Zürich Sehenswürdigkeiten
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“Grüezi mitenand!” Ihr plant eine Städtereise nach Zürich? Gute Wahl. Die größte Stadt der Schweiz ist für zwei bis drei Tage ein perfektes Reiseziel für ein Wochenende. Die Limmatstadt hat eine beschauliche Altstadt, die vor Zürich Sehenswürdigkeiten nur so überquillt.

Zürich Sehenswürdigkeiten

Das Beste daran: Im Gegensatz zu anderen europäischen Großstädten wie Berlin, Amsterdam, Lissabon, Madrid oder Prag ist Zürichs Zentrum relativ überschaubar. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten lassen sich bei einem entspannten Rundgang an einem Tag erkunden. Denn wenn Zürich eines nicht ist, dann groß. In diesem Guide findet ihr die besten Sehenswürdigkeiten in Zürich. Welche Highlights darf man nicht verpassen? Was kann man in Zürich machen und wofür ist die Stadt am Zürichsee eigentlich am meisten bekannt?

In diesem Reiseführer verraten wir euch nicht nur die besten Zürich Sehenswürdigkeiten – wir geben euch unsere Insider-Tipps zu den einzelnen Attraktionen in der “Zwinglistadt”. Selbst zwei tolle Ausflugstipps haben wir für euch.

Wie immer könnt ihr euch mit der Inhaltsangabe auf der linken Seite ganz einfach selbst navigieren. Probiert es aus!

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Blick auf die Altstadt mit Zürich Sehenswürdigkeiten

Der beste Insider-Tipp vorab: Holt euch die Zürich Card!

Die Zürich Card ist die City Card der Stadt, mit der ihr extrem viele Vergünstogungen bekommt (und weniger Stress habt). Sie gibt euch freien Eintritt zu nahezu allen Sehenswürdigkeiten in Zürich und vielen Museen. Sogar eine Fahrt über den Zürichsee ist dabei!

Wie lange ist die Zürich Card gültig?

Sie ist für 24 oder 72 Stunden gültig.

Wo kann man die Zürich Card kaufen?

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Die Vorteile der Zürich Card im Überblick:

  • Unbegrenzte Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Bootstour über den Zürichsee
  • Kostenlosen oder vergünstigten Eintritt zu 40 Museen
  • 50% Ermäßigung auf der Züricher Altstadtführung
  • Und zusätzlich bis zu 20% Rabatt in vielen Geschäften

Die Altstadt von Zürich

Wer Zürich richtig erleben will, muss in die schnucklige Altstadt, in der man sich wunderbar verlieren kann. Nämlich in den engen und kopfsteingepflasterten Straßen und auf den kleinen Plätzen des historischen Zentrums von Zürich im Kreis 1, der sich auf beiden Seiten der Limmat befindet.

Im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Kern der Stadt befinden sich die meisten historischen Denkmäler und schönsten Zürich Sehenswürdigkeiten, von den vier mittelalterlichen Kirchen bis hin zum Rathaus aus dem 17. Jahrhundert. Neben Sightseeing kann man in der Altstadt auch hervorragend Shoppen, Essen und Ausgehen.Ausblick vom Lindenhof in Zürich

Lindenhof

Eine Städtereise nach Zürich beginnt man am besten dort, wo man einen guten Ausblick auf die Stadt bekommt. In der Limmatstadt ist das der Lindenhof. Er liegt auf einem Hügel einer ehemaligen römischen Festung über dem linken Ufer der Limmat. Von hier merkt man, wie klein und beschaulich die größte Stadt der Schweiz eigentlich ist.

Zu allen Jahreszeiten ist der von Linden beschattete Lindenhof ein schöner Ort, um durchzupusten und den Blick hinunter auf die ruhig fließende Limmat und das Treiben in Zürichs ältestem Viertel am rechten Ufer schweifen zu lassen.

Von oben kann schonmal einen Blick auf einige der wichtigsten Zürich Sehenswürdigkeiten wie das Rathaus, das Grossmünster mit seinen zwei Türmen und die Universität werfen, bevor man sich auf einen Rundgang durch die Altstadt begibt.

