Köln Sehenswürdigkeiten
Inhaltsverzeichnis

Köln ist für uns eine ganz besondere Stadt für einen Urlaub in Deutschland. Köln, das sind knallbunte Kostüme beim Karneval, das sind Liebesschlösser auf der Hohenzollernbrücke, das ist der gigantische Kölner Dom und das ist noch so viel mehr. Die Rheinmetropole kann chaotisch sein, sie kann herrlich idyllisch wirken und absolut historisch sein. Wir lieben Köln für die Vielfalt und vor allem für einen einmaligen Charme, den es eben nur hier gibt. Aber was sind die wichtigsten Köln Sehenswürdigkeiten, die man nicht verpassen sollte?

Suchst du nach weiteren Tipps für Städtetrips in Deutschland?
Die 111 schönsten Sehenswürdigkeiten in Deutschland
Die 15 schönsten Sehenswürdigkeiten in Hamburg
Berlin: Die 21 schönsten Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt
Die 11 schönsten Sehenswürdigkeiten in Frankfurt

In unserem kleinen Reiseführer findet ihr nicht nur die wichtigsten Köln Sehenswürdigkeiten, die ihr auf einem Citytrip nicht verpassen solltet, sondern auch unsere ganz eigenen Insidertipps. Wo schmeckt das Kölsch am besten? Wo hat man den besten Ausblick über Köln? Und wo sitzt man am Rhein am allerbesten? All die Fragen beantworten wir euch.

Über das Inhaltsverzeichnis an der linken Seite könnt ihr euch ganz einfach zwischen den verschiedenen Köln Sehenswürdigkeiten navigieren.

Köln Sehenswürdigkeiten: Karte

Wir haben für euch eine Karte gebastelt, in der ihre alle wichtigen Köln Sehenswürdigkeiten auf einen Blick habt.

Google Maps

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.
Mehr erfahren

Karte laden

Mit der Köln Card alle Sehenswürdigkeiten in Köln besichtigen

Die KölnCard bietet euch wie die CityCard in Hamburg, Berlin oder Amsterdam etliche Vorteile. In Köln könnt ihr für 24 oder 48 Stunden nicht nur kostenlos mit dem öffentlichen Nahverkehr fahren, sondern bekommt auch etliche Rabatte in Museen, bei Stadtführungen und bei den Anbietern für Bootstouren in Köln.

Alle Informationen zur Köln Card findet ihr hier.
Alle Köln Sehenswürdigkeiten im Überblick

Kölner Dom & Domterrassen

Ein Artikel über die wichtigsten Köln Sehenswürdigkeiten wäre ohne den Kölner Dom einfach unvollständig. Er gehört nicht nur zu den allerwichtigsten Deutschland Sehenswürdigkeiten, sondern ist einfach ein Wunder. Und genau deswegen starten wir auch mit diesem Prachtgebäude, denn er steht symbolisch für Köln und ist sowieso die erste Sehenswürdigkeit, die man sieht, wenn man Köln über den Hauptbahnhof erreicht.

Der Kölner Dom heißt eigentlich Hohe Domkirche Sankt Petrus, ist 157 Meter hoch und damit eine der weltweit größten Kathedralen im gotischen Baustil. Für viele ist er das absolute Wahrzeichen von Köln. Kein Wunder, denn er thront in der Stadt, wie kaum ein anderes Gebäude. Dass es selbst Songs für den Kölner Dom gibt ist eh klar, oder? Wir stimmen mal eins an: Mer losse d’r Dom en Kölle. Denn do jehööt hä hin.

Kann man den Kölner Dom besuchen?

Klar! Ihr könnt den Kölner Dom täglich von 6 bis 20 Uhr besuchen. Wie in vielen anderen Kirchen und Kathedralen, ist der Eintritt zwar kostenlos, jedoch gibt es eine kleine Spendenbox. Besonders schön erlebt ihr den Kölner Dom von der Plattform des Südturms aus, denn in Höhe von 97 Metern habt ihr einen Rundumblick über die Rheinmetropole. Den Domturm könnt ihr für 2 Euro besteigen, aber Achtung, es gibt keinen Aufzug, sondern 533 Stufen, die ihr erklimmen müsst!

