Schloss Sanssouci in Potsdam
Inhaltsverzeichnis

Die Stadt Potsdam gilt als kleine Schwester von Berlin und steht immer im Schatten der nahen Millionenstadt. Kein Wunder, dass es zu den besten Berlin Ausflugszielen gehört. Aber hat Potsdam Sehenswürdigkeiten, die eine Reise in die Hauptstadt von Brandenburg lohnenswert machen? Und ob!

Potsdam ist für uns eine der schönsten Städte in Deutschland und perfekt für alle, die sich beim Urlaub in Deutschland für Brandenburg entscheiden.

Ganz ehrlich, Potsdam gehört zu den schönsten Ausflugszielen in Brandenburg und hat mehr Highlights zu bieten, als in diesen kleinen Reiseführer passen. Die besten Attraktionen stellen wir in diesem Guide genauer vor.

Potsdam Sehenswürdigkeiten im Überblick

Die meisten Sehenswürdigkeiten in Potsdam liegen im Zentrum und im Park Sanssouci. Wer alles sehen will, bracht mindestens einen ganzen Tag in Potsdam. Das macht die Stadt zu einem perfekten Ausflugsziel von Berlin.

Wer einen Ausflug nach Potsdam plant, sollte früh starten und kann sich mit unseren Tipps für die Hauptstadt von Brandenburg perfekt durch die Stadt lotsen.

Unser Tipp vorne weg: Man kann die meisten Sehenswürdigkeiten gut besichtigen, wenn man mit der Bahn anreist (z.B. aus Berlin). Der Bahnhof liegt zentral in der Innenstadt. Von dort kommt man gut mit der Straßenbahn von A nach B.

Wer alles sehen will, fährt mit dem eigenen Auto noch besser. Denn einige der Highlights liegen etwas weiter vom Zentrum Potsdams entfernt.

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Schloss Sanssouci gehört zu den wichtigsten Potsdam Sehenswürdigkeiten

Springbrunnen im Schloss Sanssouci

Park & Schloss Sanssouci

Wenn von den schönsten Sehenswürdigkeiten in Potsdam die Rede ist, kommt man am bilderbuchhaften Schloss Sanssouci nicht vorbei. Es liegt im östlichen Teil des 290 Hektar großen Park Sanssouci und gilt als Wahrzeichen von Potsdam.

Den Namen bekam das Schloss übrigens von keinem geringeren als Friedrich dem Großen, der sich hier “ohne Sorge” (französisch “sans souci”) zurückziehen konnte. Genau deshalb wurde es von 1745 bis 1747 auf der Anhöhe eines eigens dafür angelegten Weinbergs gebaut.

Dieser Weinberg lädt noch heute dazu ein, das Schloss zu Fuß zu erklimmen. Er ist terrassenförmig angelegt und bietet einen weitläufigen Blick auf die liebevoll gepflegten Gärten und den Parks Sanssouci. Heute gilt das Schloss Sanssouci als “preußisches Versailles” und als Meisterwerk des Rokoko-Stils. Seit 1990 ist es damt Parkanlage ein Weltkulturerbe der UNESCO.

Den Besuch des Schloss Sanssouci solltet ihr am besten mit einem ausgiebigen Spaziergang durch den Park verbinden. Dort wartet unter anderem das Chinesische Haus, das Neue Palais, das Orangerieschloss und das Schloss Charlottenhof.

Tipp:

Man kann die allerwichtigste der Potsdam Sehenswürdigkeiten auch von innen besichtigen und sich ins 18. Jahrhunderts zurückversetzen lassen.

Infos

Adresse: Maulbeerallee
Öffnungszeiten: November bis März von Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 16:30 Uhr, April bis Oktober von Dienstag bis Sonntag von 10 Uhr bis 17:30 Uhr.
Letzter Einlass ist 30 Minuten vor Schließung
Eintrittspreis: 14 Euro regulär, 10 Euro ermäßigt

Lust auf eine geführte Tour zu den Schlössern vo Potsdam? Die 3-stündige Stadt- und Schlösserfahrt bringt euch in die wichtigsten Ecken.

