Herbst in Berlin
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Wir lieben den Herbst! Wirklich. Und vor allem dann, wenn wir ihn in unserer Heimat genießen können. Wer auch immer sagt, Berlin sei nur im Sommer schön, der hat den Herbst noch nicht erlebt. Dann leuchten die Bäume der Hauptstadt in den knalligsten Farben, die Sonne bringt noch den finalen Sonnenbrand auf die Nasenspitze und, ja, alle Berlinerinnen und Berliner sind noch ein letztes Mal in den Parks, Gärten, an den Ufern, Seen und auf den Terrassen der Cafés, Bars und Restaurants unterwegs, bevor die Weihnachts- und Silvestertouristen kommen. Warum wir den Herbst in Berlin so lieben? Das verraten wir euch in unseren 11 Tipps für einen grandiosen Herbst in der Hauptstadt. Bereit? Dann holt die Herbst-Weste aus dem Kleiderschrank, schnürt die Boots und entstaubt nochmal fix die Sonnenbrille. Geht los!

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Museen in Berlin

Wusstet ihr, dass Berlin 175 Museen hat? 175. Wahnsinn, oder? Zeit, dass ihr den Herbst mal dafür nutzt, um einige davon von der Liste abzuhaken. Die folgenden Museen sind allein wegen neuer Ausstellungen gerade im Herbst zu empfehlen:

Neue Nationalgalerie

Seit dem 22. August 2021 könnt ihr in der Neuen Nationalgalerie die Ausstellung “Die Kunst der Gesellschaft” bestaunen und nebenbei durch die Einzelausstellungen von Alexander Calder und Rosa Barba schlendern. Auch eine Aussteluung zur Baugeschichte der Neuen Nationalgalerie gibt es momentan im Haus. Grund genug, um endlich die Neue Nationalgalerie kennenzulernen. Seit der Pandemie könnt ihr euch auf der Website ein Zeitfenster auswählen und die Tickets buchen.

Aktuelle Ausstellungen auf einen Blick:

  • Bis 16.01.2022: Rosa Barba. In a Perpetual Now
  • Bis 13.02.2022: Alexander Calder. Minimal / Maximal
  • Bis 02.07.2023: Die Kunst der Gesellschaft 1900–1945. (Sammlung der Nationalgalerie)
  • Bis 02.07.2023: Die Neue Nationalgalerie – Ihr Architekt und ihre Baugeschichte

Unser Tipp: Bucht die Tickets am besten im Voraus, denn die Neue Nationalgalerie gehört zu den beliebtesten Museen in der Hauptstadt.

Illuseum

Lust, euch mal wieder so richtig täuschen zu lassen? Dann ist das Illuseum Berlin perfekt für euch. Mithilfe von optischen Täuschungen, verschiedenen Spielen und Kaleidoskopen könnt ihr euer Gehirn hier so richtig auf die Probe stellen. Das Museum selbst gehört mit der Eröffnung 2018 übrigens zu den jüngsten Museen Berlins, ist aber heute schon eines der beliebtesten.

Unser Tipp: Die Tickets solltet ihr euch schon lange im Voraus kaufen, da das Kontingent immer begrenzt ist.Jüdisches Museum Berlin

Jüdisches Museum Berlin

Für uns gehört das Jüdische Museum in Berlin zu einem der besten aufbereiteten Museen zum Thema jüdische Geschichte in Deutschland. Hier ist der Rundumblick extrem anschaulich dargestellt, ihr wandelt förmlich durch die Geschichte und lernt viele Dinge, die ihr so vielleicht nicht auf dem Zettel hattet.

Übrigens: Erst kürzlich hat das neue Kindermuseum im Jüdischen Museum eröffnet. Im ANOHA haben Kids bis zehn Jahre ein echtes Spieleparadies, das sich in einer riesigen Holzarche befindet. Was hier das Motto ist? Spaß haben und nebenbei etwas lernen. Man, wären wir doch nur unter zehn…

Unser Tipp: Schnappt euch die Tickets bereits im Voraus, sichert euch das Zeitfenster und spart euch vor Ort die Wartezeit.