Unser Tipp:

Der Lindenhof ist der perfekte Startpunkt für euren individuellen Stadtrundgang. Andererseits könnt ihr hier auch super in den Abend starten. Der Sonnenuntergang von oben über dem schnuckeligen Zürich ist einfach wunderschön.St. Peter gehört zu den Zürich Sehenswürdigkeiten

St. Peter

Vom Lindenhof kommend ist man schnell an der Kirche St. Peter. Dabei folgt man der Strehl- und Pfalzgasse, dem alten Pilgerweg der Fraumünsterabtei und bekommt direkt einen tollen Ausblick auf den markanten Kirchturm.

Dieser prägt die Silhouette von Zürich und bleibt Betrachtern noch lange im Gedächtnis. Das liegt vor allem an der enormen Größe der Kirchturmuhr. Das Ziffernblatt hat einen stolzen Durchmesser von 86,64 Metern und macht die Uhr damit zur größten in Europa.

Extra-Wissen:

Wie alle Kirchen der Altstadt von Zürich ist auch St. Peter sehr alt. Seine Geschichte geht sogar bis ins 8. Jahrhundert zurück. Das Interessante an der Kirche ist, dass der Turm mit seinem großen Ziffernblatt der Stadt gehört, die Kirche selbst aber der Kirche des Kanton Zürich. Der Grund dafür ist, dass der Turm lange Zeit als Wachposten genutzt wurde, um mögliche Brände möglichst früh zu erkennen.

Augustinergasse

Die Tour entlang der besten Zürich Sehenswürdigkeiten führt direkt zur einer der schönsten historischen Gassen Zürichs: zur beschaulichen Augustinergasse.

Die mittelalterliche Augustinergasse wirkt so gar nicht zeitgemäß. Im Gegenteil, man fühlt sich sofort ins Zürich des Mittelalters versetzt. Bunte Hausfassaden, hübsche Fensterläden und rot-weiße Schweizerfahnen, die aus den Fenstersimsen hängen – die Augustinergasse ist in der Zeit stehengeblieben. Wie schön!

Dass die Augustinergasse dermaßen schön ist, verdankt sie ihren gut betuchten Besitzern im 17. Jahrhundert. Diese machten aus der Gestaltung ihrer Häuser untereinander zu einem Wettbewerb. Schließlich wollte man sich schon damals gegenseitig übertrumpfen.

Unser Tipp:

Unbedingt einen Blick auf die gut erhaltenen und bunt bemalten Erker der Häuser werfen. Darunter versteht man den kleinen Vorbau. Sie wurden nicht direkt über die Eingangstür gebaut, sondern leicht versetzt. Unerwünschte Gäste konnte man so schon von Weitem erspähen und, falls nötig, elegant aus dem Weg gehen. Was für eine stilvolle Art eines Türspions.Paradeplatz in Zürich

Bahnhofstrasse & Paradeplatz

Die Bahnhofstrasse ist die Haupteinkaufsstraße Zürichs und eine der teuersten der Welt – zumindest wenn man nach den Quadratmeterpreisen geht. Kein Wunder, dass über den Schaufenstern die Logos der großen Luxusmarken hängen: von Chanel über Prada bis Louis Vuitton. Und natürlich darf auch die Schweizer Uhrenmanufaktur Rolex nicht fehlen.

Ihr seid im Winter in Zürich? Perfekt. Denn am prunkvollsten geht es in der Bahnhofstrasse übrigens zur Weihnachtszeit zu, wenn die ganze Prachtstraße durch die rot-goldene Dekoration hell erleuchtet.

Wer die Bahnhofstrasse in südliche Richtung herunterläuft, landet am Paradeplatzes mit einem ganz besonderen Highlight: dem Café und Confiserie Sprüngli (ehemals Lindt & Sprüngli), seit 1836 Zürichs ein Pionier der Schweizer Schokolade.

