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Die Kanareninsel Fuerteventura ist herb, echt und ein wunderbarer Mix aus malerischen Strände, einer rauen Küste, süßen Ortschaften und größeren Touristengebieten, erschlossenen Regionen und Naturparks, die weit abseits vom Schuss liegen. Für uns ist Fuerteventura einer der schönsten Orte in ganz Spanien und genau deswegen möchten wir euch heute unsere liebsten Fuerteventura Sehenswürdigkeiten vorstellen, die ihr auf eurer Reise nach Fuerteventura nicht verpassen solltet.

Dabei haben wir uns nicht nur an klassischen historischen Sehenswürdigkeiten gehalten, sondern vor allem auch kleine landschaftliche Highlights herausgesucht, ganze Städte und Nationalparks, die absolute Must-Sees sind. Seid ihr bereit?

Navigiert euch einfach über das Inhaltsverzeichnis an der linken Seite von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit oder last euch einfach von oben nach unten inspirieren.

Sucht ihr noch mehr Tipps für die Fuerteventura Sehenswürdigkeiten? Dann schaut mal hier:
Die 14 schönsten Strände auf Fuerteventura
Isla de Lobos: Reisetipps & Highlights für einen Tagesausflug

Fuerteventura Sehenswürdigkeiten: Karte

Hier findet ihr eine Karte mit allen unseren liebsten Fuerteventura Sehenswürdigkeiten. Speichert euch die Karte einfach ab, damit ihr sie vor Ort immer parat haben könnt.

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La Dunas el Jable: die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Fuerteventura

Las Dunas el Jable

Südlich von Corralejo befinden sich mit “Las Dunas el Jable” die größten Dünen der Kanarischen Inseln und versprühen einen Hauch von Sahara im hohen Norden Fuerteventuras.

Das Dünengebiet des Parque Natural de Corralejo ist rund 11 Kilometer lang und steht unter Naturschutz. Lediglich die Verbindungsstraße durchschneidet die Wanderdünen. Parkt einfach an der Straße und besteigt die majestätischen Sanddünen, die im Licht des späten Nachmittags besonders schön sind. Von hier hat man zum Sonnenuntergang einen tollen Ausblick auf die Randgebiete von Corralejo.

Wie entstanden die Dünen von Corralejo?

Wer glaubt, der Sand wäre von der Sahara herübergeweht worden, liegt falsch. Fuerteventuras Dünen entstanden durch die Meeresbrandung, die Muscheln, Korallen und Krebspanzer zerrieben und an die Küste geschwemmt hat.

Unser Tipp: Besonders schön sind die Dünen von Corralejo zum Sonnenaufgang, weil auf dieser Seite Fuerteventuras die Sonne aufgeht.Ausblick vom Calderon Hondo

Blick in den Krater vom Calderon Hondo

Calderon Hondo

Wer eine der wichtigsten Fuerteventura Sehenswürdigkeiten nicht verpassen will, der kommt am Calderon Hondo nicht vorbei. Hier kann man nicht nur bis zum Krater wandern, sondern auch einmal um den Kraterrand herum.

Unsere Empfehlung ist eine Wanderung am späten Nachmittag, dann sind die Farben der Landschaft am allerschönsten und ihr könnt sogar den Sonnenuntergang von Kraterrand erleben.

Der 278 Meter hohe Calderon Hondo ist eines der am besten erhaltenen der Volcanes de Bayuyo und entstand vor rund 50.000 Jahren gemeinsam mit der Insel Lobos.

Wie kommt man zum Calderon Hondo?

Folgt der Straße von Corralejo nach Lajares und biegt am ersten Kreisverkehr in Richtung Majanicho ab. Der Weg führt zu einem Parkplatz am Fuße des Calderon Hondo, von wo die Wanderung startet. Nach 45 Min. erreicht ihr einen kleinen Mirador mit spektakulärem Ausblick in den Krater. Für dessen Umrundung braucht man weitere 30 Min. Auf halbem Weg habt ihr dabei den besten Ausblick zum Sonnenuntergang und könnt von oben sehen, wie die Sonne hinter El Cotillo im Meer untergeht.Cofete Strand in Fuerteventura

Playa de Cofete

Am hintersten Ende des Nationalparks Jandía wartet das größte Highlight auf euch: der Playa de Cofete. Er ist der Strand des gleichnamigen Ortes, das so abgelegen liegt, dass es hier bis heute kein fließendes Wasser und Strom gibt. Dennoch wohnen hier bis heute noch ein paar Familien.