Museumsinsel Berlin

Ihr könnt euch nicht entscheiden? Kein Problem. Dann fahrt doch einfach mal an einem typischen Herbst-Tag auf die Museumsinsel und entdeckt fünf weltweit berühmte Museen auf einen Schlag: Das Alte Museum, das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das Bode-Museum und das Pergamonmuseum.

Unser Tipp: Mit der Berlin Easy City Pass habt ihr einige Rabatte auf Museen in Berlin und vor allem auch auf Touren. Auf der Website erfahrt ihr mehr über die Vergünstigungen.Berlin Story

Besondere Museen in der Hauptstadt

Ihr habt keine Lust auf die “typischen” Museen. Zugegeben, keines der Museen, das wir euch bisher vorgestellt haben ist langweilig, aber ihr könnt in Berlin natürlich auch in noch ganz andere Museen gehen. So bietet zum Beispiel das DDR Museum nicht nur eine interessante Motorrad-Ausstellung, sondern auch einen authentischen Einblick in den Alltag der DDR. Apropos Geschichte. Im Berlin Story Museum erfahrt ihr mehr über die “düstere” Geschichte Deutschlands. In der Dokumentation “Hitler – wie konnte es geschehen” lernt ihr auf mehr als 3.000 Quadratmetern über drei Etagen eines echten ehemaligen Luftschutz-Bunkers in 38 Themenbereichen alles rund um den Terror der Nationalsozialisten, den Aufstieg der Partei Hitlers und noch viel mehr. Wenn ihr mehr über die Mauergeschichte Berlins erfahren möchtet, dann ist das “The Wall Museum an der East Side Gallery” das Richtige für euch.

Weitere bekannte Museen in Berlin:

Herbst-Spaziergänge in der Hauptstadt

Berlin hat viel mehr Grünflächen, Parks und Wälder als immer denkt. Unser liebster Wald für einen ausgiebigen Herbst-Spaziergang ist der Plänterwald. Dieser versteckt sich direkt hinter dem Treptower Park und gehört damit auch zum Berliner Bezirk Treptow. Viele kennen den Plänterwald vielleicht noch von früher, als er das Zuhause von Berlins einzigem Vergnügungspark war – dem Spreepark. Davon ist heute leider nicht mehr übrig, als ein paar verlassene Figuren und gruselig vereinsamte Fahrgeschäfte. Die Überreste könnt ihr dafür aber auf dem Spaziergang durch den Zaun zum ehemaligen Vergnügungspark erspähen.

Erreichen könnt ihr den Plänterwald mit der S-Bahn. Je nachdem aus welcher Richtung ihr kommt, könnt ihr dafür entweder die Station Plänterwald nutzen, Baumschulenweg oder die Ringbahn-Station Treptower Park, die allerdings fußläufig recht weit entfernt liegt.

Unser Tipp: Spaziert einfach kreuz und quer durch den Plänterwald, plant aber noch den Rückweg über die Insel der Jugend und zum gerade erst frisch eröffneten Biergarten Zenner ein. Hier könnt ihr nämlich in der Herbstsonne auf der Terrasse sitzen, Glühwein oder Berliner Bier schlürfen und bis rüber zur Halbinsel Stralau schauen. Herrlich!Wellness in Brandenburg

Wellness in Berlin

Natürlich gibt es auch Herbst-Tage, an denen das Wetter einfach mies ist. Aber keine Sorge, die Hauptstadt wäre ja nicht die Hauptstadt, wenn sie dafür nicht auch die richtigen Ideen parat hätte. Wir lieben es, an Schmuddelwetter-Tagen früher Feierabend zu machen und zu 18 Uhr den Feierabend-Tarif der Fontane-Therme in Neuruppin zu nutzen. Dort könnt ihr für 30 Euro die komplette Thermenlandschaft bis 22 Uhr nutzen – inklusive traumhafter See-Sauna, den Sprung ins kühle Nass des Neuruppiner Sees und natürlich die Sole-Außenbecken. Wenn ihr für ein bisschen Wellness aber nicht unbedingt nach Brandenburg fahren möchtet, dann haben wir hier noch unsere persönlichen Tipps für Wellness in Berlin:

Bootstouren in Berlin im Herbst

Bootstouren im Herbst

Manchmal, da ist man ja selten Tourist in der eigenen Stadt und würde gewisse Dinge, die man normalerweise auf Reisen macht, niemals Zuhause machen. So auch Schifffahrten. Aber wieso eigentlich nicht? Berlin ist, genau wie Amsterdam auch, eine Stadt, die sich wunderbar vom Wasser aus entdecken lässt. Und wer jetzt sagt, dass es zu frisch und windig im Herbst ist, um auf einem Bootje durch Berlin zu schippern, dem sagen wir nur: Heiße Schokolade auf einem Kahn! Kann es etwas Schöneres geben?