Insidertipp: Wenn ihr es wie die Kölner machen wollt, dann plant ihr auf eurem Städtetrip nach Köln auch ein bisschen Zeit auf der Domplatte ein. Damit ist die Fläche vor dem Dom und damit vor dem Hauptbahnhof gemeint, sowie die Stufen, die hoch zum Eingang vom Kölner Dom führen. Hier trifft sich Hinz und Kunz und hier kann man Köln verdammt echt erleben – mit allem was dazugehört.Zu den Köln Sehenswürdigkeiten gehört auch die Hohenzollernbrücke

Hohenzollernbrücke & Liebesschlösser

Direkt um die Ecke vom Kölner Dom befindet sich die Hohenzollernbrücke. Diese ist nicht nur der Eingang zur Rheinmetropole, da von hier aus die Züge in den Kölner Hauptbahnhof einrollen, sondern auch der Ort, an dem Paare ihre Liebe mit kitschigen Liebesschlössern verewigen. Die 688,5 Meter lange Brücke führt einmal über den Rhein und trägt täglich bis zu 1200 Züge. Dazu sind in den letzten Jahren auch noch etliche Liebesschlösser gekommen. So viele, dass es zwischenzeitlich sogar verboten war, denn es wurde für die arme Brücke immer schwerer.

Unser Tipp: Wir finden, dass zu einem Städtetrip nach Köln auch ein Spaziergang über die Brücke gehört. Denn von hier aus hat man noch einmal einen ganz anderen Blick auf den Kölner Dom und kann an sonnigen Tagen sogar die Kölner Seilbahn erblicken.

Kölner Seilbahn

Köln hat eine Seilbahn? Ja, klar! Sie führt über die Claudius-Therme und bietet so manchmal den ein oder anderen komischen Ausblick in den freizügigen Saunabereich der Therme. Naja, da gilt es dann: einfach wegschauen.

Die Seilbahn selbst führt von Deutz in den Kölner Zoo und damit direkt über den Rhein. Die 935 Meter lange Seilbahn hat dazu noch eine wirklich interessante Geschichte. Sie wurde nämlich eigentlich als Rheinseilbahn für die Bundesgartenschau im Jahre 1957 gebaut. Zwischendurch war sogar unklar, ob die Seilbahn überhaupt noch bestehen bleiben sollte. Glücklicherweise gehört die Kölner Seilbahn mittlerweile zu den Kölner Verkehrs-Betrieben und verbindet seither die beiden Rheinufer in Riehl und Deutz miteinander.

Fun Fact: Es gibt eine goldene Hochzeitsgondel, in der man ganz offiziell standesamtlich heiraten kann.

Preise für die Fahrt mit der Kölner Seilbahn:
Eine einfache Fahrt mit der Kölner Seilbahn kostet 4,80 Euro, Hin- und Rückfahrt gibt es für 7,50 Euro. Weiter Ticketoptionen findet ihr auf der Website der Kölner Seilbahn.Rheinauhafen in Köln

Rheinauhafen

Von außen betrachtet, scheint der Rheinauhafen die jüngste Sehenswürdigkeit Kölns zu sein, doch die ehemalige Hafenanlage kommt mit ordentlich Geschichte um die Ecke. Direkt am Rheinufer in der Kölner Südstadt ist ein hippes Wohn-, Büro- und Gewerbegebiet entstanden – und das an einem Ort, der schon in der Gründerzeit Geschichte geschrieben hat. Damals galt die Hafenanlage nämlich als Uferschutzanlage. Bis 1951 galt die komplette Anlage noch als der wichtigste der vier Kölner Häfen – bis er durch den Ausbau anderer Häfen an Bedeutung verlor und 2001 komplett den Betrieb einstellte.

Heute sind vor allem die drei Kranhäuser markant für den Rheinauhafen. Die drei ca. 61 Meter hohen Gebäude sind nicht nur bekannt für ihre viel zu teuren Eigentumswohnungen, sondern haben auch eine gewisse Symbolik, denn sie sollen an die drei ehemaligen Hafenkräne erinnern, die den Kölner Hafen zierten.

Auch sind um die Kranhäuser herum einige Orte entstanden, die Touristen anlocken: Dazu gehört zum Beispiel das Deutsche Sport & Olympia Museum (mehr Informationen dazu gibt es weiter unten bei den Museen).

Fun Fact: Die Tiefgarage im Rheinauhafen war der erste Teil des Komplexes, der fertiggestellt wurde. Heute gilt sie mit ihrer 1,6 Kilometer-Länge als Europas längste Tiefgarage.