Der Strand von Cofete gilt als der schönste von ganz Fuerteventura. Er ist herrlich breit, wird malerisch von den Felsen des Nationalparks Jandía eingeschlossen und wirkt, als würde hier gleich Robinson Crusoe um die Ecke kommen. Am Strand selbst dürft ihr nie baden, denn hier ist die Strömung so stark, dass sie wirkliche Gefahren mit sich bringt.

Insidertipp: Wenn ihr am Strand parkt, dann seht ihr rechts eine kleine, meist sehr eingesandete Tür. Sie führte eins zu einem Friedhof. Heute hat die Tür selbst keine Funktion mehr, das der Rest der Mauer nicht mehr besteht, dennoch findet ihr an eben dieser Stelle bis heute etliche Gräber von Familien, die einst in Cofete oder anderen kleinen Ortschaften mitten im Nationalpark von Jandía gelebt haben, denn sie alle wurden am Strand von Cofete beerdigt. Ihre Namen findet ihr auf einer großen Tafel rechts neben der Tür.Villa Winter auf Fuerteventura

Villa Winter

Schon von weitem kann man die Villa Winter erkennen – denn sie thront hoch oben über dem Strand von Cofete und wirkt so surreal, man könnte meinen, sie wäre eine Fata Morgana.

1937 hat der Deutsche Gustav Winter die komplette Jandía-Halbinsel gekauft – kurz darauf wurde die komplette Halbinsel abgeriegelt und militärisch bewacht. Gustav Winter selbst war der U-Boot-Spezialist in NS-Deutschland. Die Villa Winter, die es bis heute gibt, wurde von Winter selbst im Jahre 1947 errichtet. Heute wohnt hier eine spanische Familie, die ein kleines Museum errichtet hat und ab und an ein paar Besucher persönlich über ihr Anwesen führt.Playa Barca gehört auch zu den Sehenswürdigkeiten auf Fuerteventura

Playa Barca & Risco del Paso

Wer von Morro Jable wieder in den Norden fährt, der sieht irgendwann auf der rechten Seite der Schnellstraße einen gigantischen Strand. Meist erkennt man ihn daran, dass schon von Weitem etliche bunte Kites in der Luft zu sehen sind: der Playa Barca und Risco del Paso. Beide Strände gehören irgendwie zusammen, tragen aber dennoch unterschiedliche Namen.

Das Besondere an diesen Fuerteventura Sehenswürdigkeiten ist nicht nur, dass ihr hier ins Wasser abfallende Dünen findet, sondern auch eine absolut natürliche Lagune, die sich immer dann formt, wenn die Gezeiten perfekt sind und genau dann wirkt diese Lagune, als würde man sich gerade in der Karibik befinden.

Hier könnt ihr einen wunderbaren Stopp einlegen, ein kleines Picknick mitnehmen und einfach nur den Anblick der Dünen, des weißen Sands und türkisfarbenen Wassers beobachten, das in der Summe den besten Kontrast zu den knallbunten Kites in der Luft bildet.Faro de EntalladaAusblick vom Faro de Entallada

Faro de la Entallada

Der Faro de la Entallada ist der mit Abstand schönste Leuchtturm, den wir je gesehen haben. Das liegt zum einen an seiner Lage und zum anderen an der gläsernen Kuppel, die oben auf ihm thront.

Ihr erreicht den Faro de la Entallada über das hübsche Fischerdörfchen Las Playanitas. Kurz bevor ihr in den Ort fahren würdet, geht es links in Richtung Leuchtturm – und zwar steil und ordentliche serpentig hoch hinaus.