Historische Mühle

Gleich am Eingang zum Schloss Sanssouci auf Höhe des Schloss Sanssouci wartet eine der süßesten Potsdam Sehenswürdigkeiten auf Besucher: die Historische Mühle.

Obwohl im 2. Weltkrieg zerstört, steht die Holländerwindmühle heute wie aus dem Ei gepellt auf einem kleinen Hügel unweit des Schlosses. Im Inneren ist heute ein Museum.

Witzig ist allerdings die Geschichte der Windmühle. Denn Kaiser Wilhelm II. war von dem eintönigen Lärm der Mühle irgendwann so genervt, dass er kurz davor war, sie abreißen zu lassen. Nur eine drohende Gerichtsentscheidung ließ ihn von der Idee abbringen.

Unser Tipp:

Die besten Parkplätze für den Besuch der Mühle und des Schloss und Park Sanssouci befinden sich direkt am Fuße der Windmühle. Von hier sind es nur ein paar Meter zum Schlosseingang.

Infos

Adresse: Maulbeerallee 5
Öffnungszeiten: Täglich 10:00 – 18:00 UhrDas Neue Palais gehört zu den wichtigsten Potsdam Sehenswürdigkeiten

Neues Palais

Von den Terrassen des Schlosses führt die Hauptallee des Parks kerzengerade auf ein prachtvolles Gebäude zu: das Neue Palais. Es gehört zu den wichtigen Potsdam Sehenswürdigkeiten, die man nicht auslassen sollte.

Erbauen ließ es Friedrich der Große nach dem Ende des Siebenjährigen Krieges von 1763 bis 1769. Es ist im Übrigen das letzte Schloss, das im Barockstil erbaut wurde. Ein Besuch des Neuen Palais lohnt sich, auch wenn es nicht ganz so prunkvoll ist wie das Schloss Sanssouci.

Fast unvorstellbar ist allerdings, dass sich genau in diesen Gebäuden die Universität Potsdam befindet. Das nennen wir mal Studieren mit Stil.

Infos

Adresse: Adresse: Am Neuen Palais
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10:00 – 17:30 Uhr (Mai bis Oktober)Das schicke Orangerieschloss steht unweit vom Schloss Sanssouci entfernt

Orangerieschloss

Ebenfalls im Park Sanssouci findet man diejenige der Potsdam Sehenswürdigkeiten mit dem wohlklingendsten Namen: das Orangerieschloss. Auch dieser Bau gehört zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.

Erbaut wurde die “Neue Orangerie” von Friedrich Wilhelms IV. (eröffnet 1864) auf einer kleinen Anhöhe. Mit ihren majestätischen Säulen, den detailreichen Statuen und der markanten Doppelturmanlage erinnert sie an italienische Villen und Paläste, was der Italienliebe des Erbauers zu verdanken ist. Grazie mille an dieser Stelle!

Im Inneren überrascht das Schloss mit dem Raffael-Saal. Darin finden Besucher rund 50 Werken des italienischen Künstlers – leider alles Kopien und trotzdem an Schönheit kaum zu übertreffen.

Ein anderes Highlight sind die Pflanzenhallen, in denen besonders empfindliche Pflanzen überwintern. Dabei sorgt eine große Glasfront für ausreichend Sonnenlicht.

Infos

Adresse: An der Orangerie
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10:00 – 17:30 UhrHolländisches Viertel in Potsdam

Holländisches Viertel

Genug Schlösser? Na gut. Direkt am Nauener Tor liegt eine ganz besondere Sehenwürdigkeit und unser kleines Highlight unter den Highlights von Potsdam. Das Holländische Viertel ist genau das was der Name verspricht: ein kleiner Stadtteil mit schnuckeligen Häusern im Stile Amsterdams.

Wie kommt’s?

Das Holländische Viertelm wurde von 1733 bis 1742 im Zuge der zweiten Stadterweiterung erbaut und zwar unter der Leitung des niederländischen Baumeisters Jan Bouman aus Amsterdam. Noch heute charakterisiert es sich durch sage und schreibe 134 Ziegelstein-Häuser.

Viele von ihnen weisen die markanten Giebel auf, die man aus Amsterdam kennt. Im Inneren findet ihr heute kleine Boutiquen und urige Cafés, Kneipen und Restaurants wie z.B. den Fliegenden Holländer. Na klar!