Lust auf eine geführte Tour durch den Rheinauhafen?
Hier direkt buchenArchitektur am Alter Markt in Köln

Alter Markt & Heumarkt

Das Zuhause der Kölner Rathauses ist gleichzeitig auch eine Sehenswürdigkeit für sich: der Alte Markt. Wer schon einmal zum Karneval in Köln war, der wird früher oder später entweder auf dem Heumarkt oder aber auf dem Alter Markt gefeiert haben. Früher waren beide Märkte ein einheitlicher Platz, mittlerweile kann man sie jedoch als zwei gesonderte Plätze betrachten.

Der Alte Markt ist von beiden Märkten der ältere, denn er wurde (so sagt man) ca. 150 Jahre vom dem Heumarkt erstmalig erwähnt. Am besten erlebt man beide Plätze auf einem Spaziergang. Dieser führt dabei zunächst über den Heumarkt und dann auf den Alter Markt. Hier solltet ihr unbedingt ein Foto von dem ältesten Wohnhaus am Alter Markt schießen, nämlich das Gebäude mit der Hausnummer 20 bis 22. Das Gebäude stammt aus 1213 und kann sicher einige Geschichten erzählen. Den lauscht ihr am besten bei einem Glas Gaffel Kölsch, denn die Brauerei sitzt mittlerweile in diesem hübschen Haus. Auch schön ist die Ostseite des Alter Markt.Eingang zum Melaten Friedhof in Köln

Melaten-Friedhof

Sagenhafte 200 Jahre hat er schon auf dem Buckel, der Melaten-Friedhof in Köln. Er ist nicht nur die Ruhestätte des Komikers Dirk Bach, der 2012 verstorben ist, sondern auch die von Willi Ostermann und der Familie Millowitsch. 55.000 Gräbstätten gibt es hier, dazu kommen etliche Denkmäler und eine hübsche Parkanlage, die ihr am besten auf einem kleinen Spaziergang entdeckt.

Insidertipp: Für alle, die sich für Friedhöfe interessieren, ist die „Millionenallee“ sicher das Highlight. Hier spricht der Name Bände. Denn in diesem Bereich des Friedhofs befinden sich die pompösesten Grabstätten des gesamten Friedhofs. Kein Wunder, denn hier liegt unter anderem der Schöpfer des „Eau de Cologne“.

Tipp: Einen guten Überblick über den Friedhof bekommt ihr im Plan, den es am Friedhofseingang gibt.

Habt ihr Lust auf eine geführte Tour über den Melaten-Friedhof?
Hier direkt buchenDas Kölner Rheinufer gilt ebenfalls als echte Sehenswürdigkeit

Weitere Köln Sehenswürdigkeiten

Rheinufer

„Einmal am Rhein, und dann zu zwei’n alleine sein“ – das hat schon Sänger Willi Ostermann gewusst und bis heute spiegelt der Rhein einen wichtigen Teil Kölns wider. Am schönsten ist die Altstadt-Promenade mit dem Rheingarten. Hier kann man herrlich sitzen, die vorbeifahrenden Boote beobachten und mit einem Kölsch das Kölner Lebensgefühl schnuppern.

Was ist die Schäl Sick?

Ganz einfach: die andere Rheinseite. Und zwar jene Seite, auf der sich der Kölner Dom nicht befindet. Viele Kölner würden sagen, dass es sich hierbei um die „falsche“ Rheinseite handelt. Doch, dem ist eigentlich nicht mehr so. Denn in den letzten Jahren hat sich auf der anderen Seite des Rheins viel getan. So kann man mittlerweile am Kölner Rheinboulevard verdammt gut spazieren, flanieren und sitzen. Am besten geht das übrigens auf der Freitreppe.

Die schönsten Orte am Rhein:

  • Rheinpark, nördlich des Tanzbrunnens
  • Rodenkirchener Rheinstrand oder: Köllefornia
  • Poller Wiesen

Rathaus Köln

Wenn man von Sehenswürdigkeiten in Köln spricht, dann muss man leider auch immer den Zweiten Weltkrieg im Hinterkopf haben. Denn leider wurde in der hübschen Domstadt vieles einfach zerstört. Umso schöner ist es, das Denkmäler, wie das Historische Rathaus in Köln noch erhalten geblieben sind. Besondern berühmt ist die „Laube“, wie die Kölner:innen ihr Rathaus nennen, für den Renaissance-Vorbei.

Markant am Kölner Rathaus ist vor allem der Rathausturm, der 61 Meter hoch ist und zwischen 1407 und 1414 errichtet wurde. Er hat fünf Geschosse und einem von ihm kann man sich sogar ganz offiziell trauen lassen – schön, oder?