Oben angekommen könnt ihr nicht nur den hübschen Leuchttum bewundern, sondern vom hölzernen Steg auch den Rundumblick entlang der Ostküste von Fuerteventura genießen. Einen so grenzenlosen Ausblick habt ihr auf der Insel von kaum einer anderen Stelle.Salinas del Carmen

Salinas del Carmen

Bei der Lage von Fuerteventura liegt es eigentlich auf der Hand, dass hier der Salzabbau gefördert wird. Einen tollen Einblick in die jahrhundertelange Tradition des Salzabbaus bekommt ihr in den Salinas del Carmen, die vor allem für ihre einzigartige Art des Salzabbaus bekannt sind. Hier wurde nämlich vor etlichen Jahren eine Art Wellenbrecher geschaffen, worüber stets die Wellen preschen. Der Schaum, der durch den Aufprall entsteht, ist die Basis für den Salzabbau.

In den Salinas del Carmen könnt ihr nicht nur in der Außenanlage in die kleinen Becken schauen, in denen die verschiedenen Schritte des Salzabbaus nach und nach gemacht werden, sondern auch im hauseigenen Museum einiges über Salz auf Fuerteventura lernen.

Die Anlage ist sehr hübsch gemacht und definitiv ein Ort, an dem ihr vieles über die größte der Kanareninseln lernt.

Eintritt: 6 Euro

Atayalita auf Fuerteventura

Atalayita

Wenn die Fuerteventura Sehenswürdigkeiten eins können, dann sind das Vulkane. Und ein Gefühl davon, was es damals bedeutete, als sich Fuerteventura wie der Phönix aus der Asche erhob, bekommt man im Malpaís von Atalayita. Ein Malpaís ist ein Lavafeld – also, der Ort, an dem einst heiße Lava in Richtung Meer floss und letztendlich die komplette Landschaft in Schutt und Asche legte.

In Atalayita ist so weit das Auge reicht einfach alles schwarz. Rechts und links von der Schottepiste liegen Lavasteine, mal aufgetürmt, mal einfach wahllos nebeneinander. Man kann sich kaum vorstellen, dass genau in diesem Lavafeld tatsächlich einmal Menschen lebten – doch genau so war es.

Ein paar Meter nachdem man von der Hauptstraße kommend, rechts auf die Schotterpiste abbiegt, findet man ein kleines Museum, das “in die Tiefe” des Lavafelds gebaut wurde. Hier wird eindrücklich erklärt, wie die Ureinwohner von Fuerteventura in Atalayita eins ihren Alltag bestritten. Noch interessanter wird es jeodch ein paar Meter entfernt vom Museum: dort kann man in nachgebaute Häuser gehen, die jenen von damals nach empfunden wurden. Wirklich beeindruckend und vor allem eine ganz andere Seite von dem Fuerteventura, was man heute als Reisender auf der Insel kennenlernen darf.

Ajuy

Einer unserer liebsten Orte auf Fuerteventura ist Ajuy. Das kleine Fischerörtchen liegt an der Westküste von Fuerteventura und ist für zwei Sachen bekannt: einmal für seinen pechschwarzen Strand, der den perfekten Kontrast zum strahlenden Meer bietet und einmal für seine Höhlen, in denen einst Piraten gefangen gehalten wurden. Beides kann man bei einem kleines Ausflug kennenlernen.

Dafür parkt ihr einfach auf dem öffentlichen Parkplatz und spaziert dann die Straße herunter in die Bucht von Ajuy. Hier seht ihr schon den ausgewiesenen Weg, der euch über die Felsen zu den Höhlen bringt. Relativ am Anfang des Wegs findet ihr ein paar Höhlen nach etwa zehn Minuten Weg, die anderen Höhlen liegen von hier noch einmal 15 Minuten entfernt – bringt also ein bisschen Zeit und vor allem festes Schuhwerk mit.

Unser Tipp: Am schönsten ist Ajuy vorm und zum Sonnenuntergang. Deswegen empfehlen wir euch ca. 1,5 Stunden vor Sonnenuntergang zu kommen, zu den Höhlen zu wandern und danach entweder am Strand einen Sundowner zu trinken oder in der Bar Restaurante Cuevas de Ajuy. Die Wirtin hier ist super lustig, es gibt Radler und kleine Tapas und der Ausblick ist einfach perfekt.