Im Kleinen Holländerviertel zwischen Mittelstraße und Benkertstraße lässt es sich im Sommer gut flanieren und im Winter auf dem Weihnachtsmarkt Glühwein schlürfen. Und jedes Jahr im April findet sogar ein Tulpenfest statt. Das macht es für uns zu einem der schönsten Potsdam Sehenswürdigkeiten.

Unser Tipp:

Bei Fridas Eis (Benkertstraße 12) gibt es das wohl leckerste Eis in Potsdam. Super lecker und selbstgemacht.Nicht verwechseln: Ein Brandenburger Tor gibt's auch in Potsdam.

Brandenburger Tor

Auch Potsdam hat ein Brandenburger Tor. Auch wenn es ganz anders aussieht als sein Namensvetter in Berlin, ist es doch einen Abstecher wert.

Die bekannte Potsdamer Sehenswürdigkeit befindet sich am Luisenplatz, nämlich genau dort, wo bis ins 20. Jahrhundert ein altes Stadttor stand, das in die Stadtmauer integriert war.

Im Gegensatz zum Brandenburger Tor in Berlin kann das Brandenburger Tor in Potsdam aber auftrumpfen. Denn es wurde 1771 fertiggestellt und ist damit sogar 20 Jahre älter als die Berliner Version. Vorbild war übrigens der berühmte Konstantinsbogen in Rom.

Infos

Adresse: Luisenplatz

St. Nikolaikirche am Alten Markt

Der Alte Markt ist der zentrale Platz in der Potsdamer Altstadt und der historischer Kern von Potsdam. Leider fiel die Gegend dem Bombenhagel im Zweiten Weltkrieg zur Folge, der auch die anliegenden Gebäude in Schutt und Asche legte.

Zum Teil hat es bis vor wenigen Jahren gedauert, die Bauwerke wieder aufzubauen. Das ist dafür extrem gut gelungen.

Highlight des Alten Markts ist die St. Nikolaikirche, ursprünglich erbaut von 1830 und 1837 im klassizistischen Stil nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel. Auch beim Anblick der heutigen Kirche wähnt man sich auf den ersten Blick schnell in Rom oder Paris. Denn die Nikolaikirche hat ein beeindruckende Kuppel, die über dem Platz thront.

Der Alte Markt in Potsdam hat übrigens gleich mehrere wichtige Funktionen: er ist Marktplatz, Rathausplatz, Kirchplatz und Schlossplatz in einem. Denn genau hier befinden sich noch mehr Potsdam Sehenswürdigkeiten wie das Alte Rathaus, das ehemalige Stadtschloss (in dem sich heute der Sitz des Brandenburger Landtags befindet) und ein stattlicher Obelisk.

Unser Tipp:

Nicht nur ein Besuch der Kirche lohnt sich, für 5 Euro kann man auch nach oben auf die Kuppel. Dort wartet ein Rundgang des Kolonnadendachs in 50 Metern Höhe
und einer der besten Ausblicke auf Potsdam und seine Sehenswürdigkeiten. Absolut sehenswert!

Infos

Adresse: Am Alten Markt,
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 09:00 – 21:00 Uhr, Sonntag ab 11:30 Uhr
Tickets für den Rundgang in der Kuppel: 5 Euro pro PersonAusblick von der St. Nikolaikirche in PotsdamDie berühmte Glienicker Brücke

Glienicker Brücke

Viele Potsdam Sehenswürdigkeiten sind geschichtlich relevant. Dazu gehört die Glienicker Brücke, die man vielleicht aus Filmen kennt, wie zum Beispiel aus “Bridge of Spies” mit Tom Hanks.

Der Film erzählt die Geschichte der Brücke als der Ort, an dem im Kalten Krieg Spione ausgetauscht wurden.

Ihre Bekanntheit erlangte die Glienicker Brücke durch drei Agentenaustauschaktionen zwischen der Sowjetunion und der USA. Ab 1949 zur Zeit der Teilung Deutschlands war die Brücke in Potsdam nicht mehr als ein weißer Strich inmitten der Verbindungsbrücke, der als Grenze zwischen West-Berlin und DDR fungierte.

