Frankfurt Sehenswürdigkeiten in der Altstadt
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Frankfurt wird für einen Urlaub in Deutschland gerne unterschätzt. Dabei hat die Stadt so viele Highlights zu bieten, dass es für einen Tag gar nicht ausreicht. Frankfurt ist das städtischste Hessen, das ihr jemals zu Gesicht bekommen werdet. Und doch versteckt sich in dieser Metropole mit der bekanntesten Skyline Deutschlands soviel urig Schönes, dass einem schwindelig wird. Doch was sind die besten Frankfurt Sehenswürdigkeiten?

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Frankfurt Sehenswürdigkeiten

Wir haben uns für euch umgeschaut und genau die Frankfurt Sehenswürdigkeiten auserkoren, die ihr bei eurem Städtetrip nicht verpassen dürft. Egal, ob ihr nur einen Tag in Frankfurt Zeit habt, oder mehrere Tage oder gar ein Wochenende in Frankfurt verbringt – die Stadt verzaubert.

Hier sind unsere liebsten Frankfurt Sehenswürdigkeiten. Lasst euch von unseren Reisetipps für Frankfurt inspirieren.

Keine Sorge, es geht nicht nur an historisch wertvolle Ecken, Kirchen und so… sondern auch in das hippe Sachensenhausen und in eine Markthalle mit dem Charme von “Annodazumal trifft Heute”. Frankfurt eben!

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Frankfurter RömerFrankfurt Sehenswürdigkeiten Römer

Frankfurter Römer

Der Römer ist das Frankfurter Rathaus und seit 1405 von einer Gruppe aus drei Giebelgebäuden umringt. Und zwar so pittoresk nebeneinander, dass man sich schnell in einem anderen Jahrhundert wähnt.

Es sei denn, oben auf dem Rathausbalkon des Römers bespritzt sich eine Fußballmannschaft gerade mit Glanz, Gloria und Bier. Denn hier wird traditionell gefeiert, wenn Deutschlands Nationalmannschaften siegreich sind. So auch 2014, als Jogi Löw und seine Jungs mit dem Weltmeisterpokal aus Brasilien zurückkehrten.

Römerberg

Der malerischste Platz in Frankfurt ist ein echtes Postkartenmotiv und gehört zur wichtigsten unter den Frankfurt Sehenswürdigkeiten. Der Römerberg platziert fotogene mittelalterliche Häuser, eine Kirche und mehrere historische Verwaltungsgebäude.

Nicht weniger schön als der Römer ist das benachbarte Gebäude „Goldener Schwan“ und natürlich der hübsche Gerechtigkeitsbrunnen (auch Justitiabrunnen) aus dem Jahr 1543. Direkt auf der gegenüberliegenden Seite des Platzes befindet sich die alte St.-Nikolaus-Kirche aus dem 15. Jahrhundert, die den Krieg wie durch ein Wunder ohne große Schäden überstand.

Unser Tipp:

Viele der schönen Fachwerkhäuser haben im Erdgeschoss einen Bar- und Restaurantterrassen für Apfelwein, Brezel und Bier. Das mag zwar touristisch sein, ist aber eine kleine Einkehr wert.Eiserner Steg Frankfurt

Eiserner Steg

Der eiserne Steg in Frankfurt sieht auf den ersten Blick vielleicht nur aus wie eine eiserne Fußgängerbrücke über den Main – vom Stadtzentrum in den Stadtteil Sachsenhausen. Vor Ort aber merkt man erst, wie toll der Ausblick von der Brücke ist

Fertiggestellt wurde der Eiserne Steg im Jahr 1869 nach unglaublichen 150 Jahre Bauzeit. Wieso? Sie wurde zweimal umgebaut. Das erste Mal im Jahr 1912, als der Main für größere Schiffe befahrbar wurde. Und zum zweiten Mal, nachdem die Nazis sie im Zweitrn Weltkrieg selbst bombardierten.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch des Eisernen Stegs?

Die beste Zeit zum Überqueren der Brücke ist am späten Nachmittag, wenn die tief stehende Sonne die Skyline des Frankfurter Bankenviertels beleuchtet.

Kleinmarkthalle Frankfurt

Obst und Gemüse Kleinmarkthalle

Kleinmarkthalle Frankfurt

In der Nähe der berühmten Einkaufsstraße Zeil befindet sich ein Hangar-ähnlicher Indoor-Markt, der es uns angetan hat. Nein, die Kleinmarkthalle in Frankfurt ist kein Geheimtipp mehr. Und trotzdem verfällt jeder ihrem Charme.