Achtung: An einigen Tagen macht die Bar schon ca. 18 Uhr zu, das liegt aber immer ein bisschen an der Verfassung der Wirtin. Fragt einfach am Anfang eures Besuchs in der Bar nach und verlegt ansonsten den Drink auf den Moment vor dem Spaziergang zu den Höhlen.Ausblick auf Betancuria

Weitere Fuerteventura Sehenswürdigkeiten

Betancuria

Die alte Hauptstadt von Fuerteventura liegt eingebettet in einem hübschen Tal und wirkt wie eine Miniaturstadt. Viel gibt es hier heute nicht mehr zu sehen, denn mittlerweile ist das viel weniger charmante Puerto del Rosario die Hauptstadt. Dafür kann man in Betancuria sehr gut zum Lunch oder Abendessen stoppen, denn hier gibt es einige richtig gute Restaurants. Außerdem könnt ihr bei einem kleinen Spaziergang durch die Stadt die Kirche Iglesia de Santa María bewundern.

Betancuria ist ein toller Stopp, wenn ihr auf dem Weg in Richtung Mirador Nuestra Señora de Regla seid oder das Tal Vega de Río Palmas erkunden möchtet.El Cotillo auf Fuerteventura

El Cotillo

El Cotillo ist der beliebteste Surferort Fuerteventuras. Das liegt aber nicht nur am bei Surfern besonders beliebten Strand Piedra Playa am Castillo de El Toston und den umliegenden Reef-Spots und Badelagunen im Norden, sondern auch am entspannten Flair des kleinen Ortes.

Fernab von den touristischen Ferienresorts Morro Jable und Co. hat das ehemalige Fischerdorf im Norden Fuerteventuras viel von seinem lässigen Charme behalten.

Heimliches Highlight sind die beiden geschützten Hafenbuchten, an denen kleine Lokale und Fischrestaurants seit Jahren den Sonnenuntergang versüßen. Zu den anderen schönen Orten – besonders im Abendlicht – zählen die Klippen oberhalb des Piedra Playa und die abgelegenen Restaurants nördlich des Stadtkerns wie das Azzuro, mit Tapas, italienischen Speisen und teils windgeschützter Terrasse (Av. los Lagos 1).

El Cotillo auf Fuerteventura: Unsere 11 Highlights und Insidertipps

Unser Tipp: Wenn ihr die Küste nach Norden weiterfahrt, kommt ihr zu idyllischen Badebuchten und zum Leuchtturm Faro del Toston – einem der schönsten in Fuerteventura.Ausblick vom Mirador Astronomica

Mirador Astronómico de Sicasumbre

Wenn ihr gerade aus Pajara kommt oder auf dem Weg nach Pajara seid, dann werdet ihr ganz sicher an diesem hübschen Aussichtspunkt vorbeikommen: der Mirador Astronómico de Sicasumbre. Hier habt ihr nicht nur einen tollen Ausblick auf das Tal an sich, sondern könnt auch die Skulpturen von Juan Miguel Cubas begutachten, die unter anderem ein maßstabgetreues Modell des Sonnensystems zeigt.Mirador auf Fuerteventura

Mirador de Estatuas de Guize y Ayoze

Unweit von der ehemaligen Hauptstadt Fuerteventuras entfernt, befindet sich dieser Aussichtspunkt: der Mirador Morro Velosa. Dieser ist nicht nur bekannt für seinen endlosen Blick über das zentrale (Vulkan)Bergland Fuerteventuras, sondern auch für die beiden riesigen Statuen, Guize und Ayoze. Sie sollen die beiden letzten Herrscher der Ureinwohner von Fuerteventura darstellen.

La Pared

Ein weiterer kleiner Küstenort an der Westküste von Fuerteventura, der einfach nur schön ist. Bei unserem Besuch (März 2021) gab es hier leider keine Restaurants oder Bars mehr – was dem Ort aber nichts an Charme nimmt. La Pared ist vor allem bekannt für den schwarzen Vulkanstrand und für die gigantischen Felsen, die ihr hier erklimmen könnt.