Colonius Fernsehturm

Der Colonius ist der Fernsehturm Kölns, wurde 1981 eingeweiht und ziert seitdem das Stadtbild der Rheinmetropole. In ganz Nordrhein-Westfalen gilt er als der höchste Fernsehturm, kann jedoch leider nicht besucht werden. Dennoch finden wir, dass er zu den bekannten Sehenswürdigkeiten in Köln gezählt werden muss, allein wegen seiner Größe – mittlerweile fasst er nämlich 252,9 Meter. Damit ist er zwar nicht so hoch wie der Berliner Fernsehturm, aber trotzdem ein echt langes Ding.4711 Kölnisch Wasser

4711 Traditionshaus in der Glockengasse

Habt ihr euch schon einmal gefragt, woher eigentlich der Name Eau de Cologne kommt? Wir haben die Antwort für euch: Seit 1799 wurde in Köln ein Parfüm verkauft, das eigentlich nur als Kölnisch Wasser bekannt war. Übersetzt als Eau de Cologne (Wasser aus Köln). Damals mischte Wilhelm Mülhens mitten in Köln Aromen zusammen, die später als 4711 bekannt wurden. Bis heute wird dieses Duftwasser noch hergestellt und darf sich auch weiterhin Original Eau de Cologne nennen.

Ihr könnt im 4711-Stammhaus ein bisschen Duftgeschichte schnuppern. Im Museum erfahrt ihr vieles zur Historie des Kölnisch Wasser, könnt an Führungen teilnehmen und das Glockenspiel bewundern, das es stündlich gibt.

Unser Tipp: Gibt es ein schöneres Mitbringsel als ein kleines Fläschchen Kölnisch Wasser aus dem originalen 4711-Stammhaus?Berühmte Kirchen gelten auch als Köln Sehenswürdigkeiten

Kirchen in Köln

Wer glaubt, in Köln gäbe es nur den Kölner Dom, der hat die 12 romanischen Kirchen vergessen. In kaum einer anderen deutschen Stadt befinden sich so viele romanische Kirchen auf engstem Raum, wie in Köln. Am besten könnt ihr die 12 romanischen Kirchen über die offizielle App erkunden.

Zu den Kirchen gehören unter anderem die St. Gereon oder Groß St. Martin. Aber auch kleinere Kirchen dürfen sich zu den 12 romanischen Kirchen in Köln zählen: St. Andreas, St. Aposteln, St. Cäcilien, St. Georg, St. Gereon, St. Kunibert, St. Maria im Kapitol, St. Maria Lyskirchen, St. Pantaleon, St. Severin und St. Ursula.

Alte Stadtmauer

Wie schon oben einmal erwähnt, finden wir es immer noch beachtlich, dass es nach so unglaublich viel Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, immer noch so viele Relikte mit echter Geschichte gibt. Dazu gehören auch die Überbleibsel von Torburgen, die man bis heute noch in Köln findet. Dahinter verbergen sich Tore der alten Stadtmauer, die um 1180 errichtet wurde. Damals hatte die komplette Befestigungsanlage inkl. Walle, Mauer und Graben eine Länge von 7,5 Kilometern. Es gab insgesamt 12 Torburgen, von denen heute noch folgende stehen:

  • Egelsteintorburg
  • Hahnentor
  • Ulrepforte
  • Severinstorbuch
  • Bayenturm

Mauerabschnitte findet man noch am Gereonswall, Karthäuserwall und an der Bottmühle. Wenn ihr euch für die alten Tore interessiert, solltet i hr unbedingt an der Eigelsteintorburg vorbeischauen. Diese befindet sich ein paar hundert Meter vom Rhein entfernt. Wer genau hinschaut, wird im östlichen Turmborgen noch Überreste des Schiffwracks der Fregatte Cöln erkennen. Also, Brille nicht vergessen und genau hinschauen!

KölnTriangle

Seit 2006 hat Köln einen neuen Panoramapunkt: das KölnTriangle. Das zweithöchste Hochhaus der Rheinmetropole ist 103,2 Meter hoch, befindet sich in Deutz, hat 29 Etagen und besitzt eine Aussichtplattform, von der man den perfekten Blick über Köln hat.