Die folgenden Touren können wir Berliner Schifffahrtneulinge ganz besonders ans Herz legen:

Die besten Sehenswürdigkeiten in einer Stunde: Auf diesem kurzen Trip schippert ihr die Spree entlang, vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Berlin. Ihr startet an der Friedrichstraße und gleitet von hier in Richtung Reichstag, Regierungsviertel und Haus der Kulturen der Welt. Die Boote sind meist zweistöckig. Das heißt, bei schönem Wetter könnt ihr auf dem Sonnendach sitzen, bei Schmuddelwetter in der warmen Stube der ersten Etage. Klingt jetzt schon richtig kuschelig, oder? Alle weiteren Informationen findet ihr auf der offiziellen Website.

Das große Berlin-Paket bei der 2,5-stündigen Schifffahrt: Auf dieser Tour fahrt ihr im Vergleich zur ersten Tour noch tiefer in Berlins Osten hinein. Das heißt, ihr könnt vom Boot aus die historische East Side Gallery bewundern und fahrt sogar am Osthafen und dem Treptower Park vorbei. Wer wirklich Zeit hat und die wichtigsten Ecken Berlins vom Schiff aus kennenlernen möchte, für den ist dies die richtige Tour. Alle weiteren Informationen findet ihr auf der offiziellen Website. Übrigens: Ihr könnt beide Touren als Hop-On/Hop-Off-Tour buchen und dabei frei zwischen Booten und Bussen wählen. Je nach Wetterlage und eurer eigenen Lust, könnt ihr euch damit den Touri-Tag in Berlin ganz individuell zusammenstellen.

Fernsehturm Berlin im Herbst

Tourist in der eigenen Stadt

Der Herbst ist die Jahreszeit, in der recht wenige Touristen nach Berlin kommen. Umso besser, denn das heißt, dass viele Sehenswürdigkeiten und Touri-Hotspots jetzt weniger gut besucht sind, als im Sommer, Frühling oder gar im Winter.

An einem schönen sonnigen Herbst-Tag könnt ihr demnach auch einfach mal wieder Tourist in der eigenen Stadt spielen oder, wenn ihr tatsächlich zu Besuch in Berlin seid, genau die Sehenswürdigkeiten und Highlights der Hauptstadt besuchen, die sich jetzt wirklich lohnen.

Wann wart ihr das letzte Mal auf dem Fernsehturm? Oder habt ihr das höchste Gebäude Berlins überhaupt schon einmal besucht? Gerade im Herbst, wenn die Bäume des Tiergarten und Grunewald in knallbunten Farben leuchten, ist der Ausblick über Berlin aus einer Höhe von 365 Metern besonders schön. Unser Tipp? Sichert euch am besten ein Ticket für die Stunde kurz vorm Sonnenuntergang. Dann fällt das Licht besonders schön über Berlin und ihr könnt sogar noch zu einem Sundowner an die Bar vom Fernsehturm gehen. Klingt doch schön, oder?

Unser Tipp: Am besten kauft ihr euch das Ticket schon vorher, dann müsst ihr vor Ort nicht warten und seid sicher zum Sonnenuntergang oder kurz davor oben. Oder ihr sichert euch direkt einen Fensterplatz für den Sundowner.

