Fuerteventura Strand
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Die Kanaren-Insel Fuerteventura besitzt einige der schönsten Strände in ganz Europa – und das hat einen guten Grund. Sie ist nämlich nicht nur die größte Insel der Kanaren, sondern liegt auch so sehr in Höhe von Afrika, dass man meinen könnte, sie würde gar nicht mehr zu Europa gehören. Fuerteventura Strände sind nicht nur bekannt, weil sie wunderschön sind, sondern auch, weil sie die perfekten Bedingungen für sämtliche Wassersportarten bietet. Egal ob Surfer, Kitesurfer, Windsurfer oder Segler – alle finden hier genau den Strand, der zum Hobby und vor allem zum Level passt.

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In diesem Artikel stellen wir euch unsere liebsten Strände auf Fuerteventura vor. Dafür reisen wir vom Norden in den Süden und klappern dabei die Ostküste, Westküste und auch die kleine, vorgelagerte Isla de Lobos ab.Playa Cofete

Fuerteventura Strände: FAQ

Fuerteventura ist eine Insel, die sich mitten im Atlantik befindet. Gerade diese Nähe zum Meer bedeutet auch, dass nicht jeder Strand perfekt zum Baden ist. Ihr solltet euch deswegen vorher genau informieren, welcher Strand der beste für welche Aktivität ist. Wie beantworten euch dazu im Folgenden die wichtigsten Fragen.

Gerade die Nordküste ist perfekt für alle, die gern surfen. Hier findet ihr absolute Anfängerstrände, wie zum Beispiel den Playa Moro, aber auch Strände, an denen nur geübte Surfer surfen sollten, wie zum Beispiel Playa Blanca oder Playa Machanicho im Norden.

Besonders viele Kitesurfer sieht man immer an den Stränden von Corallejo, wie zum Beispiel am Playa del Pozo oder Playa Larga. Wer etwas mehr Zeit auf Fuerteventura hat, sollte unbedingt mal zum Playa Barca an der südlichen Ostküste von Fuerteventura fahren. Hier könnt ihr in einer Lagune kiten – wunderschön und beste Bedingungen.

Da die wenigsten Strände auf Fuerteventura windgeschützt oder gar ruhig sind, ist es etwas schwierig den perfekten Familienstrand auf Fuerteventura ausfindig zu machen. Wir fanden aber gerade den Playa Chica in Morro Jable und auch den Playa del Matorral passend für Familien. Bei beiden kommt es natürlich immer auf die jeweiligen Tagesbedingungen an.

Übersetzt heißt Fuerteventura "starker Wind". Deswegen lässt sich diese Frage auch eher schwer beantworten. Windgeschützter ist es aber vor allem an der Costa Calma und vor allem am Playa de Tarajalejo, der sich oberhalb des Touristenortes Costa Calma befindet.

Fuerteventura Strände: Karte

In der Karte findet ihr unsere liebsten Strände auf Fuerteventura ganz übersichtlich eingezeichnet. Unser Tipp? Speichert euch die Karte einfach, damit ihr sie vor Ort immer nutzen könnt.

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Nord-Fuerteventura

Der Norden von Fuerteventura ist vor allem unter den Surfern für die allerbesten Bedingungen bekannt. Dazu kommt die Vulkanlandschaft und vor allem die riesige Wanderdüne kurz nach Corralejo, die diesen Teil der Insel zu einem der vielfältigsten und (wie wir finden) schönsten macht.

Playa de Corralejo

Am Strand der größten Stadt im Norden von Fuerteventura und DEM Touristenzentrum im Norden, findet ihr nicht nur richtig hübsche Strandbars, sondern auch eine Wasserfarbe, die wir so bisher nur aus der Karibik kannten: herrlich türkis und glasklar.

Der Playa de Corralejo zieht sich ein ganzes Stückchen die Küste entlang und bietet ganz unterschiedliche Möglichkeiten: So könnt ihr am „Hauptstrand“ selbst, jener Abschnitt, der sich in Höhe der Strandbar Waikiki befindet, super gut baden.

