Greenwood Beach Resort: Hotel Bahamas Tipp

 

Die Bahamas klingen nach kristallklarem Wasser, edlen Drinks und teuren Hotels, in denen man schon am Morgen mit einem Glas Sekt und Blick auf das Meer in den Tag startet. Doch, dass die Bahamas aus knapp 400 Inseln und Cays bestehen lässt auch erahnen, wie unterschiedlich die einzelnen Paradiese eigentlich zueinander sind. Während auf der einen Insel pinkfarbene Schweine den Kontrast zum hellweißen Strand bilden, schwingen sich auf der anderen Insel die Palmen im stetigen Wind – passend zu den Kitesurfern, die über die Wellen brettern.

Letzteres ist Cat Island. Eine Insel, die so herrlich unberührt ist, dass man sich fast schon schlecht vorkommt, wenn man darüber schreibt. Doch wenn nicht, dann würde niemand von dieser kleinen Perle im Wind erfahren, die authentisch und echt ist und auf der sich ein französischen Pärchen ihre ganz kleine eigene Oase geschaffen haben: das Greenwood Beach Resort auf Cat Island.Greenwood Beach Resort: Hotel Bahamas Tipp

Der erste Eindruck

Vom kleinen Flughafengebäude geht es immer geradeaus über die menschenleeren Straßen von Cat Island. Auf der linken Seite schimmert das Meer vor sich hin, kontrastiert durch die knallbunten Häuser, die ab und an am Wegesrand auftauchen. Auf der linken Seite zieht der Alltag der Insel vorbei. Viel passiert hier allerdings nicht. Es ist das echte Inselleben. Jenes, das keinen Plan braucht, keine Verpflichtungen hat und bei dem sowieso alles kann, aber nichts muss.

Am Ende des letzten Stücks, einer kleinen Schotterstraße, steht eine Haus direkt am Meer: das Greenwood Beach Resort.

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Das Konzept

Würde man das Greenwood Beach Resort in einen Satz packen, dann wäre es vielleicht die neue Art des Ferienlagers. Eines, das cool ist, Spaß macht und die Akkus ordentlich auflädt. Das gesamte Areal erstreckt sich über mehrere kleine Hütten, in denen geschlafen wird und ein Häuschen, in dem gegessen, gespielt, gelacht und getrunken wird. Beide liegen an einem der schönsten Strände der Insel: dem Greenwood Beach.Greenwood Beach Resort: Hotel Bahamas Tipp

Greenwood Beach Resort: Hotel Bahamas Tipp

Das Konzept des Resorts ist unbeschwert und unbefangen. Dabei bildet die kleine Gemeinschaftshütte das Herz. Wer etwas trinken möchte, der schnappt es sich aus der Kühltruhe oder mixt sich einfach selbst einen Drink. Gezahlt wird erst bei Abreise, bis dahin landen die Getränke auf einer Liste des Vertrauens. Wenn am Abend die Sonne langsam untergegangen ist, dann dudelt Bob Marley aus der alten Box und es werden echte Inselgerichte von Cat Islandern serviert. Eine Speisekarte besitzt das Greenwood Beach Resort am Abend nicht, denn da wird gegessen, was die Damen in der Küche kochen. Und das ist sowieso immer gut.

Die gute Langeweile

Viel passiert auf Cat Island nicht. Aber das muss es auch nicht. Wer hier herkommt, der hat ohnehin Lust auf das süße Nichtstun. Und wer trotzdem Action braucht, der ist bei Pauline und Antoine im Greenwood Beach Resort richtig. Die beiden machen alles dafür, dass Langeweile nur dann aufkommt, wenn man sich wirklich danach sehnt. Ansonsten können sie so ziemlich alles, was man für ein Inselleben benötigt: Kokosnüssen von Bäumen holen, auf der Slackline balancieren, kitesurfen, tauchen, schnorcheln, zeichnen, basteln, spielen…

Die Location

„Am Ende der Straße steht ein Haus am See.“ Recht hatte er, der Peter Fox. Ob er damals vielmehr das Meer und mit dem Haus das Greenwood Beach Resort meinte? Das wird er wohl nie verraten. Die Anlage befindet sich im Süden der Insel am gleichnamigen Strand, der unter Einheimischen als der schönste von ganz Cat Island gilt.

Der Flughafen liegt etwa 45 Minuten mit dem Auto entfernt. Grundsätzlich kann man sich über das Greenwood Beach Resort sämtliche Transportmöglichkeiten buchen. Noch sinnvoller ist es aber, selbst einen Mietwagen zu haben, um die Insel zu erkunden.

Das Flair

Das Greenwood Beach Resort fühlt sich an wie eine Surferhütte, die mal einem Fischer gehörte. Die Wände sind mit bunt bemaltem Strandgut bestückt. An den Palmen am Strand baumeln angespülte Bojen und das Bootshaus ist vollgepackt mit Neoprenanzügen, Brettern aller Art und einer riesigen Tauchausrüstung. Am Strand stehen Bambusschirme, die den Liegen den nötigen Schatten bieten und ab und an kommt mal ein kleines Boot vorbei, von dem aus Einheimische freundlich herüber winken.