Parkt dafür einfach auf dem öffentlichen Parkplatz und spaziert dann in Richtung Felsen. Auf dem Weg nach oben werdet ihr sicherlich kleine Erdhörnchen begegnen. Diese sind meist richtig zutraulich und kommen gern zu Menschen. Aber bitte nicht füttern, denn eigentlich möchte die Regierung von Fuerteventura die Hörnchen gar nicht auf der Insel haben…La Pared auf FuerteventuraLos Molinos auf Fuerteventura

Puertito de los Molinos

Es gibt Dinge auf Fuerteventura, die sind hier so vielfältig, wie an kaum einen anderen Ort dieser Welt – für uns gehören dazu vor allem die Strände der großen Kanaren-Insel. Denn mal findet man hier pechschwarzen Vulkansand, mal karibikweißen Sandstrand und mal, wie hier im Puertito de los Molinos, einen Strand aus kugelrunden Steinen.
Das kleine Fischerdorf liegt am Ende einer serpentinigen Straße und hat eigentlich nicht viel zu bieten, außer zwei Fisch-Restaurants – eins davon eingebettet in den Felsen, eins direkt am Strand. Besonders ist der kleine Hafen, was Puertito nämlich heißt, von los Molinos, jedoch vor allem für seine spektakulären Sonnenuntergänge, die man hier am besten von den Felsen auf der linken Seite.

Übrigens: Bei Ebbe könnt ihr von den Felsen aus sogar in eine Höhle wandern. Wenn ihr jedoch zum Sonnenuntergang hier seid, dann wird das mit der Höhle nichts, denn zum Sonnenuntergang kommt meist die Flut.

Unser Tipp: Wenn ihr vor eurem Besuch in Los Molinos noch ein bisschen Zeit habt, dann könnt ihr vorher noch einen Stopp am Stausee Ermita de la Peña machen. Mitten in den Vulkanfelsen von Fuerteventura liegt hier nämlich plötzlich ein echter Stausee, auf dem ihr sogar einmal von vorn nach hinten spazieren könnt.Corralejo auf Fuerteventura

Corralejo

Corralejo wird oft als die schönste Stadt Fuerteventuras bezeichnet. Und tatsächlich verfällt man dem Charme der Hafenstadt recht schnell. Kaum vorstellbar, dass Corralejo noch vor wenigen Jahrzehnten ein kleines Fischerdorf war.

Heute lädt die Meerespromenade mit mehreren kleinen Badebuchten zum Bummeln ein, bevor man sich in eine Strandbar setzt und den Kitern am Horizont vor der Isla de Lobos dabei zusieht, wie sie über das Wasser flitzen. Beliebt ist Corralejo auch zum Ausgehen, so tummeln sich jede Menge gute Restaurants rund um die Plaza Felix Estévez und der Calle La Iglesia.

Unser Tipp: Perfekt für einen Tagesausflug ist die Isla de Lobos. Die kleine vorgelagerte Insel ist mit der Fähre vom Hafen Corralejos zu erreichen.

Lajares

Das beschauliche Lajares liegt von El Cotillo kommend rund sieben Kilometer im Landesinneren und hat sich in den letzten Jahren zum kleinen Hotspot der Surfer-Community gemausert.

Entlang der Hauptstraße findet man sowohl kleine Kunsthandwerkboutiquen mit Calado Stickerei als auch Surfshops mit Brands wie Deus ex Machina und Co. Die Surfboardmanufakturen von Lajares zählen sogar zu den besten Europas.

Vor allem aber ist Lajares auch ein beliebter Dinnerspot mit einigen guten Cafés und Restaurants wie dem La Bodega de Lajares. Auch den besten Bäcker von ganz Fuerte findet man hier, das Alberta. Hier kauft man nicht nur täglich wechselndes Brot, sondern bekommt auch guten Kaffee. Wer dagegen den besten Barber in Fuerteventura sucht, wird im Mr.Mojo Barber Shop fündig.

Wanderungen von Lajares:

Lajares ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen im Nordwesten Fuerteventuras, z.B. auf dem Vulkanpfad zum Vulkan Morro de Bayuyo oder Wanderrouten zum Calderon Hondo (5,5 km), nach Corralejo (13,5 km) oder nach La Oliva (9,05 km).

