Seen in Berlin
Inhaltsverzeichnis

Wusstet ihr, dass Berlin unter den deutschen Städten fast die meisten Seen besitzt? Sagenhafte 50 Seen befinden sich in der Hauptstadt – und dazu gesellen sich dann noch einmal jene Seen, die sich im Speckgürtel befinden oder aber in Brandenburg und somit auch leicht zu erreichen sind. Aber was sind die schönsten Seen in Berlin?

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Seen in Berlin: Infos

In diesem Artikel möchten wir euch die schönsten Seen in und um Berlin vorstellen. Nicht alle von ihnen sind Badeseen. Einige von ihnen sind perfekt für einen ausgedehnten Spaziergang, andere lohnen sich für einen längeren Tagesausflug und wieder andere solltet ihr dringend niemals ohne Bikini und Badehose besuchen, denn dort lohnt sich der Sprung ins kühle Nass ohne Ende.

Die Auswahl der folgenden 11 Seen in und um Berlin beruht auf unserem ganz eigenen Geschmack und ist nicht in einer bestimmten Reihenfolge – sondern einfach genau so, wie sie uns ins Gedächtnis gesprungen sind.

Also: Schnappt euch die Wanderschuhe, die Badesachen und den Picknickkorb und entdeckt die wirklich grüne Seite von Berlin.

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Oranke See

Der Oranke See ist der Kindheitssee von Anne. Er liegt so ziemlich an der Grenze der Bezirke Weißensee und Hohenschönhausen und ist der perfekte Badesee in Berlin für alle, die im Sommer Lust auf Pommes-Rot-Weiß haben, denn, ja, hier gibt es noch die echten Freibadpommes.

Der Oranke See ist mit seiner Fläche von 4 ha nicht wirklich groß, aber irgendwie perfekt. Er liegt eingekästelt zwischen Gebäuden eines Wohnviertels in Weißensee und doch idyllisch mitten in der Natur. Wer keine Lust auf Freibad hat, kann am Oranke See auch perfekt joggen. Es führt ein Weg einmal rundherum um den See.

Unser Tipp: Zum Sonnenuntergang solltet ihr unbedingt mal in die Orankesee Terrassen gehen. Das griechische Restaurant hat nicht nur ein paar leckere Snacks auf der Karte, es ist auch der perfekte Ort für einen Sundowner mit Seeblick.

Ein weiterer Tipp für alle Läufer: Wenn ihr schon einmal am Oranke See laufen seid, könnt ihr eure Runde noch mit einem Abstecher um den Nachbarsee, den Obersee, erweitern und auch über die Straße zum Faulen See laufen. Alle drei Seen zusammen bilden eine perfekte 4,5-Kilometer-Runde.

Schlachtensee

Im Sommer springt sicherlich jeder Berliner mindestens einmal in den Schlachtensee, denn er gilt als Star unter den vielen Seen in Berlin. Deswegen wird es hier auch recht schnell sehr voll. Dennoch müssen wir sagen: Ein Besuch am Schlachtensee lohnt sich ohne Ende, denn die Anbindung ist perfekt und die Wasserqualität sowieso. Der Schlachtensee hat es schon mehrmals an die Spitze vieler Listen geschafft, wenn es um die Qualität des Wassers geht.

Das Beste am Schlachtensee: Hier gibt es so viele kleine Buchten, dass man neben den Massen, die hier im Sommer herkommen auch genug Freiraum für alle gibt, die gern allein sind.

Unser Tipp: Wenn ihr am Schlachtensee seid, könnt ihr direkt noch einen Abstecher an die Krumme Lanke machen. Das kleine Gewässer liegt mindestens genauso idyllisch und lässt sich bestens auf einem Spaziergang entlang des Rundwegs entdecken.Zu den Seen in Berlin gehört auch der Gorinsee

Gorinsee

Der Gorinsee liegt nicht in Berlin, sondern vor den Toren der Hauptstadt im Barnimer Land. Er gehört zum Landkreis Wandlitz und damit zu Brandenburg, gehört für uns aber immer noch zu den schönsten Seen in Berlin. Das macht aber nichts, denn der Gorinsee lässt sich vor allem mit dem Fahrrad perfekt erkunden. Von Berlin aus führt ab dem Schloss Schönhausen in Pankow ein Radweg zum ca. 25 Kilometer entfernten Gorinsee – es geht vorbei an den Karower Fischteichen und immer der Panke nach.