Die Mischung aus traditionellem Markt für frische Produkte und lebhaften Weinbars ist einfach perfekt zum Bummeln und Genießen.

Auf Besucher warten 156 Stände, die täglich (außer sonntags) offen sind. Hier gibt es die besten Käsesorten, das beste Fleisch, aber auch frisches Obst, Gemüse, Süßwaren, Brot und Gebäck aus ganz Hessen (und eine feine Auswahl an Delikatessen aus Spanien, Italien, Nahost und Nordafrika).

Die Kleinmarkthalle ist Multikulti – so wie auch Frankfurt selbst.

Geheimtipp:

Unbedingt die Fleischbrötchen der Metzgerei Schreiber probieren.

Main Tower

Frankfurt wird gerne auch Mainhattan genannt, in Anlehnung an Manhattan in New York. In Frankfurts immer größer werdendem Wolkenkratzerwald gibt es aber leider nur ein einziges Hochhaus mit einer öffentlichen Aussichtsplattform. Die hat es aber in sich.

Der 200 Meter hohe Turm des Main Towers wurde von Schweger und Meyer entworfen und im Jahr 2000 eröffnet. Es ist das vierthöchste Gebäude der Stadt – und ganz nebenbei derzeit vierthöchste in ganz Deutschland.

Von oben bietet sich ein atemberaubender Blick auf Deutschlands bekannreste Skyline, das Bankenviertel, die Altstadt von Frankfurt und den Main.

Tipp zu den Öffnungszeiten:

Wer Frankfurts Skyline also mal bei Nacht sehen will, sollte am Wochenende kommen. Jeden Freitag und Samstag ist die Aussichtsplattform länger geöffnet. Sie schließt dann erst um 21:00 Uhr im Winter und um 23:00 Uhr im Sommer.

Noch ein Tipp:

Im Foyer des Main Towers stehen zwei Kunstwerke: Eine Videoinstallation von Bill Viola und ein Wandmosaik von Stephan Huber.Alte Oper Frankfurt

Alte Oper Frankfurt

Die Alte Oper am Opernplatz in Frankfurt wurde 1873 bis 1880 als Opernhaus der Städtischen Bühnen erbaut und bei einem Luftangriff 1944 im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört.

Während die Oper Frankfurt im Jahr 1951 bereits in eine neue Spielstätte am Theaterplatz umzog, blieb das einst so prächtige Opernhaus noch für lange Zeit eine Ruine.
Heute erstrahlt die Alte Oper in ihrem alten Glanz und kann sich absolut sehen lassen.Goethe in Frankfurt am Main

Goethehaus

Mitten in Frankfurt steht ein Gebäude mit einer ganz besonderen Historie. Das Goethehaus wird so genannt, weil kein geringerer als Johann Wolfgang von Goethe im Jahr 1749 hier am 23. Großen Hirschgraben geboren wurde. Die mittelalterlich wirkende Wohnung wurde kurz vor Goethes Geburt mit einer Rokoko-Fassade und einem Interieur versehen und wirkt deshalb auch heute noch ganz besonders.

Goethe lebte hier bis er 16 Jahre alt war und kehrte auch während seines Studiums in Straßburg und Leipzig immer wieder an seinen Geburtsort zurück. Genau hier schrieb er wegweisende Werke wie das Leiden des jungen Werthers.

Heute ist an das Goethe-Haus ein Museum für romantische Kunst angeschlossen, das die Goethes jugendliche „Sturm und Drang“ -Periode widerspiegelt.

Museumsufer

Auf beiden Seiten des Mains reihen sich insgesamt zwölf Museen aneinander. Das Gebiet wird deshalb Museumsufer genannt. Die meisten Museen in Frankfurt befinden sich am linken Ufer, der Südseite. Hier findet man unter anderem Museen für Film, Kunst, Architektur, Kommunikation und Ethnografie.

Die Idee des Museumsufers entstand übrigens in den 1980er und 1990er Jahren. Damals zogen einige Museen in Patrizierhäuser, während andere von berühmen Architekten wie Richard Meier oder O.M. Ungers neu entworfen worden.