Solltet ihr dennoch einen Schmuddeltag erwischt haben, dann könnt ihr entweder eines der 175 Museen besuchen, die wir euch weiter oben vorstellen, oder euch wirklich ganz klassisch mal in den Hop-on/Hop-off-Bus setzen. Selbst, wenn ihr aus Berlin kommt oder die Stadt kennt, ist eine solche Tour irgendwie immer lustig. Allein die Kommentare der Busfahrer sind meist so herrlich berlinerisch, das sich die Fahrt ohnehin lohnt. Außerdem könnt ihr immer dann, wenn das Herbstwetter mitspielt, aussteigen und spazieren gehen oder aber nach und nach die Highlights der Hauptstadt in eurem eigenen Tempo kennenlernen.Herbst in Berlin mit all seinen Farben

Staycation in Berlin

Ihr kommt aus Berlin? Möchtet gern in den Urlaub, habt aber nicht allzu viel Zeit? Kein Problem. Wie wäre es denn mit einer kleinen Staycation in der eigenen Stadt? Es gibt so viele Hotels in Berlin, die vor allem in Monaten Oktober und November, wenn kaum Messen und Veranstaltungen in der Hauptstadt sind und alle die Ruhe vor dem Sturm genießen, wunderbare Angebote haben. Bucht euch doch einfach mal ein Hotel in Berlin – ganz spontan übers Wochenende. Packt euch eine kleine Tasche, setzt euch in die S-Bahn, U-Bahn, in den Bus oder in die Straßenbahn und “fahrt” in den Urlaub. Den Abend verbringt ihr im Hotelzimmer mit Leckereien vom Zimmer-Service, morgens kuschelt ihr im Bademantel im Bett und danach schlemmt ihr euch durch das Frühstücksbuffet. Glaubt uns, man muss nicht weit wegfahren, um ein bisschen Urlaubsgefühl in der eigenen Stadt zu haben.

Unsere liebsten Hotels für eine kurze Staycation sind die folgenden:

Almodovar Hotel in Berlin-Friedrichshain: Clean, vegetarisch und einfach verdammt stylisch – im Almodoval könnt ihr es euch richtig gut gehen lassen. Es gibt Yoga-Classes, ein leckeres Frühstücksbuffet und einen Saunabereich über den Dächern Berlins.

Nhow Hotel, ebenfalls in Berlin-Friedrichshain: Direkt an der Spree und unweit von der Oberbaumbrücke entfernt, befindet sich eines der coolsten Hotels Berlins. Von außen wirkt es wie eine große Party, von innen auch. Hier wird Musik großgeschrieben – und wenn ihr wollt, könnt ihr euch eure eigene Gitarre ins Zimmer stellen lassen. Private Party, anyone?

S/O Berlin Das Stue: Wenn ihr euch mal richtig was gönnen wollt, dann ist Das Stue die richtige Adresse für euch. Hier erlebt ihr Klasse auf einem hohen Niveau, ohne dass es posh wirkt. Eher cool und classy, so wie Berlin-Mitte, wenn wir das Hotel in Bezirken beschreiben würden.

Ausflüge in Brandenburg

Wisst ihr eigentlich, wer den schönsten Speckgürtel hat? Berlin. Isso. Denn Brandenburg bietet so unglaublich viele Möglichkeiten für einen kurzen Trip raus aus dem Alltag, dass es fast schon unmöglich ist, euch hier einen oder zwei konkrete Tipps für ein Herbst-Highlight in Brandenburg zu geben. Aber wir versuchen es mal: Ein toller Tagesausflug von Berlin aus im Herbst ist der Buchenwald in Grumsin. Dieser liegt etwa 45 Minuten nördlich von Berlin und begrüßt euch mit uralten Buchen, die vor allem im Herbst ihr allerschönstes Antlitz tragen. Nehmt euch einen Tag Zeit und macht euch auf den Rundwanderweg durch den Buchenwald, bevor ihr danach als Belohnung in der Grumsiner Brennerei einkehrt und euch eine Flasche Gin mit nach Hause nehmt.

Sucht ihr ein paar Inspirationen für euren Herbst-Ausflug nach Brandenburg? Dann schaut mal hier:
Die 15 besten Ausflüge für den Uckermark Urlaub
Die 23 schönsten Ausflugsziele in Brandenburg
Brandenburg an der Havel
Städte in Brandenburg
Brandenburg bei schlechtem Wetter

Wenn es etwas näher sein sollte, dann könnt ihr die Natur von Brandenburg im Herbst auch einfach mit der S-Bahn erkunden. Dafür setzt ihr euch in die S8 und fahrt bis zur Endhaltestelle nach Birkenwerder. Von hier aus sind es wenige Minuten zu Fuß, bis ihr das Briesetal erreicht. Ein traumhafter Rundweg führt euch hier an der Briese entlang durch dichten Wald, vorbei an kargen Bäumen, die in der Briese stehen und auf einen Steg, der malerischer nicht sein könnte. Hach, einmal kurz den Großstadtmief ausatmen und absolute Herbstidylle einatmen.