Unser Tipp:

Einen besonders schönen Blick auf die Glienicker Brücke hat man vom Park Babelsberg, in dem sich auch das Schloss Babelsberg befindet.

Schloss Cecilienhof

Im Norden des Neuen Gartens befindet sich das Schloss Cecilienhof das einen Sonderposten unter den Potsdam Sehenswürdigkeiten einnimmt. Denn allein der Baustil fällt aus der Reihe.

Erbauen ließ es Kaiser Wilhelm II. ab 1913 im Stil eines englischen Landhauses. Seinen Namen wiederum verdankt es der Kronprinzessin Cecile. Das Schloss Cecilienhof versprüht einen ganz anderen Charme als das Schloss Sanssouci, das Neue Palais oder Belvedere. Eins ist sicher, Wilhelm II. ließ sich nicht lumpen. Der Cecilienhof hat sage und schreibe 176 Zimmer.

Weltweit bekannt ist das Schloss Cecilienhof allerdings durch die Potsdamer Konferenz der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1945. Hier wurde das Abkommen zur Teilung Deutschlands in vier Teile unterzeichnet.

Das Fotos der Abgesandten der Siegermächte aus dem satten Grün des Anwesens ging in die Geschichtsbücher ein. Eine Geschichte, die eine Ausstellung im heute als Hotel genutzten Schloss Cecilienhof eindrucksvoll erzählt.

Das macht das Schloss Cecilienhof zu einem echten Highlight unter den Sehenswürdigkeiten in Potsdam.

Infos:

Adresse: Im Neuen Garten
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonnrag 10:00 – 17:00 UhrSchloss Babelsberg

Schloss Babelsberg

Ein Highlight unter den vielen Parks in Potsdam ist der 124 Hektar große Park Babelsberg am Ufer der Havel. Während auch der gleichnamige Stadtteil einen Abstecher wert ist, ist der Park im wahrsten Sinne ein Highlight. Er thront nicht nur über Babelsberg, sondern bietet auch tolle Ausblicke auf die Innenstadt von Potsdam.

Die Potsdamer Attraktion, die viele Touristen anlockt ist das hier beheimatete Schloss Babelsberg. Mitten in der uralten Parkanlage versprüht es einen märchenhaften Charme.

Das Schloss Babelsberg wurde ab 1833 erbaut und zwar als Sommerresidenz für den preußischen Prinz Wilhelm. Dieser gewisse Wilhelm wurde übrigens später zum ersten Deutschen Kaiser.

Schon die Außenfassade des Schloss Babelsberg lädt zum Träumen ein. Hier trifft englische Gotik auf Neugotik und auf viele süße Türmchen, Erker und verschnörkelte Fenster.

Tipp:

Der Park Babelsberg in Potsdam mit dem Schloss in seiner Mitte ist ein perfekter Ort für einen Sonnenuntergang.

Info

Adresse: Park Babelsberg 10
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr

Mehr Potsdam Sehenswürdigkeiten

Nauener Tor

Das Nauener Tor in Potsdam besitzt zwei sehenswerte Türme und gilt als erstes Bauwerk neugotischen Stils auf dem europäischen Kontinent. Hört, hört!

Es befindet sich etwa einen Kilometer nordöstlich vom Brandenburger Tor und ist zum Beispiel vom Holländischen Viertel kommend absolut einen Abstecher wert.

Infos:

Adresse: Friedrich-Ebert-Straße 32Filmmuseum Potsdam

Filmmuseum Potsdam

Wer mehr über die Geschichte des Films und des Medienstandorts Babelsberg lernen will, ist im Filmmuseum Potsdam genau richtig. Unweit des Alten Markts lädt das stattliche Gebäude des ehemaligen Pferdestalls der preußischen Könige zu einer Dauerausstellung.

Das Filmmuseum bietet Einblicke in die Filmgeschichte der Stadt Potsdam mit einer schönen Sammlung von Original-Requisiten. Auch Führungen werden angeboten.

Zum Filmmuseum Potsdam gehört im Übrigen auch ein Kino alter Schule. Denn es zeigt neben internationalen Filmen auch Stummfilme.

