anzuschließen, auf der man Informationen und Fakten auf dem Silbertablett serviert bekommt.

Unsere liebsten Touren dafür sind:

East-Side-Tour: 2,5-stündige Spreerundfahrt Berlin

Wir lieben Bootstouren in Berlin! Eine Stadt wirkt vom Wasser aus einfach noch einmal komplett anders. Auf dieser TOur schippert ihr 2,5 Stunden lang auf der Spree und seht neben den Klassikern wie Museumsinsel, Dom, Reichstag und Bundeskanzleramt auch die Wiege Berlins, die East Side Gallery, den Osthafen und den Treptower Park.

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Hop-On-/Hop-Off-Bustour mit Live-Kommentar

Auf dieser Tour könnt ihr euch zurücklehnen. Ihr erlebt Berlin bei einer Hop-On-/Hop-Off-Stadtrundfahrt mit Live-Kommentar und steigt bequem an den schönsten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt aus. Busse mit Audio-Guides stehen ebenfalls zur Verfügung.

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Berliner Mauer & Kalter Krieg Fahrradtour

Auf dieser Tour besucht ihr die Überreste der Berliner Mauer, ehemalige Wachtürme und versteckte historische Stätten mit dem Fahrrad. Erlebt Berlins faszinierende Geschichte des Kalten Krieges in den lebhaften Vierteln der Stadt.

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Stadtrundgang durch das alternative Berlin

Alle wollen das alternative Berlin kennenlernen, oder? Deswegen ist diese Tour einfach perfekt. Begebt euch auf eine Reise in die alternativen und urbanen Szenen Berlins mit diesem einzigartigen Tourenkonzept. Erlebt die erstaunliche Street Art der Stadt, Stadtmärkte, Caféviertel, Künstlerviertel, multikulturelle Viertel und vieles mehr.

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Wer es lieber individuell mag, der kann Berlin auch selbst mit dem Rad erkunden. Dafür gibt es eine Ausleihstationen in der ganzen Stadt oder aber die typischen City Bikes von Next oder Uber.

Unsere absoluter Insidertipp sind die beiden Buslinien 100 und 200. Diese gehören zum normalen öffentlichen Verkehrsnetz der Hauptstadt, klappern jedoch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf ihrer Stammstrecke ab. Das Beste? Die Busse könnt ihr mit einem normalen Tagesticket der BVG 24 Stunden in sämtliche Richtungen nutzen. Aber pssst… nicht direkt verraten!

Fragen & Tipps

Haben wir was vergessen? Habt ihr Fragen? Oder wollt ihr uns mal in Berlin treffen? Hinterlasst uns einen Kommentar, wir freuen uns drauf – und gehen gern mal mit euch ein Bier trinken, versprochen!

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