Krönendes Highlight ist jedes Jahr das Museumsuferfest. Das letzte Augustwochenende steht dann ganz im Zeichen der Frankfurter Museen. Besucher können sich dann auf längere Öffnungszeiten freuen, aber auch auf andere Events, Livemusik und mehr.

Alt-Sachsenhausen

Das Viertel Sachsenhausen ist die hippe Gegend von Frankfurt und perfekt zum Ausgehen. In unmittelbarer Nähe zum Museumsufer findet man die kopfsteingepflasterten Gassen der Altstadt voller lebhafter Apfelweinlokale, die bis spät in die Nacht geöffnet sind. Auch Bars, Clubs und gute Lokale tummeln sich hier Kurzum, Sachsenhausen ist der Place-to-be.

Interessant ist aber auch die Geschichte des Viertels. Denn Alt-Sachsenhausen war jahrhundertelang nichts weiter als ein Dorf und ganz anders als der Rest Frankfurts. Ab dem 18. Jahrhundert wurden in den Bars des Viertels Ebbelwoi (Apfelwein) serviert. Die hessiche Kultgetränk ist ein Muss für jeden Besucher in Frankfurt. Und hier, in Sachsenhausen, schmeckt das süffige Zeug am besten.Kaiserdom St. Bartholomäus

Kaiserdom St. Bartholomäus

Auch wer kein Freund von Gotteshäusern ist, sollte sich den Kaiserdom St. Bartholomäus im Frankfurt anschauen. Ihm kommt eine ganz besondere Bedeutung zu.

Diese ehemalige Stiftskirche wurde im 13. und 14. Jahrhundert im gotischen Stil erbaut und 1562 mit dem Titel „Kathedrale“ ausgezeichnet. Leider musste sie später gleich zweimal originalgetreu wieder aufgebaut werden, nämlich einmal nach einem verheerenden Brand im Jahre 1867 und ein zweites Mal in den 1950er Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg.

Unser Frankfurt Insidertipp:

Ein Blick hinein lohnt sich ebenfalls. Achtet dabei auf die alten Chorstände aus dem 14. Jahrhundert, den majestätischen Altar der Barock Mariä Himmelfahrt und das Fresko aus dem 15. Jahrhundert.

Senckenberg Naturmuseum

Was kann man mit einem Kind in Frankfurt unternehmen? Die Antwort ist einfach: geht ins Senckenberg Museum. Das gilt besonders für alle, deren Kinder gerade die Dinosaurierphase durchlaufen (hey, wer hatte die nicht?).

Das zweitgrößte Naturkundemuseum in Deutschland bietet lebensgroße Modelle von Dinosauriern, die einen schon am Eingang begrüßen. Es warten Fossilien eines Triceratops, eines Iguanodons, eines Diplodocus, eines Parasaurolophus und sogar eines echten T-Rex.

Ein weiteres Highlight ist ein 3,2 Millionen Jahre altes Skelett. Der besonders prominente Vorfahre des Homo Sapiens ist der etwa ein Meter große Australophithecus afarensis, besser bekannt als „Lucy“. Es gilt als ein früher Beweis für den aufrechten Gang.

Gefunden wurden die Überreste der Frau 1974 im nordostafrikanischen Afar-Dreieck in Äthiopien. Genau deshalb ist das Skelett in Frankfurt nur eine Nachbildung. Das Original von Lucy befindet sich im Nationalmuseum von Äthiopien in Addis Abeba.

Fun Fact:

Das Fossil ist nach dem Lied “Lucy in the Sky with Diamonds” von den Beatles benannt.

Andere Frankfurt Sehenswürdigkeiten

Klar, diese Liste kann nicht alle Sehenswürdigeiten in Frankfurt enthalten. Einige Highlights wollen wir euch aber dennoch nicht vorenthalten. Hier sind noch einige Insidertipps für Orte und Sehenswürdigkeiten, deren Besuch sich lohnt.

  • Hauptwache
  • Palmengarten
  • Deutsches Filmmuseum
  • Frankfurter Paulskirche
  • Waldstadion und DFB Zentrale
  • Mainkai
  • Schirn Kunsthalle
  • Berger Straße
  • Liebieghaus
  • Grüneburgpark
  • Museum für Angewandte Kunst
  • Eschenheimer Turm
  • Städel Museum

Noch Fragen?

Ihr plant gerade einen Frankfurt Städtetrip und habt Fragen zu den besten Sehenswürdigkeiten? Ihr habe noch ganz andere Vorschläge? Dann her damit und ab in die Kommentare.

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