Unser Tipp: Das Clean Ocean Project in Lajares will Strände, Meere und die Natur säuber und sauber halten. Mehr Infos hier.

La Oliva

Viele fahren an La Oliva einfach vorbei. Das ist schade, denn das Örtchen ist eine kleine Perle.

Bummelt durch den Ort, schaut bei der malerischen Kirche Iglesia de Nuestra Señora de la Candelaria vorbei und entdeckt die Kunst der Kanarischen Inseln im Centro de Arte Canario.

Einen Abstecher wert ist auch die vor den Toren von La Oliva gelegene Casa de los Coroneles, die nach aufwändiger Restaurierung von König Juan Carlos höchstpersönlich eröffnet wurde.Morro Jable auf Fuerteventura

Leuchtturm von Morro Jable

Morro Jable

Der Touristenort Morro Jable liegt ganz im Süden von Fuerteventura und ist die Geburtsstätte des Tourismus’ auf der Kanareninsel. Hier wurde das erste wirkliche Hotel der Insel gebaut, von Deutschen eröffnet und zu einem Robinso Club umgemodelt. Bis heute befiinden sich hier die meisten Bettenburgen, deutschen Ärzte und Paket-Urlauber. Das alles macht Morro Jable aber nicht wirklich zu einem uninteressanten Ort. Wenn ihr sowieso auf dem Weg in den Nationalpark Jandía seid, dann könnt ihr entweder auf dem Hin- oder auf dem Rückweg locker einen Stopp in Morro Jable einlegen.

Parkt dafür euer Auto an einem der öffentlichen Parkplätze und schlendert durch die kleine Einkaufspassage in Richtung Bucht. Dort findet ihr einige Fischrestaurants und eine Eisdiele. Mit dem Eis in der Hand könnt ihr euch einfach auf die Mauer setzen und auf das schillernde, und vor allem türkisfarbene Meer schauen, denn das ist hier besonders grell und hübsch.

Unser Tipp: Verpasst auf keinen Fall den Playa Jandía! Der Playa Jandía ist quasi der Strand von Morro Jable und erstreckt sich über mehrere kleine Strandabschnitte hinweg. Er ist super breit, herrlich weiß und perfekt für Familien, denn hier ist die Strömung an den meisten Tag recht gering, sodass ihr hier gut baden könnt. Am Strandabschnitt Playa del Matorral habt ihr manchmal sogar richtig gute Bedingungen zum Surfen – perfekt für alle Anfänger, denn die Wellen rollen sanft rein. Am Strand findet ihr außerdem den schönen Leuchtturm Faro de Morro Jable und eines der vielen Walskelette, die man auf ganz Fuerteventura findet.Strand an der Halbinsel Jandia

Jandía

Der Süden von Fuerteventura ist rau, abenteuerlich und perfekt für alle, die nicht auf geleckte Straßen stehen. Das Herz des Südens ist Nationalpark Jandía, der vor allem für seine Offroad-Pisten, versteckten Buchten, perfekten Profi-Surfbedingungen und geheimnisvollen Orten, wie der Villa Winter bekannt ist. Viele entdecken den Nationalpark innerhalb einer geführten Tour, doch das muss nicht unbedingt sein. Ihr könnt euch für das Abenteuer Jandía einfach einen Offroad-Wagen für einen Tag mieten und damit selbst die Pisten unsicher machen.

Hinter dem Ferienort Morro Jable verwandelts sich die geteerte Straße in einen Kiesweg und dann geht es abenteuerlich um die Kurven, auf die Berge, über Serpentinen und einmal quer durch den Nationalpark. Lohnt sich auf jeden Fall und gehört mit Abstand zu unseren liebsten Fuerteventura Sehenswürdigkeiten.