Kulinarischer Tipp:

In der Confiserie Sprüngli unbedingt die Luxemburgerli probieren. Dabei handelt es sich um bunte, Macaron-ähnliche Makrönchen, die mit einer leichten Crème gefüllt sind. Ihren Namen haben die Luxemburgerli übrigens vom Spitznamen ihres Erfinders, der von seinen Kollegen aufgrund seiner Herkunft Luxemburgerli genannt wurde. Der eigentliche Name als “Baiser de Mousse” (deutsch: Schaumkuss) war den Käufern peinlich.Fraumünster Zürich

Fraumünster & Münsterbrücke

Wer die Zürich Sehenswürdigkeiten an einem Tag sehen will, kommt dennoch nicht am Fraumünster vorbei.

Auch wenn die Kirche schon von außen ein Schmuckstück ist und wie das Grossmünster und St. Peter als Wahrzeichen Zürichs gilt, wartet die große Attraktion erst im Inneren. Im hinteren Bereich des Kirchenschiffs kann man völlig kostenlos die fünf berühmten Chagall-Fenster besichtigen. Der französisch-russische Maler Marc Chagall wurde 1970 damit beauftragt.

Vom äußeren Erscheinungsbild der Kirche darf man sich übrigens nicht irritieren lassen. Obwohl ein großer Teil der Architektur des Fraumünster aus dem 12. bis 15. Jahrhundert stammt, wurde es schon im 9. Jahrhundert von Karl dem Großen (748-814) gegründet. Nachdem das alte Mauerwerk in der Kypta jahrhundertelang unter Verschluss war, ist es erst seit 2016 für Besucher zugänglich.

Unser Tipp:

Wie im Grossmünster hat Giacometti auch für das Fraumünster ein Buntglasfenster beigesteuert. Man findet es im nördlichen Querschiff.Ausblick vom Zürichsee auf die Alpen

Zürichsee

Der Zürichsee ist das strahlend grün-blaue Herz der Stadt und eine der Sehenswürdigkeiten in Zürich, die man gar nicht übersehen kann. Der See schlängelt sich sichelförmig im Osten am bewaldeten Bergrücken des Pfannenstiel vorbei und schmiegt sich im Westen an die Albis-Bergkette.

Das Beste aber ist, dass der Zürichsee zu jeder Jahreszeit einen anderen Charme entfaltet und die Züricher ihn immer bestens zu nutzen wissen. Ob zum Baden, für Wassersport, oder für die Zürichsee-Fähren, der wohl schöne Ausflug den man machen kann.

Perfekt für einen Spaziergang entlang des Zürichsees ist die malerische Promenade im Seefeldviertel an der Ostküste. Sie beginnt in Bellevue und führt über drei Kilometer bis nach Tiefenbrunnen. Es gibt wohl keinen schöneren Ausblick auf den See mit seinen Booten, Fähren und Yachten, aber auch auf den Uetliberg, den Hausberg von Zürich, als von dem schon in den 1880er Jahren angelegten Seeufer.

Unser Ausflugstipp:

Eine Schiffsrundfahrt auf dem Zürichsee gehört zum absoluten Pflichtprogramm für jeden Städtetrip. Die Schiffstouren starten am Bürkliplatz und passieren dabei den Kilchberg (wo sich die Lindt-Schokoladenfabrik befindet), Erlenbach (wo guter Biowein herkommt) und zur Parkanlage Zürihorn. Es gibt aber auch andere Routen und “Erlebnisschiffe” mit Brunch, BBQ oder Fondue an Bord.

Unser Tipp: In der Zürich Card ist die Zürichsee-Tour dabei:

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Diese Zürichsee-Rundfahrten werden angeboten:

  • Mini Seerundfahrt bis Zürichhorn oder Zürich Wollishofen (55 Minuten)
  • Kleine Seerundfahrt zur Halbinsel Au (1,5 Stunden)
  • Mittlere Seerundfahrt bis Erlenbach, Thalwil oder Meilen (3 Stunden)
  • Große Seerundfahrt von Zürich nach Rapperswil und zurück oder umgekehrt (4 Stunden)

Sommer-Fahrzeiten der Zürichsee Rundfahrten:

Täglich von 09:10 bis 18:40 Uhr alle dreißig Minuten (von Mai bis September bis 19:40 Uhr).

