Montenegro

Montenegro Urlaub: Unsere Tipps für Städtetrips & Roadtrip-Abenteuer

Montenegro gehört zu den unbekanntesten Ländern in ganz Europa, dabei hat es so unglaublich viel zu bieten. Wir sind die größten Fans der Bucht von Kotor, verraten euch aber auf unserem Montenegro Blog auch weitere Reisetipps, Insidertipps und Hinweise für den perfekten Roadtrip durch Montenegro.

Unsere Tipps für den Montenegro Urlaub im Überblick:

Die Bucht von Kotor: Tipps für die Perle Montenegros

Ist Montenegro gefährlich?

Montenegro kann grundsätzlich als ein relativ stabiles Land eingestuft werden. Was vermehrt aufkommt sind gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Banden, wobei hier Touristen nicht das Ziel sind. Jedoch sollte man im Urlaub unbedingt auf seine Wertsachen achten, da gerade in den touristischen Gebieten Taschendiebe und Kleinkriminelle unterwegs sind. Am besten lässt man das Wichtigste einfach im Safe in der Unterkunft.
Gefährlich werden können in Montenegro die Straßen. Die Infrastruktur ist zum Teil schlecht ausgebaut, so dass es vermehrt zu Unfällen auf den Straßen kommt.

Wo ist es am schönsten in Montenegro?

Montenegro ist ein kleines Land mit großer Vielfalt. Der Balkanstaat besteht aus traumhaften Stränden, berauschender Natur und idealen Bergen zum Wandern und Klettern. Leider ist Montenegro aber auch Ziel für All Inclusive Urlauber geworden, so dass es gerade an den Stränden sehr überlaufen sein kann. Doch es gibt sie noch, die ruhigen Ecken. Budva und Kotor sind beides wunderschöne Küstenorte, aber leider reihen sich hier Hotelketten aneinander und die Orte sind sehr überlaufen. Trotzdem lohnt es sich beide Orte zu besuchen, da sie perfekt Strandurlaub mit Sightseeing kombinieren. Kotor wurde zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt und bietet vom Castle of San Giovanni aus einen wahnsinnig schönen Ausblick auf seine Bucht. Der Skutarisee ist der größte See Montenegros und wurde aufgrund seiner einmaligen Tier- und Pflanzenwelt sogar zum Nationalpark erklärt. Aktivurlauber und Naturliebhaber kommen im Lovćen Nationalpark voll auf ihre Kosten. Das UNESCO Weltnaturerbe Durmitor Nationalpark im Norden des Landes, lädt zum Wandern wie auch Wintersport ein. Hier trifft man auf fast unberührte Natur und definitiv wenige Touristen.

Wofür ist Montenegro bekannt?

Montenegro ist bekannt für seine Vielfalt an Natur und Historie. Gerade zweites spiegelt sich in vielen Orten wieder und macht den Charme des Landes aus. Sightseeing in Montenegro heißt in die Geschichte einzutauchen und wunderschöne altertümliche Gebäude zu erkunden. Ebenfalls ist Montenegro für seine, von UNESCO ausgezeichnet, Welterbestätten bekannt: die Region Kotor, der Nationalpark Durmitor, die Grabsteine Stećci und das venezianische Verteidigungssystem des 16.-17. Jahrhunderts.

Wie sind die Preise in Montenegro?

Montenegro ist ein recht günstiges Land, gerade wenn man es z.B. mit Griechenland oder Kroatien vergleicht. Man bekommt also eine Menge für sein Geld. Gute Unterkünfte kann man schon ab 15€ die Nacht finden. Gerade beim Essen macht sich der Unterschied zu Kroatien bemerkbar. In Montenegro kann man locker zu zweit für 10€ köstlich im Restaurant essen und trinken. Da Montenegro so vielfältig ist, lohnt es sich auf jeden Fall die ein oder andere geführte Tour mitzumachen. Hier fallen die meisten Kosten an, doch im Vergleich zu anderen Urlaubsländern sind auch hier die Preise erschwinglich. Übrigens zahlt man in Montenegro mit dem Euro.

Wie klappt der Montenegro Urlaub am besten?

Montenegro eignet sich super für den klassischen Strandurlaub, für einen Aktivurlaub in den Bergen aber auch für einen Roadtrip quer durchs Land. Für einen Roadtrip macht es Sinn, sich einen Mietwagen vor Ort zu organisieren. Von den größeren deutschen Flughäfen aus gibt es günstige Direktflüge nach Montenegro und für einen Fünftürer kann man für eine Woche ca. 100€ an Mietgebühren einrechnen. Da das Land flächenmäßig so groß ist wie Schleswig Holstein, lohnt sich schon ein 8 Tage Roadtrip, um die wichtigsten und schönsten Highlights zu sehen. Die Routen lassen sich ganz individuell zusammenbasteln, wobei man im Internet auch verschiedenste Routen findet.

Die Straßenverhältnisse sind relativ gut in Montenegro. Es kann aber passieren, dass mein beim Verlassen der Hauptstraßen doch auf die ein oder andere schlecht ausgebaute Strecke kommt, doch Montenegro bemüht sich, seine Infrastruktur auszubauen. Auch wird das Durchqueren des Landes eher ruhig ausfallen, da man kaum schneller als 60kmh fahren darf. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es mehr als genug, aber natürlich kann man schon vorab die passenden Unterkünfte reservieren. Wildcampen und Frei stehen ist in Montenegro leider nicht erlaubt. Wer also mit dem Wohnmobil unterwegs ist, sollte vorab schon einmal nach Campingplätzen suchen. Wer komplett auf einen eigenen fahrbaren Untersatz verzichten möchte, kommt trotzdem recht flexibel durchs Land, da der Balkanstaat über ein relativ gut ausgebautes Fernbussystem verfügt.