Unser Tipp: Kommt hier am besten zum Mittagessen her, sichert euch einen Platz in der hübschen Bar Uga Uga und genießt den Ausblick auf die schillernde Wasseroberfläche.

Strände im Parque Natural de Corralejo

Folgt ihr von Corralejo aus der Küste in östliche Richtung, dann landet ihr an den traumhaften Stränden des Parque Natural de Corralejo. Dieser Nationalpark ist zum einen das Zuhause der faszinierenden Las Dunas El Jable und zum anderen die Heimat einiger unserer absoluten Lieblingsstrände.

Playa del Moro, Playa del Rosadero & Playa Alzada

Diese drei Strände liegen quasi nebeneinander und sind lediglich von ein paar Felsen getrennt, die sie in einzelne kleine Buchten unterteilen. Alle drei Strände sind nicht nur als perfekte Orte für einen ausgiebigen Strandtag perfekt, sondern auch für alle Surf-Anfänger echte Highlights. Die Beachbreak an allen Stränden bietet beste Voraussetzungen für alle, die gerade mit dem Surfen angefangen haben und sich so langsam auf die grünen Wellen trauen. Hier könnt ihr entspannt rauspaddeln und nach und nach die langsam einrollenden grünen Wellen nehmen.

Für alle Sonnenanbeter: Da die Strömung hier recht gering ist, könnt ihr euch hier zwischen dem Sonnenbad auch immer wieder erfrischen und sogar schwimmen – was man wirklich nicht überall auf Fuerteventura kann.Nord-Fuerteventura Strände

Strände rund um den Faro de Toston

Fährt man mit dem Finger auf der Karte von Corralejo einmal auf die andere Seite von Fuerteventura, dann landet man direkt im kleinen Fischerörtchen El Cotillo. Hier findet ihr nicht nur den Hotspot der Surfszene auf Fuerteventura, sondern auch ein paar richtig hübsche Strände, an denen ihr zwar nicht baden, dafür aber gut surfen könnt. Wer nicht surft, findet ihr außerdem die besten Orte für einen traumhaften Sonnenuntergang.

Caleta de Punta Aguda

Hinter dem Namen versteckt sich nicht wirklich ein Strand, sondern viel mehr eine kleine und vor allem natürlich geformte Lagune, die sich nur unweit vom Leuchtturm Faro de Tostón befindet. Die kleine Lagune ist perfekt für Familien mit kleinen Kindern, denn die können hier ganz entspannt im ruhigen Gewässer planschen. Wer ein bisschen Sonne tanken will, kann sich windgeschützt hinter die natürlichen Mauern aus Lava-Gestein setzen und einfach nur entspannen. Bisher verirren sich hier nur wenige Touristen her – gut so!Playa Aguila in Cotillo auf FuerteventuraSonnenuntergang am Strand von El Cotillo

Playa del Aguila

Dieser Strand bzw. Diese Bucht ist der bekannteste Surfspot von Fuerteventura und genau deswegen fast täglich gut besucht. Am Morgen findet ihr hier viele Surfschulen, am Nachmittag eher die Profis und alle, die sich zum Abend hin noch einmal den Tag mit dem wohl schönsten Sonnenuntergang der Insel versüßen wollen.

Ihr erreicht den Strand entweder direkt aus dem Fischerdorf El Cotillo aus oder über eine Schotterstraße, die von der Hauptstraße FV-10 links abgeht. Parken könnt ihr einfach oberhalb der Bucht. Es gibt keinen festen Weg nach unten in die Bucht, ihr müsst also über Stock und Stein schlendern. Wer aber einmal in der Bucht ist, wird für sich das Paradies auf Fuerteventura gefunden haben.

An alle Camper: Bisher kann man hier auch noch sehr gut mit dem Bus stehen, solange wir alle dafür sorgen, dass die Natur rundherum sauber bleibt und Toilettenpapier im Bus und nicht im Busch landet.Strand auf Lobos

Lobos

Die kleine vorgelagerte Insel Lobos könnt ihr perfekt auf einem individuellen Tagesausflug von Corralejo aus erreichen. Bisher ist Lobos vor allem für den ca. 2,5-stündigen Rundweg bekannt, der einmal um die Insel führt. Wer sich jedoch am Ende noch ein bisschen erfrischen will, sollte die Badesachen einpacken.