Puerto del Rosario

Die Hauptstadt von Fuerteventura gehört eher zu den weniger attraktiven Sehenswürdigkeiten. Dennoch wollen wir sie euch kurz in dieser Liste vorstellen. Vor allem, weil ihr hier zwei Dinge ziemlich gut machen könnt: zum einen ist ein Spaziergang an der Promenade und vorbei am Hafen eine tolle Option, um einen Eindruck von Puerto del Rosario zu bekommen, zum anderen lohnt es sich, hier mal genauer auf die Hausfassaden zu schauen. Denn Puerto del Rosario hat einige richtig coole Streetart-Kunstwerke zu bieten und ist kanarenweit bereits dafür bekannt.Pozo Negro auf Fuerteventura

Pozo Negro

Das kleine Örtchen Pozo Negro ist nur über eine einzige Straße zu erreichen. Sie führt an einem erloschenen Lavafluss vorbei, der aussieht, als wäre er erst gestern entstanden.

Pozo Negro selbst hat außer einem grobsteinigen Strand nicht viel zu bieten. Genau das macht den Ort so besonders. Entlang der schwarzen Bucht reihen sich strahlend weiße Häuser den Hang hinauf und einfache Restaurants laden zu frisch gegrilltem Fisch des Tages. Eine Szenerie, die vom einem zauberhaften Klackern akustisch untermalt wird, nämlich dem der von den Wellen übereinander rollende Steine.

Pozo Negro ist ein wunderbar aus der Zeit gefallener Ort, wie man ihn auf Fuerteventura noch, aber immer seltener, findet.Insel Lobos auf den Kanaren

Ausflugstipps ab Fuerteventura

Isla de Lobos

Die kleine Insel Lobos liegt nur eine Stunde vom Hafen von Corralejo entfernt und ist eine der unbewohnten Kanaren-Inseln. Ihr könnt die Insel am besten auf einem Tagesausflug erkunden. Vor Ort gibt es einen tollen Rundweg, der euch einmal um die Insel bringt, zum Leuchtturm und auf den Montaña la Caldera, von dem aus ihr den perfekten Blick in Richtung Fuerteventura und der Nachbarinsel Lanzarote habt.

Alle Tipps für den Tagesausflug nach Lobos findet ihr in unserem Artikel.

Lanzarote

VOm Küstenort Corralejo aus kann man an fast jedem Tag bis nach Lanzarote schauen, denn die beiden Inseln trennt gerade einmal eine Fährfahrt von 30 Minuten. Trotzdem unterscheiden sich beide Inseln enorm. Wer dem Vulkanerbe der Kanaren wirklich mal richtig nahe kommen möchte, der sollte unbedingt einen Tagesausflug von Fuerteventura nach Lanzarote machen. Mietet euch dafür direkt am Hafen ein Auto und erkundet die Insel in eurem eigenen Tempo. Dabei könnt ihr den Weinanbau auf Vulkangestein kennenlernen, durch Lavahöhlen laufen, riesige Aussichtspunkte erklimmen und die gigantische Vulkanlandschaft von Lanzarote erleben.

Reiseführer

Ihr wollt mehr über die Sehenswürdigkeiten auf Fuerteventura erfahren? Dann können wir euch die folgenden Reiseführer empfehlen:

Reise Know-How InselTrip Fuerteventura: Reiseführer mit Insel-Faltplan und kostenloser Web-App
  • Schulze, Dieter (Autor)
  • 144 Seiten - 13.01.2020 (Veröffentlichungsdatum) - Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH (Herausgeber)
MARCO POLO Reiseführer Fuerteventura: Reisen mit Insider-Tipps. Inkl. kostenloser Touren-App
  • Schütte, Hans Wilm (Autor)
  • 140 Seiten - 23.06.2020 (Veröffentlichungsdatum) - MAIRDUMONT (Herausgeber)
Fuerteventura: Die schönsten Küsten- und Bergwanderungen. 30 Touren. Mit GPS-Tracks (Rother Wanderführer)
  • Goetz, Rolf (Autor)
  • 128 Seiten - 10.01.2017 (Veröffentlichungsdatum) - Bergverlag Rother (Herausgeber)

Infos & Fragen

Habt ihr noch Fragen zu unseren Fuerteventura Sehenswürdigkeiten? Dann hinterlasst uns einfach einen Kommentar, wir freuen uns drauf!

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