Infos

Adresse: Breite Str. 1A
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr

Filmpark Babelsberg

Filmfans hergehört! Der Filmpark Babelsberg in Potsdam gehört zu den besten Attraktionen für alle, die Filme mögen.

Hier wurden nicht nur einige der bekanntesten Fernsehserien gedreht, sondern auch berühmte Filme. Man denk nur an Die unendliche Geschichte, Ghostwriter (2009) oder Inglourious Basterds (2008).

Der Filmpark Babelsberg ist ein Freizeitpark mit über 20 filmspezifische Attraktionen, Shows, einem 4D- und XD-Kino, an dem man einige der tollsten Filmproduktionen Deutschlands am eigenen Leib erleben kann. Und das an den originalen Drehorten.

Infos

Adresse: Großbeerenstraße 200
Mittwoch bis Sonntag 10:00 – 18:00 Uhr

Ab Berlin: Bustour zum Filmstudio Potsdam-BabelsbergFreundschaftsinsel in Potsdam

Freundschaftsinsel

Wer von Berlin mit der S-Bahn nach Potsdam fährt, kommt automatisch an der Freundschaftsinsel vorbei. Denn sie liegt auf dem Weg vom Hauptbahnhof zum Alten Markt.

Die grüne Insel mit dem schönen Namen befindet sich zwischen zwei Armen der Havel, der Alten und der Neuen Fahrt, und ist selbst eine der schönsten Potsdam Sehenswürdigkeiten. Die Gartenlandschaft ist schlicht unglaublich schön und die Zahlen können sich sehen lassen. So warten auf Besucher rund 1000 Staudensorten und über 250 Schwertlilienarten in einem Wassergarten.

Der Botanische Garten bietet dazu passend informative Schilder zu den Pflanzen. Wer botanisch nicht so veranlagt ist, findet hier zumindest der perfekten Ort für eine kleine Verschnaufpause vom Potsdam Sightseeing.Museum Barberini in Potsdam

Museum Barberini

Noch ein Highlight wartet am Alten Markt auf Besucher: das Museum Barberini. Mit dem Vorbild des Palazzo Barberini in Rom, erstrahlt die Potsdamer Sehenswürdigkeit heute in neuem Glanz.

Bei den Luftangriffen im Jahr 1945 wurde auch der Palast Barberini zerstört und bis ins Jahr 2016 wieder aufgebaut. Das Museum Barberini ist ein Kunstmuseum mit sowohl zeitgenössischer als auch der Kunst des Impressionismus. Wechselnde Ausstellungen über Künstler wie Van Gogh oder Picasso ergänzen das Portfolio. Das kann sich durchaus sehen lassen.

Infos

Adresse: Humboldtstraße 5-6
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Montag 10:00 – 21:00 Uhr

Russische Kolonie Alexandrowka

Eine ungewöhnliche Sehenswürdigkeit in Potsdam ist die Russische Kolonie Alexandrowka. Richtig gelesen, eine russische Kolonie mitten in Brandenburg!

Erbaut von Friedrich Wilhelm III. in den Jahren 1826 und 1827 nach dem Vorbild eines russischen Dorfes samt Hippodrom mit 13 Holzhäusern und einer russisch-orthodoxen Kapelle.

Das Ganze hat eine sagenhafte Geschichte. Nachdem Preußen in 1806 von Napoleon geschlagen wurde, war es gezwungen, im Jahr 1812 ein Zwangsbündnis mit Russland und Frankreich einzugehen. 62 russische Soldaten blieben letztlich übrig und bildeten einen Chor. Nach dem Tod von Zar Alexander I. wies der preußische König an, ihm zu Ehren in Potsdam eine Siedlung zu bauen. Die Nachkommen der Soldaten wohnten übrigens bis 2013 in der Russischen Kolonie Alexandrowka.

Heute ist in einem Holzhäuser das Museum Alexandrowka untergebracht, in dem man viel über die bewegende Geschichte der Kolonie lernen kann.

Noch Fragen?

Potsdam hält noch mehr Sehenswürdigkeiten, Attraktionen und Highlights bereit. Ihr habt Fragen zu Potsdam? Rein in die Kommentare.

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