Bekannt ist der Gorinsee vor allem für sein richtig gutes Restaurant: Das Gasthaus am Gorinsee serviert leckere Hausmannskost, aber vor allem regionale Spezialitäten. Berühmt ist es für die Wildspezialitäten.Müggelsee in Berlin

Müggelsee

Ach ja, der Müggelsee, unser absoluter Liebling. Der Müggelsee liegt in Berlins schönstem Bezirk, Treptow-Köpenick, und ist einfach zu jeder Jahreszeit schön. Im Sommer, wenn man baden, segeln und SUPpen kann, im Herbst, wenn die vielen Spazierwege noch viel schöner wirken und im Winter, wenn bei eisigen Temperaturen vielleicht sogar die Oberfläche friert.

Der Müggelsee ist mit seiner Fläche von 7,4 Quadratkilometern der größte See in Berlin und ist sogar noch mit dem Kleinen Müggelsee, der wiederum selbst 15 ha Fläche hat, verbunden. Ein riesiges Areal für alle, die gern Zeit an, in und um Seen verbringen.

Unser Tipp: Fahrt einfach mit der S-Bahn zum S-Bahnhof Friedrichhagen, spaziert dann die hübsche Bölschestraße in Richtung See und lasst euch vor Ort einfach ein bisschen um den Müggelsee herum treiben. Hübsch ist vor allem das Gebiet, das ihr erreicht, wenn ihr durch den Müggeltunnel hindurchgeht.

Weißer See

Im Sommer prangern die großen Letter “Weißer See” über der Wasseroberfläche des gleichnamigen Sees im gleichnamigen Bezirk. Viel Show um nichts? Ganz im Gegenteil. Der Weiße See ist Kult im Berliner Bezirk Weißensee. Warum? Weil es hier für alle das passende gibt: Im Sommer kann man im Freibad und auch am Rand schwimmen oder mit dem Paddelboot zum großen Springbrunnen in der Mitte des Sees paddeln. Im Winter kann man sich im kultigen Milchhäuschen bei Kaffee und Kuchen aufwärmen. Und im Frühling und Herbst wird es besonders am Wildgehege urig.

Unser Tipp: Schaut vor eurem Besuch am Weißen See mal auf die offizielle Website des Strandbads, denn dort gibt es vor allem in den Sommermonaten viele Veranstaltungen. Das Osterfeuer können wir auch sehr empfehlen!Seen in Berlin: Krumme Lanke

Krumme Lanke

Wir haben sie oben beim Schlachtensee schon angeteast, die Krumme Lanke. Auf einer Karte wirkt sie wie ein kleiner Wurmfortsatz, doch diese Beschreibung wird ihr auf gar keinen Fall gerecht. Die Krumme Lanke liegt im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf und ist einfach schön.

Vor allem aber ist sie perfekt für alle Läufer, denn ihr Rundweg fast ca. 5,5 Kilometer und führt durch unberührte Natur.

Übrigens: Im Winter friert nicht nur häufig die Wasseroberfläche der Krumme Lanke ein, die Bäume drum herum nehmen auch ein magisches Antlitz an, das die perfekte Kulisse für einen Winterspaziergang bietet.

Haben wir euch überzeugt?Mit der Fähre zum Liepnitzsee

Liepnitzsee

Wir finden, dass der Liepnitzsee zu den schönsten Seen in Brandenburg gehört und mit Abstand das beste Kleinod für einen entspannten Tagesausflug ist. Im Sommer könnt ihr euch hier nicht nur direkt an den kleinen”Sandstrand” legen, sondern auch hinter Schilf auf kleinen Stegen die völlige Ruhe genießen.

Noch besser: Wer wirklich seine Ruhe haben will, kann mit der kleinen Passagierfähre auf die Insel Großer Werder schippern und da einen Tag in Brandenburgs Natur verbringen.