Preise: 5,50 Euro pro Person

Parks in Köln

Vielleicht mag Köln zunächst gar nicht so grün wirken, doch wer schon einmal im Sommer in der Domstadt war, wird schnell gemerkt haben, wie viele Parks, Wiesen und Weiher es hier gibt. Doch was sind die schönsten Parks in Köln? Wir haben beide in Köln studiert und haben aus unserer Studentenzeit noch einen heimlichen Favoriten: der Aachener Weiher. Dieser liegt unweit von der Universität zu Köln entfernt und ist gerade im Sommer der Treffpunkt für die Studenten aus Köln. Hier kann man perfekt grillen, picknicken und sämtliche Outdoor-Spiele starten. Definitiv unserer Nummer 1!

Wer es etwas weniger studentisch mag, sollte zum Spazierengehen den Adenauer Weiher ausprobieren. Ansonsten gehören der Blücherpark in Veedel, der Forstbotanische Garten, der Volksgarten und der Rheinpark zu den beliebtesten Parks in Köln.Kölsch trinken gehört zu einem Trip nach Köln dazu

Brauhäuser in Köln

Wer Köln besucht, muss mindestens einmal in einem echten Kölner Brauhaus verweilen. Kaum ein anderer Ort repräsentiert die Kölsche Frohnatur so sehr wie ein Abend in einem Brauhaus. Hier wird Kölsch in Kränzen serviert, der Kellner heißt Köbes und Halve Hahn ist kein halbes Hähnchen, sondern ein Stück Käse mit einem Roggenbrötchen. Die Anzahl der Kölsch wird auf dem Bierdeckel vermerkt und wer nicht mehr kann, legt besagten Deckel einfach auf das Kölsch-Glas. Fertig.

Unsere liebsten Brauhäuser in Köln sind die folgenden:

Früh am Dom: Ok, das ist vielleicht das touristischste Brauhaus in Köln, aber es ist auch eins, an dem am meisten Action ist. Das Gewusel aus genervten Kellnern, fotografierenden Touristen und angetrunkenen Junggesellen ist einfach herrlich. Unser Tipp? Einfach mitmachen.

Päffgen: Auf das Päffgen ist kein unbekanntes Brauhaus in Köln. Das liegt vor allem daran, dass es herrlich urig und wunderbar Kölsch ist. Wir lieben die kleinen abgetrennten Bereichen, die hier „Das Kabäuschen“ oder „Der Beichtstuhl“ heißen, verputzen hier traditionell Grünkohl mit Mettwürstchen und können einfach nicht genug vom Kölsch kriegen.

Peters Brauhaus: Abseits der großen Brauereien wie Früh, Gaffel oder Reissdorf, ist die Privatbrauerei Peters und das dazugehörige Brauhaus eine echte Familieninstanz. Mitten in der Kölner Altstadt sitzt man hier beim Kölsch und isst das (so sagt man) beste „Himmel un Äd“ der ganzen Stadt. Das ist übrigens Blutwurst mit Kartoffelpüree – nur echt mit Zwiebeln und Äpfeln. Richtig gut!

Noch besser lernt ihr die Kölner Brauhaus-Kultur auf einer Tour kennen!
Hier buchenAltstadt von Köln

Lieblingsviertel in Köln

Wer auf einem kurzen Städtetrip in Köln ist, der wird sich vermutlich in der Altstadt aufhalten und maximal am Rhein entlang spazieren. Schade, denn abseits der touristischen Hotspots hat Köln einige hübsche Viertel zu bieten.

Ehrenfeld

Manche sagen, Ehrenfeld wäre das, was Kreuzberg für Berlin sei. Naja, als Berliner können wir das nicht so ganz durchgehen lassen, aber, ja, Ehrenfeld ist cool und hip. Hier gibt’s Streetart, hippe Cafés und vegane Restaurants. Ehrenfeld ist eine Gegend, die in unserer Studentenzeit stets im Kommen war und, wie wir finden, mittlerweile definitiv angekommen ist.

Unsere 5 Tipps für Ehrenfeld:

  • Besucht unbedingt die Zentralmoschee – und zwar nicht nur von außen.
  • Verbringt einen Abend im Innenhof-Biergarten von Bumann & SOHN.
  • Schlürf in den Hängenden Gärten von Ehrenfeld einen Cocktail.
  • Schaut einen Film in Originalfassund im Cinenova.
  • Spaziert durch die Straßen und entdeckt richtig gute Streetart.