Winter-Fahrzeiten der Zürichsee Rundfahrten:

Täglich von 12:40 und 14:10 Uhr.

Preise für die Zürichsee-Rundfahrten:

Für die kleine Rundfahrt auf dem Zürichsee braucht man entweder ein Einzelbillett für 8,80 CHF oder gleich eine Tageskarte für 13,60 CHF. Diese ist für die Fahrt in drei Zonen gültig. Mehr Infos bietet die Website.Berühmtes Grossmünster in Zürich

Grossmünster

Das Grossmünster mit den beiden markanten Türmen gilt als Wahrzeichen der Stadt. Nicht zuletzt, weil die beiden Türme als Schutzheilige über die Stadt wachen sollen.

Der Bau der ursprünglichen Klosterkirche dauerte mehr als einhundert Jahre – von 1100 und 1220. Die so charakteristischen neugotischen Turmabschlüsse kamen jedoch erst in 1787 hinzu.

Sehenswert sind das mittelalterliche Hauptportal, die originale Krypta und die verblassten Fresken von Hans Leu dem Älteren aus dem 14. Jahrhundert. Das Highlight aber sind die erst 1933 ergänzten modernen Buntglasfenster des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti.

Unser Tipp:

Für 4 CHF (Kinder 2 CHF) kann man den Karlsturm besteigen. Dafür muss man die 187 Treppenstufen im Treppenhaus bewältigen und wird mit einer tollen Aussicht auf Zürich belohnt.
Öffnungszeiten für den Aufstieg zum Karlsturm: Montag bis Samstag von 10:00 bis 16:45 Uhr; Sonntag von 12:30 bis 16:45 Uhr

Niederdorf

Unter den Türmen des Grossmünsters liegt der angesagte Stadtteil Niederdorf, von den Zürchern liebevoll Dörfli genannt.

Die so dörfliche Atmosphäre kann man tatsächlich spüren. Das liegt daran, dass kleine Viertel am rechten Ufer der Limmat autofrei und mit Kopfsteinen gepflastert ist und sich abends in ein beliebtes Ausgehviertel mit Restaurants, Bars und Clubs verwandelt.

Hier lässt es sich hervorragend durch Boutiquen und Designshops bummeln oder in einem der Wirtshäuser auf ein Zürcher Geschnetzeltes (Kalbfleisch in Rahmsauce) einkehren. Besonders beliebt ist die rund 180 Jahre alte Conditorei Péclard im Barockstil mit hohen Wänden und einer zauberhaften Atmosphäre von anno dazumal.Wasserkirche als berühmte Sehenswürdigkeiten in Zürich

Wasserkirche

Die Wasserkirche liegt am Ufer der Limmat und lag ursprünglich auf einer Insel am Fluss – zumindest bis 1839 der Limmatquai gebaut wurde.

Die Kirche stammt angeblich aus dem 10. Jahrhundert, lässt aber vor allem den spätgotischen Stil des 15. Jahrhunderts erkennen. Besonderes Augenmerk verdienen die Buntglasfenster von Augusto Giacometti im Chor und die Krypta, deren Gräber fast so alt sind, wie die Kirche selbst.

Unser Tipp:

Werft auf jeden Fall einen Blick auf die kleinen Kunstkioske unter den Steinbögen. Hier werden Bücher und Drucke verkauft und nicht selten gesellen sich Straßenmusiker dazu. Einfach urig schön.Das Rathaus von Zürich darf nicht fehlen

Zürcher Rathaus

Das soll ein Rathaus sein? Auf den ersten Blick würde man das Rathaus von Zürich nicht als solches erkennen. Hier tagen die Parlamente von Stadt und Kanton in einem wilden Stilmix aus der Stilmix aus Renaissance, Barock und mehr.

Tatsächlich stand schon vor über 700 Jahren hier, am rechten Ufer der Limmat, ein Rathaus. Der jetzige dritte Bau wurde Ende des 17. Jahrhunderts fertiggestellt und sollte seine hölzernen Vorgänger in Robustheit überbieten. Das hat es bis heute geschafft.