Achtung: Im Sommer kann es hier wirklich sehr voll werden, denn der Liepnitzsee ist gerade einmal 45 Minuten mit dem Auto von Berlin entfernt und deswegen für viele Großstädter am Wochenende die beste Adresse.Seen in Berlin: Werbellinsee

Werbellinsee

Viele kennen den Werbellinsee vor allem, weil sich hier das beste Fischrestaurant vor den Toren Berlins befindet. Damit meinen wir jedoch kein Haute-Cuisine-Restaurant, in dem es kleine Fischsnacks gibt, sondern ein richtig uriges Restaurant, in dem selbst geangelter Fisch noch stilecht mit einer Flasche Bier gefeiert wird. Lieben wir!

Der Werbellinsee ist aber vor allem auch für seine Idylle bekannt. Nur unweit von Berlin entfernt, ist es hier extrem ruhig und hübsch. Im Sommer könnt ihr mit Booten über den Werbellinsee schippern, einen Fahrradausflug machen oder gar die Wanderschuhe schnüren.

Unser Tipp: Im Frühling solltet ihr unbedingt vom Werbellinsee aus zur Silkebuche wandern. Die Silkebuche ist der älteste Baum Brandenburgs, liegt versteckt in einem Wald und einfach eine echte Augenweide.Scharmützelsee in Berlin

Scharmützelsee

Wer schon einmal in Bad Saarow war oder aber im Satama Saunaresort in Wendisch Rietz, der wird den Scharmützelsee schon längst kennen und wer nicht, der hat bisher was verpasst. Der 12,1 Quadratkilometer große See liegt südlich von Berlin zwischen der Hauptstadt und Frankfurt.

Der Scharmützelsee ist perfekt für alle, die mal wieder richtig lange spazieren gehen wollen, denn er hat eine Wege in petto. Vor allem aber ist er bekannt für seinen Wanderweg, der sich speziell an alle richten, die Probleme mit dem Herzen haben. Los geht es dabei in Höhe des Hotels Esplanade in Bad Saarow, von dort aus folgt ihr einfach den Beschilderungen.

Tegeler See

Kaum zu glauben, das sich unweit vom (ehemaligen) Flughafen von Berlin ein solches Idyll befindet: der Tegeler See. Am besten erreicht ihr ihn von der U-Bahnstation Alt-Tegel aus. In Höhe der Greenwich Promenade könnt ihr den Tegeler See mit der urigen Moby-Dick-Fähre erkunden, oder euch aber direkt an die Promenade setzen und das bunte Treiben beobachten.

Für uns war der Tegeler See jetzt schon häufiger ein Ausgangsort für eine längere Wanderung in Richtung Barnim, denn er liegt auf dem Barnimer Dörferweg und ist somit eine tolle Verbindung vieler Highlights im wirklich grünen Berlin.

Unser Tipp: Verpasst auf gar keinen Fall die knallrote Tegeler Hafenbrücke, die eigentlich Sechserbrücke heißt. Ein Foto lohnt sich hier auf jeden Fall!Wolletzsee: Seen in BErlin

Wolletzsee

Wir haben den Wolletzsee schon in unserem Artikel mit Tipps für Berlin im Winter erwähnt und können einfach nicht oft genug von unserer Fonduewanderung im Indian Summer an diesem hübschen See schwärmen.

Der Wolletzsee liegt unweit von Angermünde entfernt und lässt sich somit nicht nur mit dem Auto erreichen, sondern auch bequem mit der Bahn. Ihr könnt den Wolletzsee natürlich auch ohne Fondue entdecken, aber wir können euch sagen, dass es mit ein bisschen Käse, einem Campingkocher und ein paar Snacks definitiv noch schöner wird. Dafür solltet ihr in Höhe des Freibads starten und bis zur Picknickstelle Adlerquelle spazieren.

Reiseführer

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Fragen & Tipps

Fehlt noch was in unserer Liste der Seen in Berlin? Dann hinterlasst uns gern einen Kommentar, wir freuen uns drauf!

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