Belgisches Viertel

Das Belgische Viertel ist sicherlich nicht mehr unbekannt, aber es ist einfach immer eine gute Adresse für alle, die nach einem Flat White, einer Club Mate vom Kiosk (für alle Berliner: Späti) und verdammt gutem indonesischen Essen suchen. Nur einen Katzensprung vom Mainstream-Ring entfernt, liegt das Belgische Viertel herrlich idyllisch und erinnert dabei fast ein bisschen an Prenzlauer Berg in Berlin.

Unsere 5 Tipps für das Belgische Viertel:

  • Stellt euch mit einem Drink vom Le Kiosk am Abend an den Brüsseler Platz.
  • Chillt im Stadtgarten.
  • Shoppt euch durch die kleinen Boutiquen.
  • Schaut vom Parkdeck des Parkhauses in der Maastrichter Straße über die Dächer von Köln.
  • Futtert euch im Bali Restaurant durch die Insel der Götter.

Sonnenuntergang in Köln

Museen in Köln

Mit der Köln Card könnt ihr die meisten Museen der Domstadt kostenlos besuchen – und das sind eine ganze Menge. Auch schön: Wer zur langen Nacht der Museen in Köln ist, kann einen ganzen Abend lang durch die Museen schlendern. Ein toller, intellektueller Abend, der Köln noch einmal ganz anders wirken lässt.

Unsere liebsten Museen in Köln:

Schokoladenmuseum: Der Klassiker unter den Museen in Köln! Das Schokoladenmuseum erklärt nicht nur die Geschichte von Schokolade, sondern lässt den Besucher auch ordentlich durchfuttern. Herrlich süß!

Museum Ludwig: Wer Lust auf Kunst hat, wird sie hier finden. Das Museum Ludwig zweit die Kunst des 20. Jahrhunderts und Gegenwartskunst.

Wallraf-Richartz-Museum & Foundation Corboud: Dieses Museum gilt als eine der großen klassischen Gemäldegalerin in ganz Deutschland. Es ist das älteste Museum Kölns und beherbergt die weltweit umfangreichste Sammlung mittelalterlicher Malerei.

Römisch-Germanisches-Museum: Für alle, die sich ein bisschen durch die Geschichte wühlen wollen, ist das Römisch-Germanische-Museum richtig. Hier findet ihr das archäologische Erbe der Stadt – und viele weitere Exponate.

Kolumba: Wer keine Lust auf noch ein Museum hat, sollte das Kolumba auf jeden Fall von außen anschauen. Das Kunstmuseum ist nämlich dank seiner Architektur fast schon selbst ein Kunstwerk.

Touren in Köln

Mit dem Fahrrad durch Köln
15 Kilometer lang radelt ihr durch die Domstadt, am Rhein entlang, zum Rheinpark, über die Hohenzollernbrücke und bis zum Dom. Dabei erfahrt ihr die besten Geschichten und Insider-Anekdoten.

Hier buchen

Sagen & Geschichten
Ihr wollt die echten geheimen Geschichten über Köln erfahren? Könnt ihr. Bei dieser Tour schlendert ihr durch die engen Gassen der schönen Kölner Altstadt und lauscht den Sagen und Legenden über Heinzelmännchen, die „weiße Frau“ und korrupte Oberbürgermeister.

Hier buchen

Kölner Dom & Altstadt
Erkundet die historische Altstadt von Köln, alle ihre Köln Sehenswürdigkeiten und bewundert den großartigen Kölner Dom sowie das wunderschöne Rheinufer. Dazu gibt’s ein Kölsch und etliche Geschichten.

Hier buchen

Fragen & Tipps

Haben wir etwas vergessen oder stimmt was nicht in unsere Liste der Köln Sehenswürdigkeiten? Dann hinterlasst uns einfach einen Kommentar.

Anmerkung: Das Foto vom Melaten-Friedhof ist von Pixabay und wurde von Raimond Spekking aufgenommen.

Beitrag teilen

Teilen

  1. Der Text zum Rheinauhafen ist so nicht richtig:“Auch sind um die Kranhäuser herum einige Orte entstanden, die Touristen anlocken: Dazu gehört das Imhoff-Schokoladenmuseum..“.
    Das Schokoladenmuseum war bereits 13 Jahre vor den Kranhäusern fertig. Siehe Wikipedia: Die Eröffnung des Schokoladenmuseums fand am 31. Oktober 1993 statt.
    Die Grundsteinlegung für das erste Gebäude fand am 16. Oktober 2006 statt; im November 2006 begannen die Bauarbeiten am Kranhaus EINS.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.