Flohmärkte in Berlin

Was gibt es Schöneres, als an einem Sonntagvormittag über einen Flohmarkt zu schlendern und danach ein Käffchen in einem hübschen Café zu schlürfen? Wir können euch dafür unseren Heimatbezirk empfehlen: Friedrichshain. Hier findet auf dem Boxhagener Platz an jedem Sonntag ein Flohmarkt statt, auf dem ihr immer etwas findet. Danach geht’s als Belohnung entweder ins Macondo auf Kaffee und Kuchen oder, ob für Kater-Bierchen oder Sonntagsdrink, in das portugiesische Restaurant Lisboa Bar, in der es Vinho Verde vom Fass gibt. Müssen wir mehr sagen?Yorck Kinos Berlin

Indie-Kinos in Berlin

Natürlich hat Berlin viele Kinos der gängigen Kino-Ketten, die vielleicht für Premieren oder Events passend sind. Doch die Hauptstadt hat mit den Yorck-Kinos auch ein Kollektiv an kleinen und mittelgroßen Indie Kinos, die allesamt wunderbare Geschichten erzählen können. Schaut am besten mal auf die Website der Yorck-Kinos nach aktuellen Filmen oder aber besonderen Highlights, denn häufig findet ihr hier Themenwochen oder wirklich alte Klassiker, die so gar nicht mehr in großen Kinos laufen würden.

Unsere liebsten Indie Kinos in Berlin sind:

Komfort-Küche in der Hauptstadt

Der Herbst ist dafür da, um endlich mal wieder die Komfort-Küche auszupacken. Jetzt ist die Hochsaison für wärmende Suppen, mit Käse überbackene Gratins, Kürbis, Flammkuchen und Pilze. Wer in dieser Zeit, so wie wir, auch die Suppen aus den Garküchen von Hongkong, Taiwan oder China vermisst, für den haben wir jetzt die Hilfe: Lon Men’s Noodlehouse. Der kleine, taiwanesische Laden befindet sich zwischen hippen Szene-Restaurants auf der berühmten Kantstraße, ist selbst aber alles andere als hip. Die Einrichtung ist einfach, der Service ok, die Suppen allerdings eine kurze, geschmackliche Reise nach Taiwan. Ohne Mist, hier gibt es die beste Beef Noodle Soup, die wir außerhalb von Taiwan und Din Tei Fung in Singapur, Los Angeles oder Hongkong gegessen haben. Hin da und schmecken lassen!

Potsdam besuchen

Wir haben oben schon von Brandenburg geschwärmt, aber Potsdam ist noch einmal eine ganz andere Nummer. Vor allem im Herbst hat das gesamte Areal rund um das Schloss Sanssouci noch einmal eine ganz andere Schönheit. Dann ist die Parkanlage in den schönsten Brauntönen gehüllt, alles wirkt noch magischer und kuschliger. Unser Tipp? Setzt euch in die S-Bahn oder den Regio und fahrt nach Potsdam, um all die Sehenswürdigkeiten in dieser wunderschönen Jahreszeit kennenzulernen. Wenn ihr am Ende noch Zeit habt, könnt ihr noch einen Kaffee im Holländischen Viertel schlürfen und euch mal kurz nach Holland beamen.

Fragen und Tipps?

Ihr habt noch Fragen zum Artikel oder braucht noch mehr Tipps? In unseren Büchern “52 Feierabend-Eskapaden in Berlin” und “52 Eskapaden im Barnim und in der Uckermark” findet ihr noch ganz viele Tipps für Berlin und Brandenburg. Alternativ könnt ihr uns auch einfach einen Kommentar hinterlassen – gern auch, wenn ihr selbst ein paar Tipps für Herbst in Berlin habt. Merci!

Fotonachweise: Die beiden Fotos vom ANOHA im Jüdischen Museum sind von Yves Sucksdorff, das allgemeine Fotos vom Jüdischen Museum ist von Roman März. Das Foto vom Bunker des Museums Berlin Story ist von Berlin Story. Das Foto der Yorck Kinos ist aus ein Pressebild des Kino International.

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