Luxus ist, das Meer zu riechen

Das ganze Resort versprüht eine ungeheure Ruhe. Eine, die einen ganz automatisch dazu bringt, ein Stück herunterzufahren. Sei es während man durch das warme Wasser watet, auf einer Liege entspannt oder wenn man beim Mittagessen einfach nur die Sonne auf der Nasenspitze berührt – natürlich mit einem kühlen Bier in der Hand. Luxus benötigt hier niemand, denn Luxus ist hier die Lage an sich: der frische Duft des Meeres und die knallgrünen Palmen, die sich zur leichten Brise ab und an von rechts nach links neigen. Das ist Luxus.

Die Ankunft

Eine aufgeregte junge Französin hüpft von der Ladefläche ihres Wagens barfuß in den Sand, verteilt warme Umarmungen und versprüht dabei eine ordentliche Ladung positive Energie. Das ist Pauline, die Hausdame, die hier gemeinsam mit ihrem Freund Antoine das Greenwood Beach Resort leitet – mit viel Hingabe und Liebe von der Ankunft bis zur Abreise.

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Das Zimmer

Was braucht man, wenn man mit dem Meeresrauschen im Ohr einschläft und frische Meeresluft schnuppert? Nicht viel, aber genug, um sich wohlzufühlen. Das schaffen die Zimmer im Greenwood Beach Resort. Die bunt bemalten Häuschen bieten einen großen Schlafbereich und eine eigene Terrasse. Kleine, handgemalte Bilder versprühen heimeliges Flair und auch sonst kann man sich hier ganz schnell sehr nach Zuhause fühlen. Warum auch nicht? Ein Zuhause von dem aus sich Palmen beobachten lassen, von wo man das Meer hört und mal schnell barfuß in Richtung Wasser hüpft? Klingt ganz gut.Greenwood Beach Resort: Hotel Bahamas Tipp

Die Kulinarik

Die Küche auf den Bahamas ist, dank des starken US-amerikanischen Einflusses, sehr fritteusengeprägt. Auch die Tatsache, dass sich die Inseln weit ab vom Schuss befinden und auf einige wenige Lieferungen von Lebensmitteln angewiesen sind, macht kulinarische Höhepunkte rar. Dennoch kriegt es die Crew im Greenwood Beach Resort hin, dass jeden Abend ein selbst gekochtes und vor allem gesundes Essen auf dem Tisch landet. Das übrigens ist zwar für alle Gäste das gleiche, jedoch wird tagsüber darüber abgestimmt, was auf dem Tisch landet. Es wird vorab geklärt, wer Lust darauf hat und ob auch jeder das Essen verträgt.

Der Morgen im Greenwood Beach Resort? Der beginnt mit dem Duft von frisch gebrühtem Kaffee, einem kleinen Buffet mit Obst und Aufschnitten und frisch zubereiteten Eiergerichten aus der Küche.Greenwood Beach Resort: Hotel Bahamas Tipp

Einzig das Mittagessen ist à-la-Carte möglich. Hier gibt es alles von frischen Salaten über Sandwiches bis hin zu Burgern. Eine recht große Auswahl für ein kleines Resort auf einer recht abgeschiedenen Insel.

Das Besondere

Wer am Ende der Welt auf einer kleinen Insel landet und in einem Haus aufgenommen wird, das sich plötzlich nach einem Zuhause auf Zeit anfühlt, der ist im Greenwood Beach Resort angekommen. Genau das ist auch das Besondere an dieser Unterkunft. Es ist nicht einfach ein weiteres Hotel auf den Bahamas, in dem jeder Gast nur ein Gast ist. Stattdessen schafft es das Greenwood Beach Resort, dass alle Gäste zu einer kleinen Gemeinschaft werden. Einer, in der man miteinander quatscht, Spaß hat und sich am Abend darauf freut, gemeinsam zu essen.

Pauline & Antoine

Die beiden Gastgeber, Pauline und Antoine, machen alles möglich, damit sich jeder wohlfühlt. Wer schnorcheln will, landet bereits am nächsten Tag auf der Ladefläche vom Pick-Up und fährt mit Antoine zur nächsten Bucht. Wer kiten will, der hat in Nullkommanix eine passende Vorrichtung um die Hüfte und einen Kite in der Hand. Wer tauchen möchte, der schwebt kurz danach mit Pauline durch das Wasser. Und wer einfach nur nichts machen möchte? Der kann auch das hier richtig gut.

Der letzte Eindruck

Luxus heißt nicht, in einem Fünf-Sterne-Hotel zu sitzen und allein auf das Meer zu schauen. Luxus bedeutet, sich wohlzufühlen, man selbst sein zu dürfen und ein Stück echtes Inselleben selbst zu leben – wenn auch nur für kurze Zeit.

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