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Playa de la Concha

Der schönste Strand auf Lobos ist der Playa de la Concha, den ihr kurz vor dem Hafen findet. Er wirkt wie eine kleine Oase inmitten der kargen Landschaft von Lobos. Hier könnt ihr in puderzucker-weißem Sand entspannen, im türkisfarbenen Wasser baden und von Weitem auf das beschäftigte Corralejo blicken. Ab und zu kommen hier sogar ein paar Kitesurfer vorbei, die sich von Fuerteventura vom Wind haben treiben lassen.Westküste von Fuerteventura

West-Fuerteventura

Die Westküste von Fuerteventura ist nicht gerade unter den Badefreunden bekannt. Denn hier ist die Strömung zumeist so stark, dass man kaum bis gar nicht baden kann. Das macht aber nichts, denn die Strände selbst sind trotzdem wunderschön.

Playa de los Muertos

Keine Angst, der Name spricht in diesem Falle keine Bände. Denn bei diesem Strand handelt es sich nicht um den Strand der Toten, sondern viel mehr um einen der landschaftlich aufregendsten Strände von Fuerteventura. Mitten im hübschen Fischerörtchen Ajuy trifft hier der schwarze Vulkansand auf das türkisfarbene Meer und wird dabei umgeben von Felsen, die vor allem beim Sonnenuntergang fast orange schimmern. Wahnsinn!

Unser Tipp: Wenn ihr schon an dem Strand seid, dann spaziert definitiv noch zu den Höhlen von Ajuy, denn die liegen verdammt schön und gleichzeitig angsteinflößend urig.Playa Blanca auf Fuerteventura

Süd-Fuerteventura

Wer bei Fuerteventura vom Süden spricht, der meint zum einen die Touristenzentren Costa Calma und Morro Jable und zum anderen den Parque Natural de Jandía, den man selbst nur mit einem ordentlichen Wagen mit Allradantrieb besuchen kann. Alle drei besitzen Strände, die ihr auf eurem Trip nach Fuerteventura nicht verpassen solltet.

Playa Barca

Kurz vor dem „deutschen Dorf“ Costa Calma befindet sich mit dem Playa Barca ein echtes Naturspektakel. Denn diese riesige Lagune ist, sofern sie dank der Flut gefüllt ist, das Traumdomizil für alle Kitesurfer. Wenn nicht, dann lohnt sich hier aber trotzdem ein Besuch, denn allein der Anblick der in das Meer fallenden Sanddüne ist atemberaubend schön. In der Hochsaison kann man sich hier auch Liegen mieten und im Schatten der Palmen die Kiter in der Ferne bewundern.Playa Matorral Fuerteventura

Playa del Matorral

Der Playa del Matorral gilt als einer der schönsten Strände von Fuerteventura. Das können wir zwar so nicht unterschreiben, da wir die raue Küste im Norden viel schöner finden, aber dennoch ist dieser Strand definitiv hübsch. Ihr findet ihn direkt vis-à-vis von der Hauptstraße FV-2, die bis nach Morro Jable führt. Hier könnt ihr einen tollen Strandtag verbringen, denn es ist weniger windig als im Norden und dank der geringen Strömung könnt ihr ohne Probleme auch ins Wasser springen.

Unser Tipp: Schaut ab und zu mal bei Magicseaweed vorbei, denn an manchen Tagen ist dieser Strand auch für Surf-Anfänger perfekt.Playa Chica im Süden von Fuerteventura

Playa Chica

Eh, Chicaaaa! Na, wer hat den Spruch schonmal gehört? Tatsächlich gehört dieser Strand den Frauen, zumindest dem Namen nach zu urteilen. Er befindet sich direkt im Touristenzentrum Morro Jable und ist ein hübsches Fleckchen für einen Tag in der Sonne. Den perfekten Sundowner gibt’s hier übrigens auch: Dafür spaziert ihr einfach an der Strandpromenade in Richtung Puerto de Morro Jable und sucht euch eines der vielen Restaurants am Meer aus.Playa Cofete im Nationalpark Jandia auf Fuerteventura

Playa de Cofete & Playa Barlovento

Die allerschönsten und vor allem abgelegensten Strände von Fuerteventura findet ihr im tiefen Süden und damit im Parque Natural de Jandía. Kenner nennen sie auch Piratenstrände, denn sie liegen so abgelegen und sind so rau, dass man meinen könnte, man wäre ein Eindringling, wenn man sie tatsächlich besucht.