Unser Tipp:

Den schönsten Blick auf das Zürcher Rathaus hat man von der Münsterbrücke aus. Von hier erkennt man an der Südseite das Gewölbe des Rathauses, dass es tatsächlich auf dem Wasser errichtet ist.Im Cabaret Voltaire kann man schöne Abende verbringen

Andere Zürich Sehenswürdigkeiten

Cabaret Voltaire – der Geburtsort des Dadaismus

Fans von Salvador Dalí hergehört: Nur wenige Gehminuten vom Zürcher Rathaus entfernt, befindet sich in der Spiegelgasse Nr. 14 das berühmte Cabaret Voltaire. Es gilt als Geburtsort des Dadaismus.

Hier in Zürich gründeten im Jahr 1916 Hugo Ball und Emmy Hennings das Cabaret Voltaire und erfanden damit Dada. Von Februar dieses Jahres an fanden in den Räumlichkeiten allabendlich Veranstaltungen statt, bei denen zu Musik Manifeste, Lautgedichte, Tanz und dramatische Szenen vorgetragen wurden.

Schnell wurde das Cabaret Voltaire zum Treffpunkt vieler Künstler aus ganz Europa, die im Ersten Weltkrieg aus ihren Krieg führenden Heimatländern geflüchtet waren. Ein trauriger Umstand, aber eine künstlerische Revolte, die bis heute nachwirkt.Ausblick vom Uetliberg

Uetliberg – der schönste Ausflug von Zürich

Der 870 Meter hohe Üetliberg ist der autofreie Hausberg von Zürich und schon seit 1875 ein beliebtes Naherholungsgebiet. Perfekt für einen Ausflug. Denn seit über 140 Jahren bringt ein Zug die Zürcher vom Stadtzentrum auf den Berg hinauf.

Der Uetliberg hat die unangefochten beste Aussicht auf Zürich und das Umland. Von oben wirkt Zürich, seine Flüsse, der Zürichsee und die schneebedeckte Alpenkette wie nicht von dieser Welt. Man steht mitten in einer Postkarte. Wer das noch toppen will, kann für 2 Franken auf die Aussichtsplattform.

Unschlagbar soll der Ausblick übriges im Herbst sein, wenn der Gipfel des Uetlibergs spektakulär aus dem Hochnebel ragt. (Wir haben das selbst noch nicht erlebt. Erfahrungen also bitte in die Kommentare!)

Auch wenn es hier oben ein Hotel zum Übernachten und ein Restaurant für ein Essen mit Aussicht gibt, kommen die meisten für einen Tagesausflug zum Wandern hierher – das geht übrigens auch bis runter in die Stadt. Wer bis hoch wandern will, kann z.B. Uetlibergbahn-Station „Uitikon Waldegg“ oder die Tramstation „Albisgütli“ als Ausgangspunkt nehmen.

Unser Tipp:

Nehmt die S-Bahn S10 vom Hauptbahnhof (Gleis 22; fährt alle 20 Min.), dann seid ihr in ca. 25 Minuten oben am Bahnhof Uetliberg. Von dort ist es ein viertelstündiger Spaziergang zum Gipfel.Utoquai in Zürich

Bellevueplatz & Utoquai

Der Bellevueplatz ist nicht nur ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, sondern das Tor zu drei wichtigen Sehenswürdigkeiten in Zürich, die einen Abstecher wert sind. Das erste ist der frühere Intellektuellen-Treffpunkt Grand Café Odeon. In dem altehrwürdigen Kaffeehaus schlürften schon Friedrich Dürrenmatt, Albert Einstein und Thomas Mann ihren Kaffee.

Direkt Bellevue liegen auch zwei weitere Sehenswürdigkeiten Zürichs: das imposante Opernhaus aus Wiener Architektenfeder und der Utoquai – umgangssprachlich oft als “das Utoquai” bezeichnet). Er verbindet den Limmatquai mit dem Bellevueplatz und der Seegartenstrasse und lockt mit dem Seebad Utoquai im Sommer die Zürcher an sein Ufer.Zu den Zürich Sehenswürdigkeiten zählt auch das Opernhaus

Opernhaus Zürich

Ein echter Hingucker ist das neoklassizistische Opernhaus aus den 1890er Jahren am Sechseläutenplatz. Genaueres Hinsehen lohnt sich hier besonders, denn die Fassade ist mit den Büsten berühmter Persönlichkeiten dekoriert, darunter Mozart, Goethe, Schiller, Wagner und Shakespeare. Infos & Tickets gibt’s auf der Website.

Unser Tipp:

Wer das Opernhaus aus der Feder der Wiener Architekten Fellner & Helmer von innen bestaunen will, der muss eine der Aufführungen besuchen – nicht selten die Interpretationen berühmter Dirigenten mit großen Opernsängern.

Museen in Zürich

Was macht man in Zürich bei Regen? Keine Sorge, die Schweizer haben da natürlich vorgesorgt. Die Auswahl an Museen kann sich dabei besonders sehen lassen. Egal ob Kunstmuseum, Museen zu Schmuck und Uhren-Industrie oder ein Deep Dive in die Geschichte des Fußballs und der FIFA – Zürichs Museen entschädigen für jeden Regentag.Museen in Zürich

Kunsthaus Zürich

Für Kunstfreunde ist das Kunsthaus Zürich am Heimplatz ein Muss. Auf Besucher warten einerseits Exponate der Schweizer Kunst von Künstlern wie Henry Fuseli, Ferdinand Hodler, Henry Fuseli und Peter Fischli.

Andererseits wird auch internationale Kunst von Weltrang ausgestellt, darunter Werke von Picasso, Monet, van Gogh, Chagall, Picasso und Max Beckmann. Ein ganz besonderes Schmankerl des Kunsthaus Zürich ist die größte Edvard Munch-Sammlung außerhalb Skandinaviens.

Uhrenmuseum Beyer Zürich

Juwelier- und Uhrengeschäfte gibt es in der Limmatstadt viele. Eines der renommiertesten ist Beyer in der Bahnhofstraße. Das Highlight befindet sich aber darunter: Das Uhrenmuseum zeigt die Geschichte der Uhrmacherkunst und der Zeitmessung im Allgemeinen.

Das Beste: Für den Besuch bekommt man ein Tablet mit detaillierten Informationen zu jeder ausgestellten Uhr. Es gibt Pendeluhren, Armbanduhren, Automatenuhren, die erste Quarzarmbanduhr und älteste Uhr des Museums. Sie ist nicht jünger als unglaubliche 3.400 Jahre.

FIFA World Football Museum

Fußballfans aufgepasst! Das FIFA World Football Museum stand lange zur Diskussion und öffnete schließlich 2016 im Quartier Enge seine Pforten. Auf drei Etagen erzählt das hochmoderne Fußballmuseum die Geschichte und Entwicklung des internationalen Fußballs. Es blickt zurück zu den Anfängen des Sports und dokumentiert die Entwicklung zum Massensport anhand jeder einzelnen Fußballweltmeisterschaft seit 1930.

Kinder und Junggeblieben können anhand von Videos und anderen interaktiven Spielereien selbst aktiv werden. Und ja, natürlich steht hier auch die originale WM-Trophäe.

Tickets für 24 CHF (Erwachsene) kauft ihr am besten vorab online auf der Website.

Landesmuseum Zürich

Eine Reise durch die Vergangenheit der Schweiz verspricht das Schweizerischer Nationalmuseum in der Limmatstadt. Anhand der größten Sammlung historischer Artefakte im Land wird die Schweizer Kultur und ihre Eigenheiten erklärt und erlebbar gemacht: von prähistorischen Töpferwaren, zu Exponaten aus dem Mittelalter bis zu gotischen Kunstwerken.

Besonders groß ist die Sammlung an Ikonen, Holzaltären und Triptychen aus den Kirchen und Kapellen im ganzen Land.

Andere sehenswerte Museen in Zürich:

  • Kunsthalle Zürich
  • Museum für Gestaltung Zürich
  • Museum Haus Konstruktiv

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