Den Nationalpark könnt ihr entweder auf einer geführten Tour erleben, mit dem öffentlichen Bus, der sogar mit Allradantrieb ausgestattet ist oder individuell mit einem eigenen Offroad-Wagen. Wer den richtigen Fahruntersatz hat, der wird es ganz sicher auch die Serpentinen und Schotterpisten bis nach Cofete und damit an den Playa de Cofete und Playa Barlovento schaffen. Die 10 Kilometer lange Strandidylle lässt sich kaum in Worte fassen.

Aber Achtung: Hier könnt ihr weder baden noch surfen, sondern lediglich die Schönheit gut behütet vom warmen Sand aus bewundern.

Unser Tipp: Wenn ihr von Cofete aus wieder in Richtung Morro Jable zurückfahrt, dann zweigt ab und zu mal an den Straßen ab, die euch an die Küste auf der rechten Seite bringen. Hier verstecken sich einige schöne Surfspots und Buchten, in denen ihr manchmal sogar fast alleine seid. Unsere Lieblinge? Ganz klar Punta Salinas und Playa de las Pilas.Playa de Ojos im Nationalpark Jandia

Playa de Ojos am Punta Pesebra

Für Wagemutige: Wenn ihr euch vom Faro de Jandía auf den Rückweg nach Morro Jable oder nach Cofete macht, könnt ihr noch einen kurzen Abstecher in Richtung Punta Pesebra machen. Dafür folgt ihr dem Weg, der in Höhe von Puertito de la Cruz nach links abzweigt. Der Weg selbst ist am Anfang noch in guter Beschaffenheit, wird dann aber sehr holprig. Nicht, weil es sich um eine Schotterpiste handelt, sondern weil ihr ab jetzt offiziell auf einer ehemaligen Landebahn unterwegs seid. Vom kleinen Leuchtturm Punta Pesebra aus führen absolute Offroad-Strecken ins Nirgendwo und genau dort verbergen sich einige der schönsten Strände der Insel wie zum Beispiel der Playa Junquillo. Aber Achtung: Der Weg dahin ist gefährlich. Macht das also nur, wenn ihr euch mit dem Fahren auf Offroad-Pisten auskennt. Ansonsten lohnt sich auch ein Blick über die Klippen vom Punta Pesebra, auf denen ihr manchmal riesige Krabben und Krebse findet.

Reiseführer

Ihr sucht noch weitere Informationen für Fuerteventura? Dann findet ihr diese sicher in den folgenden Reiseführern.

Reise Know-How InselTrip Fuerteventura: Reiseführer mit Insel-Faltplan und kostenloser Web-App
  • Schulze, Dieter (Autor)
  • 144 Seiten - 13.01.2020 (Veröffentlichungsdatum) - Reise Know-How Verlag Peter Rump GmbH (Herausgeber)
MARCO POLO Reiseführer Fuerteventura: Reisen mit Insider-Tipps. Inkl. kostenloser Touren-App
  • Schütte, Hans Wilm (Autor)
  • 140 Seiten - 23.06.2020 (Veröffentlichungsdatum) - MAIRDUMONT (Herausgeber)
Fuerteventura: Die schönsten Küsten- und Bergwanderungen. 30 Touren. Mit GPS-Tracks (Rother Wanderführer)
  • Goetz, Rolf (Autor)
  • 128 Seiten - 10.01.2017 (Veröffentlichungsdatum) - Bergverlag Rother (Herausgeber)

Fragen & Tipps

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